Talsperre Erletor

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Talsperre Erletor
Erletor 0521 180847.jpg
Lage: Landkreis Hildburghausen
Zuflüsse: Finstere Erle
Größere Orte in der Nähe: Suhl, Hirschbach
Talsperre Erletor (Thüringen)
Talsperre Erletor
Koordinaten 50° 35′ 9″ N, 10° 44′ 47″ O50.58583333333310.746388888889Koordinaten: 50° 35′ 9″ N, 10° 44′ 47″ O
Daten zum Bauwerk
Bauzeit: 1964–1968
Höhe über Talsohle: 24,70 m
Höhe über Gründungssohle: 30,90 m
Höhe der Bauwerkskrone: 528,25 m
Bauwerksvolumen: 21.500 m³
Kronenlänge: 145 m
Kronenbreite: 4 m
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) 525,60 m
Wasseroberfläche 5 hadep1
Speicherraum 0,43 Mio. m³
Gesamtstauraum: 0,48 Mio. m³
Einzugsgebiet 5,90 km²
Bemessungshochwasser: 11,8 m³/s

Die Talsperre Erletor ist eine Talsperre bei Hirschbach, einem Ortsteil der Großgemeinde St. Kilian in der Nähe von Suhl im südlichen Thüringen. Aufgestaut wird die Finstere Erle zur Trinkwasserversorgung. Die Talsperre wurde 1968 in Betrieb genommen.

Staumauer[Bearbeiten]

Die Staumauer

Die Staumauer ist eine Gewichtsstaumauer aus Beton. Sie besteht aus zehn Meter breiten Feldern, die mit Kupferblech und Fugenbändern abgedichtet sind. Die Mauer ist auf Quarzporphyr-Fels gegründet. Der Untergrund wurde mit einem Dichtungsschleier vergütet.

Die Staumauer ist im Wesentlichen gerade, aber am rechten Hang abgewinkelt und hat dort eine deutlich geringere Höhe.

Freizeit[Bearbeiten]

Am Stausee kann geangelt werden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Talsperren in Thüringen. Thüringer Talsperrenverwaltung, Autorenkollegium 1993

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Erletor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien