Tamarindo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Lage von Tamarindo in Costa Rica
Bucht von Tamarindo
Ort und Strand aus der Luft

Tamarindo ist ein Ort an der Küste des Pazifischen Ozeans in der Provinz Guanacaste des mittelamerikanischen Staates Costa Rica. Die gleichnamige Bucht vor dem Ort ist ein bekanntes Surfgebiet zum Wellenreiten.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort ist von mehreren Nationalparks im Norden und Süden umgeben sowie Bergen im Osten und der Bucht „Bahia Tamarindo“ im Westen. Etwa 500 Meter vor der Küste des Ortes liegt die kleine Insel „Isla Capitan“. Nördlich des Hauptstrandes „Playa Tamarindo“ befindet sich abgetrennt durch ein salzwasserhaltiges Mündungsgebiet der Strand „Playa Grande“. Südlich des Playa Tamarindo befindet sich ein weiter Strand, der „Playa Langosta“. Tamarindo verfügt über einen Regionalflughafen mit Flügen nach San José, der Hauptstadt Costa Ricas.

Geschichte[Bearbeiten]

Das ehemalige Fischerdorf ist heute ein bekannter Ferienort, bietet Strände mit hellem feinen Sand und warmes blaues Wasser. Im Laufe der Zeit haben sich viele, meist westliche, Ausländer im Ort angesiedelt und bilden heute einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung Tamarindos.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima wird durch Regenzeit und Trockenzeit bestimmt. So beginnt die Regenzeit zwischen Ende April und Anfang Mai und wechselt sich Ende Oktober mit der Trockenzeit ab. Die Temperaturen schwanken je nach Tages- und Jahreszeit zwischen 27 °C und 38 °C.

Tierwelt[Bearbeiten]

Die beiden an den Playa Tamarindo angrenzenden Strände Playa Grande und Playa Langosta sind Schutzgebiete für die sehr große und im Pazifik zumeist durch Fischerei bedrohte Lederschildkröte, welche dort zwischen Oktober und März ihre Eier legt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tamarindo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

10.298055555556-85.840277777778Koordinaten: 10° 17′ 53″ N, 85° 50′ 25″ W