Tango-Fieber

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Tango-Fieber (Originaltitel: The Tango Lesson) ist ein Film von Sally Potter, gedreht 1997.

Der Film beschreibt die Romanze zwischen einer Drehbuchautorin und Regisseurin namens Sally und einem professionellen Tango-Tänzer, Pablo Verón. Daneben ist er eine Hommage an den traditionellen Tango Argentino.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Auf einer Tango-Show in Paris lernt Sally, die gerade mit der Arbeit an einem neuen Drehbuch ins Stocken gerät, den Tangotänzer Pablo Verón kennen. Sie beschließt, bei ihm Tanzstunden zu nehmen. Durch unumgängliche Reparaturarbeiten in ihrem Haus ist die Regisseurin dazu gezwungen, für einige Wochen aus ihrer Wohnung auszuziehen. Sie reist nach Buenos Aires und nimmt dort Tanzunterricht. Bei ihrer Rückkehr nach Paris merkt Pablo den Unterschied sofort.

Nach und nach erlebt Sally den Eintritt in eine neue Welt. Erste Tanzversuche in einer Milonga, neue Schuhe mit den für Tango Argentino typischen extrem hohen Absätzen und schließlich der erste, schwierige Auftritt mit Pablo Verón in einer Tango-Show, die die aufkeimende Sympathie zwischen beiden fast zerstört. Sally plant einen Film mit Pablo in der Hauptrolle, da ihr ihre ursprüngliche Drehbuchidee nicht mehr gefällt. Über das Verhalten in Tangokreisen, in denen der Mann traditionell dominiert, und beim Filmen, welches Sallys Territorium ist, geraten beide in Streit. Nach einer längeren Trennung kommt Sally beim Betrachten eines Gemäldes auf den Gedanken der Versöhnung, den Pablo annimmt. Sie treffen sich mit Sallys Tanzlehrern in Buenos Aires. Die Suche nach einem Drehort verläuft stockend. Sally wird ihren Film ohne die benötigten Gelder drehen. Tanzend verschwindet das Paar in der letzten Einstellung aus dem Blickfeld des Betrachters.

[Bearbeiten] Ästhetik

Tango-Fieber ist fast ausschließlich in schwarzweiß gedreht und ein sehr ruhiger, poetischer Film über den Tango Argentino. Viele glänzend choreographierte Tanzszenen - u.a. ein Tanzquartett sowie Steptanzeinlagen von Pablo - wechseln sich ab mit genau festgelegten Gesten in spartanischer Umgebung, nachdenklichen Momenten und eher wortkargen Szenen zwischen den Hauptdarstellern.

[Bearbeiten] Rezeption

Vor allem unter Tänzern ist Tango-Fieber ein Kultfilm geworden, weil er einer der wenigen Filme ist, die sich auf hohem Niveau mit dem Thema auseinandersetzen.

Kritiker bemängeln eine zu kopflastige und philosophische Herangehensweise an das Thema.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

  • Ebenfalls 1998 gewann der Film einen American Choreography Award.

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