Tani Tabbal

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Tani Abdul-Batin Tabbal (* 16. Januar 1954 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Musiker (Schlagzeug, Perkussion, Vibraphon, Gesang) des Creative Jazz.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Tabbal erkundete das Schlagzeug ab dem fünften Lebensjahr; bereits mit vierzehn Jahren begann er als Profimusiker zu arbeiten und trat mit dem Sänger Oscar Brown Jr. auf. In seinen Jugendjahren spielte er außerdem 1973 und 1974 im Sun Ra Arkestra, mit dem er auch auf dessen späteren Alben Dual Change und Somewhere Else zu hören ist.

Später arbeitete er in Roscoe Mitchells Sound Ensemble, dem er Anfang der 80er Jahre angehörte. Daneben bildete er mit Jaribu Shahid die Rhythmusgruppe von Faruq Z. Beys Griot Galaxy. Er gehörte während eines Großteils der 1990er Jahre zum Quartett von James Carter und war an mehreren seiner Alben beteiligt (JC on the Set, Conversin’ With The Elders), bis er sich 1998 während eines Konzertes in Berlin sich mit ihm auf offener Bühne zerstritt. Weiterhin war er mit der Band von Geri Allen auf Europatournee und ist auch auf ihrer CD Maroons (1992) zu hören und gehörte zum Trio von Craig Taborn.

Als Sessionmusiker wirkte er an zahlreichen Aufnahmen mit, u. a. bei Karl Berger, Anthony Braxton, Steve Coleman / Greg Osby, Oliver Lake, Muhal Richard Abrams, Craig Taborn, Henry Threadgill, Richard Davis, in David Murrays Bigband und Oktett, Cassandra Wilson, in Evan Parkers Transatlantic Art Ensemble sowie 2002 in der Band von Hugh Ragin.

Daneben arbeitete Tabbal in eigenen Projekten, zunächst in den 1980er Jahren mit Mitchell-Musikern in der Formation Griot Galaxy' von Faruq Z. Bey (Opus Krampus, auf Sound aspects) sowie im Trio mit A. Spencer Barefield und Tony Holland. (Live at Nickelsdorf, Sound Aspects). Tabal spielte auch in dem Perkussions-Ensemble ‘Pieces of Time’ mit Andrew Cyrille, Famoudou Don Moye und Obo Addy. 2001 erkrankte er an einem Gehirntumor.[1]

Tabbal spielt neben dem Schlagzeug als Hauptinstrument verschiedene Perkussions-Instrumente aus Westafrika (Djembe und Dunun), Nordindien (Tabla) und Nordafrika (Dumbek).

Diskografische Hinweise[Bearbeiten]

  • Tani Tabbal: Before Time After (2007)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Detroit Metro Times