Tania Vicent

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tania Vicent Shorttrack
Nation KanadaKanada Kanada
Geburtstag 13. Januar 1976
Geburtsort Laval, Québec
Größe 168 cm
Gewicht 59 kg
Karriere
Verein Laval Fabreville
Trainer Sébastien Cros, Martin Gagné
Nationalkader seit 1993
Status zurückgetreten
Karriereende 2010
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 2 × Bronze
WM-Medaillen 1 × Gold 6 × Silber 10 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Bronze Nagano 1998 Staffel
Bronze Salt Lake City 2002 Staffel
Silber Turin 2006 Staffel
Silber Vancouver 2010 Staffel
ISU Shorttrack-Weltmeisterschaften
Bronze Gjøvik 1995 Staffel
Bronze Zoetermeer 1995 Team
Bronze Bormio 1998 Team
Silber St. Louis 1999 Team
Bronze Sheffield 2000 Staffel
Bronze Minamimaki 2001 Team
Bronze Montreal 2002 Staffel
Bronze Milwaukee 2002 Team
Silber Warschau 2003 Staffel
Gold Peking 2005 Staffel
Bronze Chuncheon 2005 Team
Silber Minneapolis 2006 Staffel
Bronze Montreal 2006 Team
Silber Gangneung 2008 Staffel
Bronze Harbin 2008 Team
Silber Sofia 2010 Staffel
Silber Bormio 2010 Team
Weltcup-Logo Platzierungen im Shorttrack-Weltcup
 Debüt im Weltcup 1998
 1000-m-Weltcup 8. (00/01); 8. (05/06)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Staffelbewerbe 0 2 5
letzte Änderung: 24. Januar 2012

Tania Vicent (* 13. Januar 1976 in Laval) ist eine ehemalige kanadische Shorttrackerin. Sie startete bei vier aufeinanderfolgenden Olympischen Spielen und gewann bei jeder Teilnahme eine Medaille im Staffelwettbewerb. Bei Weltmeisterschaften war sie in Staffel- und Teamwettbewerben ebenfalls erfolgreich und gewann insgesamt 17 Medaillen, darunter einen Weltmeistertitel.

Vicent begann im Alter von zehn Jahren mit Eisschnelllaufen und Shorttrack. Sie startete für den Verein Laval Fabreville und trainierte unter Sébastien Cros und Martin Gagné am Leistungszentrum in Montreal. Sie gehörte seit 1993 zum kanadischen Nationalkader.

Ihren ersten internationalen Erfolg feierte Vicent bei der Weltmeisterschaft 1995 in Gjøvik, wo sie mit der Staffel Bronze gewann. Im gleichen Jahr erreichte sie ebenfalls Bronze bei der Teamweltmeisterschaft in Zoetermeer. In der Saison 1997/98 debütierte Vicent im Weltcup. Sie qualifizierte sich für die Olympischen Spiele in Nagano. Über 500 m und 1000 m schied sie frühzeitig aus, mit der Staffel gewann sie jedoch mit Bronze ihre erste olympische Medaille. Bis zu ihrer zweiten Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City gewann Vicent fünf weitere WM-Medaillen in Staffel- und Teamwettbewerben, vier in Bronze, eine in Silber. Bei Olympia startete Vicent diesmal nur im Staffelwettbewerb, wo sie erneut Bronze mit der Staffel gewann.

Ihren ersten und einzigen Titelgewinn bei einer internationalen Meisterschaft erreichte Vicent bei der Weltmeisterschaft 2005 in Peking. Sie gewann mit der Staffel die Goldmedaille. Im Jahr 2006 nahm sie in Turin zum dritten Mal an den Olympischen Spielen teil. Über 1000 m erreichte sie das Finale und wurde Vierte, mit der Staffel gewann sie die Silbermedaille.

Insgesamt gewann Vicent bis zu ihrem Rücktritt 17 Medaillen bei Weltmeisterschaften, davon neun mit dem kanadischen Team und acht mit der Staffel. Ihr bestes WM-Ergebnis in einem Einzelrennen war Rang fünf im Mehrkampf bei der Weltmeisterschaft 2001 in Jeonju. Über 1500 m wurde sie zudem Vierte.

Sie nahm in Vancouver zum vierten Mal an den Olympischen Spielen teil. Über 1000 m erreichte sie das Viertelfinale, über 1500 m das Halbfinale und mit der Staffel gewann sie abermals Silber und damit auch im vierten Anlauf eine Medaille. Nach den Spielen beendete Vicent ihre aktive Karriere.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Laval welcomes Olympic silver medalist Tania Vicent home. Abgerufen am 24. Januar 2012 (PDF; 15,6 MB, englisch).