Tanneguy Le Fèvre

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Tanneguy Le Fèvre, lateinisch Tanaquillus Faber, auch Tanaquil Faber (* 1615 in Caen, Département Calvados; † 12. September 1672 in Saumur, Département Maine-et-Loire) war ein französischer hugenottischer Humanist.

Le Fèvre wurde durch Kardinal Richelieu Inspektor der Druckerei im Louvre, ging nach dessen Tod nach Langres, trat hier zur Reformierten Kirche über und erhielt 1653 eine theologische Professur bei der protestantischen Akademie von Saumur, wo er, im Begriff, einem Ruf an die Universität Heidelberg zu folgen, am 12. September 1672 plötzlich verstarb.

Seine Tochter Anne Dacier war von fast gleicher Gelehrsamkeit.

Schriften[Bearbeiten]

Seine wichtigsten Schriften, die zum Teil öfter neu aufgelegt wurden, sind:

  • Les Poètes grecs. Saumur: de Lerpiniere & Lesnier, 1664.
  • Les vies des poètes grecs. Paris, 1680.
  • Méthode pour commencer les humanités grecques et latines. Saumur: René Péan, 1672.

Übersetzungen

  • Des Herrn le Fevre Lehrart bey Unterweisung eines Anfängers in den schönen Wissenschaften: sonderlich, was die griechische und lateinische Sprache betrifft; Aus dem Französischen übersetzet. Zelle, Gedruckt und verlegt durch Joh. Georg Paßin, 1740. Microfiche-Ausgabe ('Méthode pour commencer les humanités grecques et latines, deutsche Ausgabe).

Editionen antiker Autoren[Bearbeiten]

Außerdem veranstaltete Le Fèvre Ausgaben folgender antiker Autoren:

Weblinks[Bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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