Tanya Tucker

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Tanya Tucker (rechts) mit ihrer Nichte (2005)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
What Do I Do With Me
  US 48 20.07.1991 (70 Wo.)
Can't Run From Yourself
  US 51 24.10.1992 (39 Wo.)
Greatest Hits 1990-1992
  US 65 15.05.1993 (15 Wo.)
Soon
  US 87 06.11.1993 (19 Wo.)
Fire To Fire
  US 169 08.04.1995 (5 Wo.)
Complicated
  US 124 12.04.1997 (12 Wo.)
My Turn
  US 183 18.07.2009 (1 Wo.)

Tanya Denise Tucker (* 10. Oktober 1958 in Seminole,Texas) ist eine US-amerikanische Country-Sängerin.

Anfänge[Bearbeiten]

Tanya begeisterte sich schon in frühester Kindheit für Musik. Gemeinsam mit ihrem Vater besuchte sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit Country-Konzerte. Einige Male gelangte sie sogar auf die Bühne, um mit dem Star ein Duett zu singen. Zusammen mit ihrer Schwester gründete sie eine Band, die Country Westeners.

1969 siedelte die Familie nach Las Vegas um. Tanya bespielte ein Demo-Band, das auf Umwegen in die Hände von Billy Sherrill gelangte, dem einflussreichen CBS-Manager. 1972 wurde sie im Alter von dreizehn Jahren vom Columbia-Label unter Vertrag genommen.

Karriere[Bearbeiten]

Bereits die erste Single, Delta Dawn, schaffte es 1972 in die Country-Top-10. Das gleichnamige Album war ebenfalls erfolgreich. Love Is The Answer erreichte 1973 fast den Spitzenplatz. Im gleichen Jahr gelang ihr mit What's Your Mama's Name der erste Nummer-1-Hit, und die Academy of Country Music zeichnete sie als Newcomerin des Jahres aus. Die Country-Musik hatte einen Kinderstar. Noch im gleichen Jahr hatte sie mit Blood Red And Going Down den zweiten Top-Hit, gefolgt 1974 von dem kontroversen Would You Lay With Me (In A Field Of Stone).

1975 wechselte Tanya zum MCA-Label, wo sie nahtlos an die vergangenen Erfolge anknüpfen konnte. Bis Ende des Jahrzehnts wurden drei Nummer-1-Hits und mehrere Top-10-Platzierungen erreicht. Einige Male gelang sogar der Einzug in die Pop-Hitparaden. Gelegentlich übernahm sie kleinere Filmrollen. 1978 wurde ein Image-Wechsel durchgeführt: Aus dem Kinderstar wurde ein sexy Twen. Eine Affäre mit Glen Campbell und das aufreizende Cover ihres neuen Albums T.N.T. waren Ausdruck des Wandels. Sie erhielt noch einmal eine goldene Schallplatte, aber die Verkaufszahlen brachen in den nächsten Jahren massiv ein. Auch ein Wechsel des Labels vermochte den Abwärtstrend nicht aufzuhalten. Hinzu kamen Alkohol und Drogenprobleme.

Nach einer Entziehungskur im Betty Ford Center versuchte Tucker 1986 beim Capitol-Label ein Neuanfang. Bereits die erste Single erreichte Platz drei der Country-Charts. Ihr nächster Song, Just Another Love, schaffte es sogar an die Spitze. Nach zehn Jahren hatte sie damit erneut einen Nummer-1-Hit. Ihre Erfolgssträhne hielt auch in den nächsten Jahren an. Das Album What Do I Do With Me wurde mit Platin ausgezeichnet. 1991 gewann sie den begehrten CMA Award "Country-Sängerin des Jahres". Erst gegen Ende des Jahrzehnts ließen die Verkaufszahlen nach. Tanya Tucker ist weiter aktiv.

Diskografie (Alben)[Bearbeiten]

  • 1972 - Delta Dawn (Columbia)
  • 1973 - What's Your Mama's Name? (Columbia)
  • 1974 - Would You Lay With Me (In A Field Of Stone) (Columbia)
  • 1975 - Tanya Tucker's Greatest Hits (Columbia)
  • 1975 - Tanya Tucker (MCA)
  • 1975 - Lovin' And Learnin' (MCA)
  • 1976 - Here's Some Love (MCA)
  • 1977 - Ridin' Rainbows (MCA)
  • 1977 - You Are So Beautiful (Columbia)
  • 1978 - T.N.T. (MCA)
  • 1978 - Tanya Tucker's Greatest Hits (MCA)
  • 1979 - The Best Of Tanya Tucker (Columbia)
  • 1979 - Tear Me Apart (MCA)
  • 1980 – Dreamlovers (MCA)
  • 1981 - Should I Do It (MCA)
  • 1982 - Tanya Tucker Live (MCA)
  • 1982 – Changes (Arista)
  • 1986 - Girls Like Me (Capitol)
  • 1987 - Love Me Like You Used To (Capitol)
  • 1988 - Strong Enough To Bend (Capitol)
  • 1989 - Greatest Hits (Capitol)
  • 1990 - Tennessee Woman (Capitol)
  • 1990 - Greatest Hits Encore (Capitol)
  • 1991 - What Do I Do With Me (Capitol)
  • 1992 - Can't Run From Myself (Capitol)
  • 1993 - Soon (Capitol)
  • 1995 - Fire To Fire (Capitol)
  • 1997 – Complicated (Capitol)
  • 1998 - Super Hits (Capitol)
  • 2002 - Tanya (Capitol)
  • 2009 - My Turn

Website[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. US-Chartverfolgung