Tapachula

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Lage
Chiapas in Mexico.png
Die Lage Chiapas in Mexiko.
Tapachula 02.PNG
Die Lage Tapachulas in Chiapas.
Statistische Daten
Einwohner ca. 200.000
Fläche 857 km²

Tapachula ist eine an der Pazifikküste gelegene mexikanische Stadt, 18 Kilometer von der Grenze zu Guatemala entfernt. Tapachula ist die wirtschaftlich bedeutendste Stadt in Chiapas mit dem höchsten BIP pro Kopf des Bundeslandes. In der Gegend werden vielfältige Industrie- und Agrarprodukte erzeugt. Die wichtigste Rolle Tapachulas besteht in der Handelsverbindung zwischen Mittel- und Nordamerika.

Die „13 pvd sur“, eine kleine Seitenstraße im Süden der Stadt
Zwei Männer in der „9a Norte“, einer größeren Straße des Stadtzentrums
Einsame Spaziergängerin vor einer heruntergekommenen Hausfassade

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Verkehr und Infrastruktur

Tapachula hat einen internationalen Flughafen (Fray Matías de Córdova), einen big-scale-Hafen (Puerto Chiapas), einen Bahnhof mit direkten Verbindungen nach Texas, eine sechsspurige Autobahn entlang der Küste sowie zahlreiche Import-Export-Dienstleister: Zollagenturen, Außenhandelskanzleien sowie das Gefängnis der Ausländerbehörde. Außerdem verfügt die Stadt über Einkaufszentren mit Kaufhäusern. Von Tapachula aus startet auch die Route des Ticabusses, der durch ganz Zentralamerika bis Panama fährt.

[Bearbeiten] Wetter

Während des ganzen Jahres ist das Wetter extrem heiß und regnerisch: 30-50 °C, 70-90 % Luftfeuchtigkeit (Tropenklima). Wegen seiner geographischen Lage ist Tapachula Sammelpunkt für mittelamerikanische Einwanderer, die entweder in die USA auswandern wollen oder kurzzeitig in den Kaffeeplantagen Tapachulas arbeiten wollen.

[Bearbeiten] Sonstiges

  • Bürgermeister: Ezequiel Orduña (PRI)
  • Söhne der Stadt:
    • Fray Matías de Córdova: Zum Ende der Kolonialzeit wurde in Tapachula der Mönch Fray Matías de Córdova geboren. Er wurde zu einer treibenden Kraft in der Unabhängigkeit Chiapas. Während des Porfiriats kamen viele deutsche Siedler von Guatemala aus in die Region von Tapachula, um dort große Kaffeeplantagen zu errichten. Während des Zweiten Weltkrieges wurde ein Teil der Kaffeeplantagen, die sich in deutschen Besitz befanden, enteignet und an Agrargenossenschaften übergeben
    • Amparo Montes
    • Sergio Saldaña
  • Wichtigste Zeitungen: El Orbe, Cuarto Poder, El Día, La República en Chiapas

Ausläufer des Hurrikans Stan richteten im Oktober 2005 schwere Zerstörungen an.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Azteken Ruinen von Rosario Izapa
  • Strände von Puerto Chiapas (ehemals Puerto Madero)
  • Pico de Loro (deutsch: „Papageienschnabel“). Eine Granitformation mit Panoramablick auf den Tacaná und den in Guatemala liegenden Vulkan Tajumulco
  • Vulkan Tacaná (zwischen Mexiko und Guatemala)
  • Kaffeeplantagen in Cacahoatán und Chaletsgegend Unión Juárez

[Bearbeiten] Religion

Nach den Daten des Instituto Nacional de Estadística, Geografía e Informática des Jahres 2000 sind 63,22 % der Bewohner katholisch, 12,06 % evangelisch, 6,71 % christlichen Sekten zugehörig, 16,88 % atheistisch und 1,13 % anderen Religionen zugehörig. Das Bistum Tapachula hat seinen Sitz in Tapachula.

14.9025-92.265277777778Koordinaten: 14° 54′ N, 92° 16′ W

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