Tarascon

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Tarascon
Tarascon (Frankreich)
DMS
Tarascon
Staat Frankreich
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Bouches-du-Rhône
Arrondissement Arles
Kanton Tarascon
Koordinaten 43° 48′ N, 4° 40′ OKoordinaten: 43° 48′ N, 4° 40′ O
Höhe 3 bis 200 m
Fläche 73,97 km²
Einwohner
– mit Hauptwohnsitz
– Bevölkerungsdichte
(2005)
13.100 Einwohner
177 Einw./km²
Postleitzahl 13150
INSEE-Code 13108
Website http://www.tarascon.org/
Burg Tarascon am Rhône-Ufer
Burg Tarascon am Rhône-Ufer

Tarascon ist eine Stadt im Süden Frankreichs. Sie liegt im Département Bouches-du-Rhône am linken Ufer der Rhône und bis in die nächsten Großstädte Arles und Avignon, zwischen denen der Ort liegt, sind es ungefähr 20 km. Tarascon hat 12.700 Einwohner (1999).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Martha führt die Tarasque an der Leine
Martha führt die Tarasque an der Leine

Gegründet wurde die Stadt im Jahr 48 von den Römern. Heute gilt Tarascon als Tor zu den Alpillen, jener kalksteinhaltigen Gebirgskette der südlichen Provence. Bekannt und berühmt wurde Tarascon außerdem durch den legendären Drachen der an den Ufern der Rhône die Reisenden verschlungen haben soll. Die Heilige Martha soll ihn gebannt und dann zur Steinigung den Einwohnern vorgeführt haben. (siehe: Die Legende um Martha und Tarasque). Davor soll der Ort Nerluc geheißen haben, was so viel wie schwarzer Ort bedeutet.

Im Südosten von Tarascon liegt der Ortsteil Saint-Gabriel, das römische Ernaginum, wo sich seinerzeit der größte gallorömische Straßenkotenpunkt befand: hier traf die Via Domitia kurz vor ihrem Rhône-Übergang auf die Via Aurelia, die mit ihren beiden Routen - von Osten (aus Salon-de-Provence) und von Süden (aus Arles) kommend - hier endete.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Tarascon besitzt 11 Hotels, eine Jugendherberge und zwei Campingplätze.

[Bearbeiten] Partnerschaft

Tarascon besitzt eine Städtepartnerschaft mit der deutschen Stadt Elmshorn

[Bearbeiten] Umgebung

Gegenüber von Tarascon liegt ein weiteres historisches Städtchen: Beaucaire

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • das Burg Tarascon, etwa 1400 vollendet
  • die Stiftskirche Ste. Marthe
  • das Maison de Tartarin ein Museum zur Geschichte jener Karikatur des ansässigen Kleinbürgers
  • das Musee Soulaiado ein Museum für Tücher.

[Bearbeiten] Literatur

Der Name fand literarischen Niederschlag in Alphonse Daudets: Tartarin de Tarascon (1872), Tartarin sur les Alpes (1885) und Port-Tarascon (1890).

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Tarascon – Bilder, Videos und Audiodateien
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