Tatum O’Neal

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Tatum Beatrice O’Neal (* 5. November 1963 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Tatum O’Neal ist in Los Angeles aufgewachsen, besuchte dort die Hollywood Professional School, die sie jedoch vorzeitig verlassen musste. Ihre Eltern, die Schauspieler Ryan O’Neal und Joanna Moore, heirateten 1963 und ließen sich 1967 scheiden. Für ihren ersten Spielfilm, Paper Moon (1973) an der Seite ihres Vaters, erhielt sie bei der 46. Oscarverleihung im Jahr 1974 bereits im Alter von zehn Jahren einen Oscar. Damit wurde sie zur bis dato jüngsten Oscar-Gewinnerin, die mit einem regulären Preis ausgezeichnet wurde, und avancierte zum bestbezahlten Kinderstar der 1970er Jahre. Ihr Vater, der in Paper Moon ebenfalls mitspielt, blieb der Oscar-Verleihung fern. Er soll ihr den Erfolg so sehr geneidet haben, dass er sie krankenhausreif schlug.[1]

1982 war sie für kurze Zeit mit Michael Jackson liiert. 1984 lernte sie den Tennisspieler John McEnroe kennen und heiratete diesen am 1. August 1986 in Oyster Bay, New York. Aus der Ehe gingen zwei Söhne und eine Tochter hervor. Im November 1992 wurde die Ehe geschieden. 1996 wurde eine Tablettenabhängigkeit bekannt, die O’Neal therapieren ließ. Das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder erhielt 1998 John McEnroe. 2004 erschien ihre Autobiographie unter dem Titel A Paper Life (in Deutschland unter dem Titel Und mein Leben beginnt jetzt, 2005), in der sie unter anderem den Kampf gegen ihre Heroin-Abhängigkeit beschreibt. 2006/2007 spielte sie in der Serie Wicked Wicked Games die Hauptrolle der psychotischen und rachesüchtigen Blythe Hunter. 2008 wurde O’Neal beim Versuch, in der Nähe ihrer Wohnung Kokain zu kaufen, verhaftet.[2]

Filmographie[Bearbeiten]

  • 1973: Paper Moon
  • 1976: Die Bären sind los (The Bad News Bears)
  • 1976: Nickelodeon
  • 1978: Alles Glück dieser Erde (International Velvet)
  • 1980: 2 Herzen voller Liebe (Circle of Two)
  • 1980: Kleine Biester (Little Darlings)
  • 1981: Prisoners
  • 1984: Große Märchen mit großen Stars (Shelley Duvall's Faerie Tale Theatre) – Fernsehserie
  • 1985: In der Hitze von New York / New York – Stadt ohne Grenze (Certain Fury)
  • 1989: CBS Schoolbreak Special (Fernsehserie)
  • 1992: Little Noises
  • 1993: Eine Frau auf der Flucht – Die Lawrencia Bembenek Story (Woman on the Run: The Lawrencia Bembenek Story) – TV
  • 1996: Basquiat
  • 2002: The Scoundrel’s Wife
  • 2003: The Technical Writer
  • 2003: Sex and the City (Fernsehserie)
  • 2004: Meine wilden Töchter (8 Simple Rules… for Dating My Teenage Daughter) – Fernsehserie
  • 2004: Law & Order: Criminal Intent (Fernsehserie)
  • 2006: My Brother
  • 2006–07: Wicked Wicked Games (Fernsehserie)
  • 2005–11: Rescue Me (Fernsehserie)
  • 2008: Sexy Biester in der High School
  • 2010: The Runaways

Theater[Bearbeiten]

  • 1992: A Terrible Beauty
  • 1995: Ecstasy

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • 2005: Und mein Leben beginnt jetzt (Autobiographie)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tatum O’Neal in: Der Spiegel
  2. Samuel Maull/Jennifer Peltz: Tatum O'Neal In New York Drug Bust. The Huffington Post, abgerufen am 19. April 2014

Weblinks[Bearbeiten]