Tauberland

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Das Tauberland ist der nordöstlichste Teil der Neckar- und Tauber-Gäuplatten. Es umfasst die Landschaft um die Tauber und wird begrenzt durch die Mainfränkischen Platten im Norden und Osten, die Kocher-Jagst-Ebenen im Süden, das Bauland im Westen und den Sandstein-Spessart im Nordwesten.

Die Muschelkalkhöhen des Tauberlands sind nur gering von Löss überdeckt. Diese durch die Tauber und deren Zuflüsse stark zertalte Hochflächen fallen von Osten nach Westen ab. Das östliche Tauberland ist eine stark zertalte Muschelkalklandschaft mit Lösslehmbedeckung, die gute Bedingungen für den Ackerbau aufweist. Die Hänge des Taubertals sind aufgrund der hohen Sonnenscheindauer für Obst- und Weinbau geeignet. In den Sommermonaten sind Trockenheit und überdurchschnittliche Wärme charakteristisch, das Tauberland zählt zu den sonnenscheinreichsten, trockensten und wärmebegünstigsten Gegenden Baden-Württembergs. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 8,0°C, der Jahresniederschlag liegt zwischen 570 und 750 mm.

[Bearbeiten] Literatur

  • Siegfried Kullen: Baden-Württemberg. 3., aktualisierte Auflage; Neubearbeitung. Klett, Stuttgart 1989. (Klett Länderprofile)
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