Tawang

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Tawang
Tawang (Indien)
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Staat: Indien
Bundesstaat: Arunachal Pradesh
Distrikt: Tawang
Lage: 27° 35′ N, 91° 52′ O27.5891.872669Koordinaten: 27° 35′ N, 91° 52′ O
Höhe: 2669 m
Einwohner: 4.453 (2001[1])
Ortsansicht
Ortsansicht

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Tawang (Tibetisch: rta wang) ist ein Ort im Westen des indischen Bundesstaates Arunachal Pradesh an der Grenze zu Bhutan und China. Er hat etwa 4500 Einwohner und ist Verwaltungssitz des Distrikts Tawang.


Sakyamuni-Buddha im Kloster Tawang

Auf fast 3000 Metern Höhe gelegen ist Tawang bekannt für sein auf eine 400-jährige Geschichte zurückblickendes Lama-Kloster Galden Namgyal Lhatse. Es gilt als das größte buddhistische Kloster im heutigen Indien. 1683 wurde in Tawang der sechste Dalai Lama Tshangyang Gyatsho geboren.

Die Bergstadt nahe der Grenze zu Tibet ist militärstrategisch wichtig gelegen, da sich von dort ein schneller Zugang zur nordostindischen Assam-Ebene bietet. Sie wurde am 23. Oktober 1962 im indisch-chinesischen Krieg von chinesischen Truppen besetzt.[2]

Aus Sicht der Volksrepublik China ist Tawang (达旺镇Dáwàng Zhèn) eine Großgemeinde im Kreis Cona des Regierungsbezirks Shannan im Autonomen Gebiet Tibet.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tawang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Census of India 2001: Population, population in the age group 0-6 and literates by sex - Cities/Towns (in alphabetic order) (Version vom 16. Juni 2004 im Internet Archive)
  2. http://www.globalsecurity.org/military/library/report/1984/CJB.htm