Taxi-App

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Eine Taxi-App (auch Taxi-Bestell-App) ist eine Mobile App zur Taxi-Bestellung ohne Telefonanruf.

Diese 2007 / 2008 entstandene Technik[1] wurde durch die Verfügbarkeit genauer automatischer Ortsbestimmung, schneller mobiler Datenverbindungen, die Automatisierung im Taxigewerbe und die zunehmende Zahl von Smartphones[2] möglich. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Taxi-Apps, von denen jedoch nur wenige eine größere Verbreitung gefunden haben. Unter anderem von Taxizentralen gibt es Kritik an einigen Anbietern von Taxi-Apps.

Einige – meist ältere – Apps können lediglich Telefonnummern von Taxizentralen anzeigen, die Bestellung erfolgt weiterhin per Anruf.

Hintergrund[Bearbeiten]

Im Gegensatz zur früher verbreiteten Sprachvermittlung ist heute in Europa die Vermittlung eines Auftrages zwischen Funkzentrale und Fahrzeug weitgehend automatisiert. Dafür brauchen die Taxis ein GPS-gestütztes Vermittlungsgerät mit einer Datenverbindung zum Vermittlungs-Server, meist über das Mobilfunknetz (seltener per Betriebsfunk).

Auch die Auftragsannahme der Kunden kann automatisiert werden, beispielsweise per Internet-Bestellung, Sprachcomputer, Rufnummernerkennung (Telebooking)[3], Rufautomat (beispielsweise in Hotels) oder Smartphone-App.

Viele Apps bieten zusätzliche Features wie ein Taxiradar mit verfügbaren Taxis, Berechnung des Fahrpreises oder Live-Verfolgung des Taxis bei der Anfahrt.[4]

Mittlerweile gibt es ausschließliche App-Anbieter, die keine andere Bestellmöglichkeit – beispielsweise per Callcenter – mehr anbieten und in Konkurrenz zu den herkömmlichen Funkzentralen stehen.

Funkzentralen bekommen von den Taxi-Unternehmern üblicherweise einen monatlichen Beitrag. Dies geschieht entweder in Form eines festen Beitrags pro Fahrzeug oder abhängig von der Zahl der vermittelten Aufträge. Bei ausschließlichen App-Anbietern bezahlen die Unternehmer eine Gebühr pro vermittelter Fahrt.[5] Einige Taxizentralen haben ihren Mitgliedern den Einsatz von App-Anbietern wie myTaxi verboten.[6]

Da die Kosten der Vermittlung vom Taxi-Unternehmer berechnet werden, sind Taxi-Apps und die Taxi-Bestellung meist kostenlos.

In der Regel wird bei der Bestellung auf einer Karte die Position ermittelt und diese Position einer Adresse zugeordnet, die verändert oder mit Anmerkungen versehen werden kann. Bei der Bestellung werden nur die Adressangaben und keine geographischen Koordinaten an die Zentrale und den Fahrer übermittelt. Diese Bestellung funktioniert daher nur bei eindeutigen Adressen und nicht an großen Örtlichkeiten ohne Adressierung, beispielsweise Flughäfen, manchen Industriegebieten etc.

Nachteilig ist: Viele komplexere Fahraufträge können gar nicht automatisch angenommen oder vermittelt werden, wie beispielsweise unklare Adressen, bestimmte Abfahrtsorte oder Ziele, spezielle Bezahlvorgänge oder Extradienstleistungen, die mit dem Fahrer abgesprochen werden müssen.[6]

Auch was Privatsspähre angeht gibt es einen Unterschied zur Telefonbestellung: Bloomberg.com berichtete von einem Schüler der jetzt mit einer App Taxis bucht um nachhause zu fahren, statt von der Mutter abgeholt zu werden. In der App die vergangenen Fahrten auflisten zu können und so seine Kinder überwachen zu können ist laut dem Autor aus Sicht von Eltern ein Vorteil gegenüber der Taxibestellung per Telefon.[7]

Kritik[Bearbeiten]

Von Taxizentralen und dem BZP, einem Verband aus Taxizentralen und ähnlichen Unternehmen, gab es 2011 Kritik an den ausschließlichen App-Anbietern: Sie seien nicht günstiger[8]. Viele Funkzentralen würden durch die Apps in ihrer Existenz gefährdet.[9]

Kritik gab es 2012 durch den BZP auch an den Investoren wie Daimler, der Telekom und der KfW-Bank für die Millionen-Unterstützungen von „myTaxi“.[9] Mittlerweile ist der BZP Kooperationspartner einer mit myTaxi konkurrierenden Taxi-App.[10]

Verbreitete Apps[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

taxi.eu[Bearbeiten]

taxi.eu ist ein internationales Netzwerk von Taxi-Funkzentralen. In 100 Städten sind insgesamt rund 62.000 Taxis (und etwa 160.000 Fahrer) in das System integriert (Stand: November 2014). In Deutschland können 90 % aller Taxis über taxi.eu bestellt werden – unter anderem durch eine Kooperation im Rahmen des Deutschen Taxi-Service-Netzwerks (DTN).[11]

Es können Taxis in neun europäischen Ländern bestellt werden, weitere Kooperationen mit Zentralen in Paris, Athen und Istanbul sind bereits beschlossen.[12] Mit Hilfe von weiteren Taxi-Netzwerken und der International Road Transport Union wurden Erweiterungen in die USA und nach Großbritannien vereinbart.[13]

In Zusammenarbeit mit europäischen Funkzentralen in anfangs rund 60 Städten – darunter Berlin, München, Hamburg, Wien, Amsterdam, Zürich, Kopenhagen, Brüssel und Prag – entwickelte die Firma Austrosoft/FMS im Jahr 2011 die App „taxi.eu“.[5][14] Eine Vorgänger-App existierte bereits 2010.

Bei taxi.eu sind die Taxi-Unternehmer weiterhin bei einer Taxizentrale angemeldet.[15]

Die Benutzeroberfläche ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch und Niederländisch verfügbar.

Wird erst später ein Taxi benötigt, kann eine Vorbestellung eingegeben werden. An Orten, an denen keine vollautomatische Taxibestellung mit taxi.eu möglich ist, werden die Telefonnummern der örtlichen Taxizentralen angezeigt.[16]

taxi.eu ist für Apple iOS (iPhone und iPad) und Android verfügbar. Die Bestellung auf Laptops, PCs und Mobil-Plattformen wie BlackBerry ist auch ohne App über eine gleich aussehende Webseite mit herkömmlichen Browsern möglich.

taxi.de[Bearbeiten]

In Zusammenarbeit mit Funkzentralen und Taxi-Unternehmern entwickelte die Talex mobile solutions GmbH ebenfalls eine Taxi-App. Als Freemiumanbieter stellt taxi.de die Vermittlungsleistung als einziger Anbieter kostenlos für Taxifahrer zur Verfügung. taxi.de wurde im Juni 2012 gegründet.

Die Benutzeroberfläche ist auf Deutsch verfügbar. Wird erst später ein Taxi benötigt, kann eine Vorbestellung eingegeben werden. Einen Fahrpreisrechner gibt es ebenfalls.

taxi.de ist für Apple iOS (iPhone und iPad) und Android verfügbar. Die Bestellung auf Laptops, PCs und Mobil-Plattformen wie BlackBerry ist auch ohne App über eine gleich aussehende Webseite mit herkömmlichen Browsern möglich.

BetterTaxi[Bearbeiten]

BetterTaxi bietet eine deutschlandweite Taxi-Buchung per App. Das Unternehmen wickelt die Aufträge in Zusammenarbeit mit den lokalen Taxi-Zentralen ab.[17] BetterTaxi plant Taxi-Sharing (Kunden die sich nicht kennen gleichzeitig im selben Taxi, ähnlich denSammeltaxis) in Deutschland einzuführen.[18] Das Berliner Startup kooperiert mit den drei großen deutschen Taxi-Technologieanbietern Austrosoft/FMS, GefoS und Seibt & Straub sowie mit dem deutschen Taxi- und Mietwagenverband (BZP).[10]

Eigenständige Apps für Taxizentralen[Bearbeiten]

Einige Zentralen haben dem Namen nach eigene Apps, die technisch identisch mit überregionalen Apps sind (Branding).[5]

myTaxi[Bearbeiten]

myTaxi wurde 2010 in Hamburg vom Startup Intelligent Apps eingeführt, anfangs unter dem Namen 1TouchTaxi.[19] Den beiden Gründern Niclaus Mewes und Sven Külper aus Hamburg kam die Idee dazu nach einem gemeinsamen Besuch in München.[20] Da myTaxi nicht mit den bestehenden Funkzentralen zusammenarbeitet, müssen sich die Fahrer eine spezielle Fahrer-App herunterladen. Die App wurde zuerst in Hamburg, dann in Köln/Bonn und Berlin eingeführt und ist mittlerweile (Oktober 2014) in über 40 Städten in Deutschland verfügbar sowie international in Wien, Graz, Salzburg, Zürich, Barcelona, Madrid, Warschau und Washington.[21][22] Im Juli 2012 hatte myTaxi rund 15.000 angeschlossene Taxis in Deutschland und wurde etwa 1,7 Millionen Mal heruntergeladen.[23] Eine Lizenz wurde nach Australien verkauft.[24] Auf der CeBIT 2012 wurde myTaxi unter 50 internationalen Teilnehmern als innovativste Geschäftsidee mit dem mit 25.000 Euro dotierten CODE_n12 Award ausgezeichnet.[25]

Mitte 2012 wurden Möglichkeiten zur Vorbestellung und mobiler Zahlung integriert.[26][27]

An myTaxi sind nach Angaben des Unternehmens die T-Venture, die moovel GmbH (Daimler AG), die KfW, e42 GmbH und Lars Hinrichs (Cinco Capital GmbH) beteiligt. Insbesondere die indirekte Beteiligung der Daimler AG wird von viele Funkzentralen kritisiert.[9] Auch wurde an myTaxi der Datenschutz kritisiert. So werden umfängliche Daten des Taxifahrers, bestehend aus Benutzername, User-ID, Vor- und Nachname, Bewertung, Lichtbild und Telefonnummer an den Fahrgast übermittelt; ebenso kann der Fahrer von jedem auf der Karte identifiziert und verfolgt werden[28]. Aus der Sicht der Fahrgäste sind die im Gegensatz zu Taxizentralen notwendige Übermittlung der Telefonnummer an den Fahrer[29] und die Speicherung der Positionsdaten[30] zu beanstanden. Auch ist, im Gegensatz zur direkten Vermittlung durch Taxifunkzentralen, für die zeitgleiche Betreuung und ständiger notwendiger Rückfragen von bundesweit 15.000 angeschlossenen Taxis zu wenig Personal vorhanden. Ein neues Vergütungssystem der vermittelten Fahrten, das seit Februar 2014 auf einer Art Auktion basiert (3–15% des erzielten Fahrpreises müssen – frei wählbar – an myTaxi abgeführt werden), wodurch also (neben anderen Faktoren wie Fahrerqualitätsbewertung oder räumliche Nähe), eher der Meistbietende eine Fahrt angeboten bekommt, stößt auf breiten Unmut der angeschlossenen Taxifahrer. [31] [32].

myTaxi ist für Apple iOS (iPhone und iPad), Android, Blackberry 10[33] sowie Windows Phone 7.x und 8.x verfügbar[34] und stellt für die Benutzeroberfläche die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch bereit.

Uber[Bearbeiten]

Hauptartikel: Uber (Unternehmen)

Weltweit bietet das kalifornische Unternehmen Uber (mit Europasitz in Amsterdam) unter dem Namen Uber Black eine App für einen Fahrdienst mit schwarzen Limousinen, bzw. Funkmietwagen an. Ebenso die Vermittlung konzessionierter Taxis mit einer App namens Uber Taxi.

Des Weiteren eine App unter dem Namen Uber Pop für Fahrdienste, die unter Vertrag genommene Privatpersonen mit ihrem eigenen PKW ausführen. Bei Uber angemeldete Kunden ordern via Smartphone und bezahlen, bis zu 20 % unter dem normalen Taxifahrpreis, bargeldlos (u.a. mit PayPal). Diese Art der, seitens Uber als "Mitfahrgelegenheit" oder "Share Economy" verklärten, Vermittlung ist umstritten, da diesen Fahrern viele, der für gewerbliche Personenbeförderung notwendigen, Voraussetzungen fehlen (z.B. Sehtest, Gewerbeanmeldung, geeignete Versicherungen).

Anderswo[Bearbeiten]

Kabbee[Bearbeiten]

In London hat Kabbee 4.000 Minicab-Fahrer unter Vertrag.[35] In London und Dublin gibt es die vergleichbare App Hailo.[36]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Florian Treiß: Interview: Konrad Hübner von Skycoders über Wege und Fallstricke der App-Entwicklung. mobilbranche.de, 26. Januar 2012, abgerufen am 14. Oktober 2014.
  2. Jörg Wirtgen: Mehr Smartphones als PCs, Tablets und Notebooks zusammen verkauft. heise online, 5. Februar 2012, abgerufen am 14. Oktober 2014.
  3. Durch die Rufnummernübertragung eines Festnetzanschlusses wird dabei an die entsprechende Adresse ein Taxi bestellt. Die Adresse und Festnetz-Rufnummer müssen dafür bei der Funkzentrale gespeichert sein.
  4. David Ohrndorf: Taxi: App für Smartphones. In: wdr markt. WDR, 30. Januar 2012, archiviert vom Original am 2. Februar 2012, abgerufen am 19. März 2012 (Text und Video, 5:21 Min.).
  5. a b c MyTaxi, Taxi.eu & Co.: Nützliche Taxi-Apps fürs Smartphone. Focus, 2. März 2012, abgerufen am 14. Oktober 2014.
  6. a b Uwe Reimann: Neue Taxi-App sorgt für Ärger. RP online, 14. Februar 2012, abgerufen am 14. Oktober 2014.
  7. He Leaves School by Uber. Venture Cap Dad Just Wishes He'd Invested auf bloomberg.com
  8. C. Müßgens und J. Ritter: Die Taxi-Zentralen schlagen zurück. FAZ, 25. Februar 2011, abgerufen am 14. Oktober 2014: „Für eine Tour sind das 66 Cent, bei My Taxi zahlt der Fahrer 79 Cent. Damit sind wir 17 Prozent günstiger.“
  9. a b c Jürgen Vielmeier: MyTaxi-Investition: Taxiverband “schäumt vor Enttäuschung und Wut”. Basic Thinking, 30. Januar 2012, abgerufen am 14. Oktober 2014.
  10. a b Die Partner von BetterTaxi. Abgerufen am 14. Oktober 2014.
  11. Start des „Deutschen Taxi-Service-Netzwerkes (DTN)“. Deutscher Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP), 3. November 2014, abgerufen am 14. November 2014.
  12. Smartphone-App Taxi.eu expandiert nach Paris und Istanbul. Computerwoche, 7. November 2014, abgerufen am 14. November 2014.
  13. IRU Launches Global Network for Taxi Apps. International Road Transport Union, 11. November 2014, abgerufen am 14. November 2014.
  14. taxi.eu. Abgerufen am 11. März 2012.
  15. Eine App revolutioniert die Taxibranche. In: Deutschlandradio. DRadio Wissen, 23. Februar 2012, abgerufen am 14. Oktober 2014 (Text und Audio, 6:02 Min.(Hinweis: startet sofort)).
  16. Mehr als 40.000 Taxen per Knopfdruck bestellbar. business-on.de, 14. Dezember 2011, abgerufen am 25. Oktober 2014.
  17. Jürgen Hartmann: In Berlin appt das bessere Taxi. Taxi Heute, 16. Oktober 2012, abgerufen am 25. Oktober 2014.
  18. Ronja Spiesser: Carsharing jetzt auch bei Taxis. Der Tagesspiegel, 11. Dezember 2012, abgerufen am 14. Oktober 2014.
  19. Markus Franz: Das Handy im Taxi: Die besten Apps für Suche, Kosten und Karten. netzwelt.de, 22. Februar 2011, abgerufen am 14. Oktober 2014.
  20. Bitte einsteigen: Ein Besuch bei den Gründern von myTaxi, t3n, abgerufen am 14. Oktober 2014
  21. Über mytaxi. In: myTaxi. Abgerufen am 1. November 2014.
  22. myTaxi Pressemappe. In: myTaxi. Abgerufen am 14. Oktober 2014.
  23. myTaxi macht mit bei Miles & More. In: carIT automotiveIT. Abgerufen am 14. Oktober 2014.
  24. Wie smart ist das denn! Abgerufen am 14. Oktober 2014.
  25. Falk Hedemann: myTaxi gewinnt CODE_n12 Award. t3n, 9. März 2012, abgerufen am 14. Oktober 2014.
  26. myTaxi bringt eine neue Version ihrer Taxi-App auf den Markt: Ab sofort können Fahrgäste ein Taxi vorbestellen. Archiviert vom Original am 25. Mai 2013, abgerufen am 17. August 2012.
  27. myTaxi startet Mobile Payment für Taxifahrten. Abgerufen am 14. Oktober 2014.
  28. AGB Taxifahrer. In: myTaxi. 2013, abgerufen am 14. Oktober 2014.
  29. myTaxi – Fahrgast Taxi App. In: Google. Abgerufen am 4. November 2014.
  30. Stephanie Siebert: Taxizentrale droht "myTaxi"-Nutzern mit Funksperre. In: nordbayern.de. Nürnberger Zeitung, 30. Januar 2012, abgerufen am 14. Oktober 2014.
  31. http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.wegen-neuer-gebuehren-taxifahrer-sauer-auf-taxi-app-mytaxi.53106254-de5b-4a5a-a5a2-54cf3084956a.html
  32. http://www.stern.de/auto/service/protest-gegen-mytaxi-fahrer-fuehlen-sich-abgezockt-2087022.html
  33. mytaxi für BlackBerry OS 10 veröffentlicht auf TechStage.de
  34. Taxi-App mit neuer Funktion: Mit MyTaxi Miles & More-Meilen sammeln. 7. August 2012, abgerufen am 14. Oktober 2014.
  35. Frank Dahlmann: Wie smart ist das denn! brand eins, 2012, abgerufen am 14. Oktober 2014.
  36. Jonathan Moules: Phone app steers customers to UK’s black cabs. Financial Times, 30. Oktober 2011, abgerufen am 14. Oktober 2014 (englisch).