Taylor Dayne

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Taylor Dayne, 2009

Taylor Dayne (* 7. März 1962 in Baldwin, Long Island, New York als Leslie Wunderman) ist eine US-amerikanische Pop- und Dancesängerin.

Karriere[Bearbeiten]

Taylor Dayne begann nach der Highschool, professionell zu singen, und absolvierte eine klassische Gesangsausbildung an der Manhattan School of Music. Zunächst war sie Sängerin der Bands Felony und Next.

Später lieh sie sich Geld von ihrem Vater, um das Lied Tell It to My Heart zu produzieren. Dieses brachte ihr 1987 nicht nur einen Plattenvertrag bei Arista Records ein, sondern wurde auch einer ihrer größten Hits. Tell It to My Heart wurde im November 1987 veröffentlicht und landete auf Anhieb in den Top 5 vieler Länder. Im März 1988 erreichte sie in Deutschland den ersten Platz. Auch mit den Singleauskopplungen Prove Your Love, I’ll Always Love You und Don’t Rush Me aus dem Album Tell It to My Heart konnte sich Taylor Dayne 1988 in den internationalen Charts platzieren.

Im Oktober 1989 veröffentlichte sie ihr zweites Album Can’t Fight Fate. Obwohl es hinter den Verkaufserwartungen zurückblieb, konnte sich Taylor Dayne in den USA mit Love Will Lead You Back im Frühjahr 1990 ihre einzige dortige Spitzen-Position in den Billboard Hot 100 sichern. Auch mit den Singles With Every Beat of My Heart und I’ll be Your Shelter erreichte sie Plätze in den Top 5. Danach wurde es ruhiger um Taylor Dayne.

Sie veröffentlichte im Juli 1993 das Album Soul Dancing und konnte sich mit Can’t Get Enough of Your Love auf Position 20 der US-Charts platzieren. In den folgenden Jahren trat sie auch als Schauspielerin im US-Fernsehen auf und war unter anderen auf den Soundtracks zu den Filmen Shadow und der Fluch des Khan (1994) und Popstar auf Umwegen (2003) zu hören.

Im Oktober 1998 erschien das Album Naked without You, mit dem sie sich nicht mehr in den US-Album-Charts platzieren konnte. Nach annähernd zehn Jahren erschien im Februar 2008 Daynes Album Satisfied. Produzenten waren unter anderem Rick Nowels und Don Was.

Taylor Dayne ist auch als Komponistin tätig. Ihr von Tina Turner gesungenes Stück Whatever You Want war auch in den deutschen Charts vertreten. Zudem ist sie bis heute im Dancebereich erfolgreich. 2010 nahm sie das Lied Facing a Miracle für die achten Gay Games in Köln auf. Sie präsentierte den Song auch bei der Eröffnungsfeier am 31. Juli.[1]

Am 22. Juni 2011 erschien ihre Comeback-Single Floor on Fire.[2]

Familie[Bearbeiten]

2002 brachte Taylor Dayne die Zwillinge Levi und Astaria zur Welt. Sie lebt in Los Angeles.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
1988 Tell It to My Heart 11
(23 Wo.)
19
(10 Wo.)
4
(12 Wo.)
24
(17 Wo.)
21
(69 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Januar 1988
1989 Can’t Fight Fate 24
(1 Wo.)
25
(55 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Oktober 1989
1993 Soul Dancing 70
(5 Wo.)
37
(4 Wo.)
31
(5 Wo.)
51
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Juli 1993
1998 Naked without You Erstveröffentlichung: September 1998
2008 Satisfied 179
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Februar 2008

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
1987 Tell It to My Heart
Tell It to My Heart
1
(19 Wo.)
1
(14 Wo.)
1
(14 Wo.)
3
(16 Wo.)
7
(25 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. November 1987
1988 Prove Your Love
Tell It to My Heart
4
(13 Wo.)
11
(12 Wo.)
2
(9 Wo.)
8
(11 Wo.)
7
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1988
I’ll Always Love You
Tell It to My Heart
38
(14 Wo.)
30
(2 Wo.)
41
(8 Wo.)
3
(30 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1988
Don’t Rush Me
Tell It to My Heart
33
(6 Wo.)
76
(6 Wo.)
2
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1988
1989 With Every Beat of My Heart
Can’t Fight Fate
18
(7 Wo.)
53
(4 Wo.)
5
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 1989
1990 Love Will Lead You Back
Can’t Fight Fate
69
(3 Wo.)
1
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Januar 1990
I’ll Be Your Shelter
Can’t Fight Fate
43
(6 Wo.)
4
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. März 1990
Heart of Stone
Can’t Fight Fate
12
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Juli 1990
1993 Can’t Get Enough of Your Love
Soul Dancing
56
(10 Wo.)
29
(2 Wo.)
17
(11 Wo.)
14
(8 Wo.)
20
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Juni 1993
Send Me a Lover
Soul Dancing
50
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. September 1993
1994 I’ll Wait
Soul Dancing
29
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1994
1995 Original Sin
Shadow und der Fluch des Khan (O. S. T.)
63
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1995
Say a Prayer
Soul Dancing
58
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1995

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1988: Night Tracks (Fernsehserie, eine Folge)
  • 1994: Perfect Love Affair (Love Affair)
  • 1997: Immer Ärger im Paradies (Fool’s Paradise)
  • 1997: Tod einer Stripperin (Stag)
  • 1997: NightMan (Fernsehserie, zwei Folgen)
  • 1997: NightMan (Fernsehfilm)
  • 1999: Martial Law – Der Karate-Cop (Martial Law, Fernsehserie, eine Folge)
  • 2000: Rude Awakening – Nur für Erwachsene! (Martial Law, Fernsehserie, sieben Folgen)
  • 2002: Joshua Tree (Kurzfilm)
  • 2004: Jesus the Driver
  • 2005: Remaking Taylor Dayne (Fernsehfilm)
  • 2006: Rescue Me (Fernsehserie, eine Folge)
  • 2008: Beautiful Loser
  • 2012: I Am Bad
  • 2014: Telling of the Shoes

Quellen[Bearbeiten]

  1. Pressemeldung der Gay Games
  2. [1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Taylor Dayne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien