Te-Urewera-Nationalpark
| Te-Urewera-Nationalpark | ||
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| Blickrichtung East Cape | ||
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| Lage: | Gisborne, Neuseeland | |
| Besonderheit: | größter Urwald der Nordinsel | |
| Fläche: | 2127 km² | |
| Gründung: | 1954 | |
| Adresse: | Aniwaniwa Visitor Centre State Highway 38, Aniwaniwa Private Bag 2213 Wairoa Tel. 64 6 837 3900 |
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-38.75177.15Koordinaten: 38° 45′ 0″ S, 177° 9′ 0″ O
Der Te-Urewera-Nationalpark (englisch Te Urewera National Park) wurde 1954 zum Schutz der größten noch erhaltenen unberührten Wälder auf Neuseelands Nordinsel gegründet. Er erstreckt sich zwischen Bay of Plenty und Hawke’s Bay im Osten der Insel über eine Fläche von 2.127 km² und ist somit der größte Nationalpark im Nordteil Neuseelands. Seine Höhe reicht bis 1.393 m ü. NN.
Der Park liegt in einer der abgelegensten und am dünnsten besiedelten Regionen Neuseelands, in der sich eine weitgehend unbeeinträchtigte, fast komplett bewaldete Wildnis behaupten konnte. Das Terrain des Te Urewera wird durch die Bergzüge Huiau und Ikawhenua geprägt; der höchste Gipfel im Nationalpark ist der Manuhoa mit 1393 m. Es finden sich geologische Spuren früherer Vulkanausbrüche. Zahlreiche Seen, Flüsse und Wasserfälle tragen zu einer großen landschaftlichen Vielfalt bei. Je nach Geländerelief und Höhenlage variiert das Klima im Nationalpark bei generell gemäßigten Temperaturen mit hohen Niederschlagsmengen. Im Südteil fällt in höheren Lagen im Winter Schnee.
Auch die Vegetation unterscheidet sich je nach Standort, Höhenlage, Bodenverhältnissen usw. stark. Die vorherrschenden Baumarten sind Buchen, Rimu, Rata und Tawa (Beilschmiedia tawa). Die Tierwelt des Te-Urewera-Nationalparks zeichnet sich besonders dadurch aus, dass hier zahlreiche seltene Vogelarten vorkommen, die in anderen Teilen Neuseelands ausgestorben oder stark gefährdet sind. Zu ihnen zählt beispielsweise die seltene Saumschnabelente, auch Blauente genannt, die nur in schnell fließenden Gewässern lebt.
[Bearbeiten] Weblinks
Nordinsel: Egmont | Te-Urewera | Tongariro | Whanganui
Südinsel: Abel Tasman | Arthur’s Pass | Fiordland | Kahurangi | Mount Aspiring | Mount Cook | Nelson Lakes | Paparoa | Westland
Stewart Island: Rakiura