Tears

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Dieser Artikel behandelt die Schweizer Girlgroup. Für die britische Nachfolgeband von Suede siehe The Tears oder siehe auch American Tears.

Tears war eine Girlgroup aus der Schweiz.

Tears
Allgemeine Informationen
Genre(s) Pop
Gründung 2001
Auflösung 2004
Website www.t-e-a-r-s.com
Gründungsmitglieder
Gesang
Tiffany
Gesang
Evelyn
Gesang
Amanda Nikolic
Gesang
Romina

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bandgeschichte

[Bearbeiten] Entstehung

Der Schweizer Fernsehsender TV3 startete nach Vorbild der international ausgestrahlten Casting-Show Popstars mit einer Schweizer Ausgabe, bei der sich rund 1200 Mädchen bewarben.

Am Ende des Castings, am 11. November 2001, stand die Band Tears fest. Dieser Name ergab sich aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen der Mädchen:

  • Tiffany (* 6. Mai 1980) aus Kirchberg
  • Evelyn (* 6. Dezember 1980) aus Zürich
  • Amanda Nikolic (* 14. September 1978) aus Wettingen
  • Romina (* 7. Dezember 1982) aus Bern

[Bearbeiten] Karriere

Die erste Single M.U.S.I.C. erreichte auf Anhieb den ersten Platz in der Schweizer Hitparade. Mit der zweiten Single Dreamin' gab es Terminprobleme, der Titel erschien erst über ein Jahr nach der ersten Veröffentlichung. Die Band konnte den Erfolg des ersten Titels nicht wiederholen.

Das angekündigte Album En Rouge sollte kurz darauf folgen, wurde aber mehrfach verschoben und erschien schliesslich erst nach der zweiten Single der Gruppe. Unter den Produzenten des Albums wurde der ehemalige Modern-Talking-Sänger Thomas Anders aufgeführt.

Tears traten als Vorband der zur gleichen Zeit entstandenen Popstars-Band Bro’Sis im Zürcher Hallenstadion auf. Neben diversen Auftritten im In- und Ausland, gaben die vier Girls auch unzählige Autogrammstunden.

Als dritte Single wurde der CD-Bonustrack Ça plane pour moi veröffentlicht. Der Song spaltete die Fangemeinde. Viele fanden den Song unpassend. Der Titel war umstritten, weil einem Bandmitglied der Song nicht gefiel.

Die Band kündigte eine halbjährige Pause an, die in der Realität dann über ein Jahr dauerte. Die danach veröffentlichte Single I Found Love erzielte jedoch nicht den erwarteten Erfolg. Nachdem die Band den Soundtrack zum deutschen Kinofilm Mädchen Mädchen 2 produzierte, woraus nochmals zwei Singles (Funky Freakshow und Distorted Overdrive) entstanden, gab sie im Dezember 2004 die Trennung bekannt.

Nach der Trennung ist Amanda noch am stärksten präsent in den Medien. Sie moderiert auf VIVA Quiz-Shows. Am 26. September 2008 erschien ihr erstes Solo-Album unter dem Künstlernamen GOGOMANDY,[1] welcher durch die Zusammenarbeit mit dem Schweizer DJ Gogo entstanden ist.[2] Zudem unterstützte sie Michael von der Heide beim Eurovision Song Contest 2010 als Background-Sänger des Beitrags Il pleut de l'or, welcher sich aber nicht für das Finale qualifizieren konnte.

Evelyn ist mit einem Song auf dem gleichnamigen Album von DJ Tatana vertreten und arbeitet intensiv an ihrer internationalen Solokarriere. 2011 war Together Again, ihr gemeinsamer Song mit dem Schweizer DJ Mike Candys, höchster Neueinsteiger auf Platz 13 in den Schweizer Single-Charts.

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] Studioalben

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkung
DE AT CH
2002 En Rouge 8
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2002
2004 Mädchen Mädchen 2 Erstveröffentlichung: 2004
Soundtrack

[Bearbeiten] Singleveröffentlichungen

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkung
DE AT CH
2001 M.U.S.I.C.
En Rouge
90
(1 Wo.)
1
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. November 2001
2002 Dreamin’
En Rouge
9
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. März 2002
Ça plane pour moi
En Rouge
40
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Oktober 2002
2003 I Found Love 23
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Dezember 2003
2004 Distorted Overdrive
Mädchen Mädchen 2 – Soundtrack
Erstveröffentlichung: 2. August 2004
Funky Freakshow
Mädchen Mädchen 2 – Soundtrack
Erstveröffentlichung: 2004
(Diana Amft feat. Tears)

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. GOGOMANDY in der Schweizer Hitparade (eingesehen am 26. März 2009)
  2. GOGOMANDY und DJ GOGO im Trend Magazin (eingesehen am 27. März 2009)
  3. a b Chartquellen: DE, AT, CH
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