Tebupirimfos

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Strukturformel
Strukturformel von Tebupirimfos
Allgemeines
Name Tebupirimfos
Andere Namen
  • Tebupirimphos
  • Phostebupirim
  • O-(2-(1,1-Dimethylethyl)-5-pyrimidinyl)-O-ethyl-O-(1-methylethyl)-thiophosphat
Summenformel C13H23N2O3PS
CAS-Nummer 96182-53-5
PubChem 93516
Kurzbeschreibung

braune Flüssigkeit[1]

Eigenschaften
Molare Masse 318,37 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig[1]

Siedepunkt

152 °C[2]

Löslichkeit
  • unlöslich in Wasser[2]
  • löslich in Alkohol, Ketonen und Toluol[2]
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
06 – Giftig oder sehr giftig 09 – Umweltgefährlich

Gefahr

H- und P-Sätze H: 300​‐​310​‐​330​‐​400
P: 260​‐​264​‐​273​‐​280​‐​284​‐​302+350Vorlage:P-Sätze/Wartung/mehr als 5 Sätze [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][1]
Sehr giftig Umweltgefährlich
Sehr giftig Umwelt-
gefährlich
(T+) (N)
R- und S-Sätze R: 26/27/28​‐​50/53
S: 28​‐​36/37​‐​45​‐​60​‐​61
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Tebupirimfos ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Pyrimidine und Organophosphate.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Tebupirimfos ist eine braune Flüssigkeit, die praktisch unlöslich in Wasser ist.[1] Sie hydrolisiert unter alkalischen Bedingungen.[2]

Verwendung[Bearbeiten]

Tebupirimfos wird als Insektizid verwendet. Die toxische Wirkung beruht auf der Hemmung der Acetylcholinesterase.[2] In den USA wurde es erstmals 1984 zugelassen, hier wird Tebupirimfos als Pflanzenschutzmittel im Maisanbau eingesetzt. Der jährliche Verbrauch in den USA um das Jahr 2000 wurde mit etwa 270.000 Pfund (123 Tonnen) angegeben.[4] Es wird häufig in Kombination mit Cyfluthrin eingesetzt.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Datenblatt Tebupirimfos, PESTANAL bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 9. August 2012 (PDF).
  2. a b c d e Tebupirimfos in der Hazardous Substances Data Bank, abgerufen am 9. August 2012.
  3. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  4. EPA: Phostebupirim Facts (PDF; 21 kB), September 2000.
  5. Nationale Pflanzenschutzmittelverzeichnisse: Schweiz, Österreich, Deutschland; abgerufen am 9. August 2012.