Technische Universität Delft
| Technische Universität Delft | |
|---|---|
| Gründung | 8. Januar 1842 |
| Ort | Delft, Niederlande |
| Rektor | K.C.A.M. (Karel) Luyben |
| Studenten | 17.031 (2010) |
| Mitarbeiter | 4.640 (2009) |
| davon Professoren | 229 |
| Jahresetat | € 857,3 Millionen |
| Netzwerke | IDEA League, CESAER, UNITECH |
| Website | http://www.tudelft.nl/ |
Die 1842 gegründete Technische Universität Delft (niederländisch Technische Universiteit Delft; bis 1986 Technische Hogeschool van Delft) in Delft ist die älteste Technische Universität der Niederlande.
An der Universität arbeiten 2.700 wissenschaftliche Angestellte, darunter 229 Professoren, und studieren mehr als 16.000 Studenten, von welchen 14 % aus dem Ausland kommen. Diese verteilen sich auf acht Fakultäten, von denen eine zum Teil gemeinsam mit der Universität Leiden betrieben wird. Delft gilt als eine der renommiertesten Universitäten der Niederlande und ist Mitglied im europäischen Universitätsverbund IDEA League. Im QS Ranking 2012 steht die Universität im weltweiten Vergleich insgesamt an 103. Stelle, während sie im Fachbereich Ingenieurswissenschaften Platz 18 erreicht.[1]
Inhaltsverzeichnis |
Fakultäten [Bearbeiten]
Die Technische Universität Delft besteht aus insgesamt acht Fakultäten:
- Fakultät für Architektur
- Fakultät für Bauingenieurwesen und Geowissenschaften
- Fakultät für Elektrotechnik, Mathematik und Informatik
- Fakultät für Industriedesign
- Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik
- Fakultät für Maschinenbau, Marinetechnik und Materialwissenschaften
- Fakultät für Technik, Politik und Unternehmensführung
- Fakultät für Technische Naturwissenschaften
Im Delft Centre for Entrepreneurship der Universität werden innovative Unternehmer ausgebildet und Start-ups inkubiert.[2]
Das Gebäude der Fakultät für Architektur wurde nach einem Kurzschluss in einer Kaffeemaschine am Morgen des 13. Mai 2008 durch einen Brand vollkommen zerstört. Der Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft Ronald Plasterk bezeichnete den Brand als „die größte Katastrophe, die die Universitäten in den Niederlanden je erlebt haben“[3]
Ehrendoktoren [Bearbeiten]
- Abraham Kuyper (1907)
- Cornelis Lely (1907)
- Petrus Cuypers (1907)
- Gerard L.F. Philips (1917)
- Hendrik Antoon Lorentz (1918)
- Hendrik P. Berlage (1925)
- Albert Plesman (1947)
- Z.K.H. Prins Bernhard (1951)
- John Douglas Cockcroft (1959)
- Gerrit Th. Rietveld (1964)
- Santiago Calatrava (1997)
Bekannte Studenten und Professoren [Bearbeiten]
Architektur/Kunstwissenschaften [Bearbeiten]
- Han van Meegeren (1889–1947), niederländischer Maler und Kunstfälscher
- Alexander Tzonis (* 1937), griechischer Architekturkritiker
Technik/Naturwissenschaften [Bearbeiten]
- Louis Aronstein (1841–1913), deutscher Chemiker
- Martinus W. Beijerinck (1851–1931), niederländischer Mikrobiologe
- Dirk Coster (1889–1950), niederländischer Physiker
- Cees Dekker (* 1959), niederländischer Physiker
- Jacobus Henricus van 't Hoff (1852–1911), niederländischer Chemiker
- Alexandre Horowitz
- Joost Kalker
- Warner T. Koiter
- Leo P. Kouwenhoven (* 1963), niederländischer Physiker
- Simon van der Meer (1925–2011), niederländischer Physiker
- Walter Lewin (* 1936), niederländischer Physiker
- Felix Andries Vening-Meinesz (1887–1966), niederländischer Geophysiker
- Willem van der Poel
- Bernard Tellegen (1900–1990), niederländischer Elektrotechniker
- Johan van Veen
Politik/Wirtschaftswissenschaften [Bearbeiten]
- Jan van Bemmel (* 1938), niederländischer Informatiker
- Wim Dik
- Karien van Gennip
- Pieter Hofstra
- Frederik Bernard s'Jacob
- Abdul Kadir Khan (* 1935), pakistanischer Ingenieur
- Anton Mussert (1894–1946), niederländischer Tiefbauingenieur
- Cornelis Lely (1854–1929), niederländischer Wasserbauingenieur
- Johan Friso von Oranien-Nassau (* 1968)
- Gerard Philips (1858–1942), niederländischer Unternehmer
- Frits Philips (1905–2005), niederländischer Industrieller
- Jo Ritzen (* 1945), niederländischer Ökonom
- Diederik Samsom
- Willem Schermerhorn (1894–1977), niederländischer Kartograf und Politiker
- Egbert Schuurman
- Henk Slebos
- Paul Smits
- Jeroen van der Veer (* 1947), niederländischer Manager
- Bas van der Vlies
- Frits Fentener van Vlissingen
Hochschulpartnerschaften [Bearbeiten]
Die Technische Universität Delft unterhält Partnerschaften unter anderem mit folgenden europäischen Universitäten:
- Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
- Technische Universität Berlin
- Technische Hochschule Breslau
- Universität Exeter
- Technische Universität Bergakademie Freiberg
- Technische Universität Helsinki
- Technische Universität Košice
- Imperial College London
- Universität Miskolc
- ETH Zürich
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ QS World University Rankings: Delft University of Technology
- ↑ http://www.tbm.tudelft.nl//index.php?id=30399
- ↑ Anne Huschka: Kurzschluss in Kaffeemaschine – Fakultät brennt ab, in: Spiegel Online, 16. Mai 2008
staatliche Universitäten: Amsterdam | VU Amsterdam | TU Delft | TU Eindhoven | Fernuniversität | Groningen | Leiden | Maastricht | Nijmegen | Rotterdam | Tilburg | Twente | Utrecht | Wageningen
private Universitäten: Katholische Theologische Universität | Wirtschaftsuniversität Nyenrode | Theologische Universität Apeldoorn | Haager Akademie für Völkerrecht | Theologische Universität Kampen | Universität für Humanistik | Universität Nimbas