Tekkiye Süleymans

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Blick von Norden auf die Tekkiye Süleymans

Die Tekkiye Süleymans oder das Sultan-Süleyman-Derwischkloster (auch Tekkiye-Moschee oder Sultan-Süleyman-Moschee, arabisch ‏التكية السليمانية‎ Takkiya Sulaymaniyya ‚Kloster des Süleyman‘, türkisch Tekkiye Camii) ist ein vom osmanischen Architekten Sinan errichteter religiöser Komplex in Damaskus. Er befindet sich in der Nähe des Nationalmuseums und besteht aus einer Moschee mit angeschlossener Koranschule (Medrese). Die Tekkiye wurde 1553/1554 vom osmanischen Sultan Süleyman I. dem Prächtigen in Auftrag gegeben. An der Stelle stand zuvor die Residenz des Mamlukenfürsten Baibars. Der Komplex wurde zwischen 1566 und 1567 fertiggestellt.

Im Hofgarten befindet sich Gräber der ins Exil geschickten Osmanischen Dynastie u.a. des letzten Sultans des Osmanischen Reiches Mehmed VI. und Şehzade Mehmed Seyfeddin Efendi.

Bauweise[Bearbeiten]

Die Bauweise der Moschee kombiniert die typische damaszener Schwarz-Weiß-Architektur mit osmanisch geprägten Kuppeln und zwei schlanken Minaretten. Die Außenmauern messen 100 x 150 Meter. Der Komplex diente Pilgern und Reisenden als Quartier und sorgte gleichzeitig für die geistige Betreuung.

Literatur[Bearbeiten]

  • Johannes Odenthal: Syrien. Hochkulturen zwischen Mittelmeer und Arabischer Wüste. 4. Auflage, DuMont, Köln, 1988, S. 99. ISBN 978-3-7701-3978-1

33.51230936.291338Koordinaten: 33° 30′ 44″ N, 36° 17′ 29″ O