Teparybohne

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Teparybohne
Phaseolusacutifolius.jpg

Teparybohne (Phaseolus acutifolius)

Systematik
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Tribus: Phaseoleae
Gattung: Phaseolus
Art: Teparybohne
Wissenschaftlicher Name
Phaseolus acutifolius
A.Gray

Die Teparybohne (Phaseolus acutifolius) ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae). Diese Nutzpflanze ist nahe verwandt mit einer Reihe anderer „Bohnen“ genannter Feldfrüchte.

Die Teparybohne stammt aus den Trockengebieten im Norden Mexikos. Sie wird dort seit mindestens 5000 Jahren angebaut. Ihr Anbau war nie weit verbreitet, doch ist aufgrund ihrer Trockenresistenz das Interesse gestiegen. Hierbei ist man auch am Erosionsschutz interessiert.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Wildformen der Teparybohne sind meist auf dem Boden liegende und kriechende krautige Pflanzen, deren Stängel Längen von bis zu 3 Meter erreichen. Die Kulturformen der Teparybohne wachsen meist als kurzlebige, aufrechte krautige Pflanzen, die Wuchshöhen von etwa 30 cm erreichen, allerdings neigen einige Sorten auch dazu kriechend zu wachsen oder können mit bis zu 2 Meter langen Stängeln auf anderen Pflanzen oder an Rankvorrichtungen klettern. Es ist eine sehr trockenresistente Bohnenart und Kurztagspflanze.

Die untersten etwa 5 cm lang gestielten Laubblätter sind einfach, lang-oval, 5 bis 6 cm lang und 3 bis 4 cm breit, mit. Alle anderen Laubblätter sind dreiteilig gefiedert mit bis zu 15 cm langen Stielen. Die drei spitz-ovalen Teilblätter weisen eine Länge von 4 bis 8 cm und eine Breite von 2 bis 3 cm auf.

Die achselständigen Blütenstände enthalten zwei bis fünf Blüten. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph. Die Farben der Blütenkronblätter reichen von weiß bis blasslila. Meist erfolgt Selbstbefruchtung.

Die mit seidigen Haaren überzogenen Hülsenfrüchte sind meist 5 bis 8, höchstens bis 15 cm lang und etwa 1 cm dick. Jede Hülsenfrucht enthält etwa sieben Samen, die sich an der Hülsenoberfläche deutlich abzeichnen.

Die rundlichen bis länglichen Samen sind etwa 5 bis 10 mm × 6 mm groß und besitzen einem schmalen, aufgewölbten Nabel. Die Testa ist mattseidig und die Kornfarbe variiert von weiß, rosa, braun bis schwarzviolett, auch gesprenkelte Sorten gibt es. Das Tausendkorngewicht schwankt zwischen 125 und 175 g.

Nutzung[Bearbeiten]

Die (jungen) Hülsen werden als Gemüse genutzt, die getrockneten Samen in Suppen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]