Teresa von Ávila

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Teresa von Ávila (Peter Paul Rubens)

Teresa von Ávila, geboren als Teresa Sánchez de Cepeda y Ahumada (* 28. März 1515 in Ávila, Kastilien, Spanien; † 4. Oktober 1582 in Alba de Tormes, bei Salamanca), war Karmelitin sowie Mystikerin. In der katholischen Kirche wird sie als Heilige und Kirchenlehrerin verehrt. Daneben wird auch in der anglikanischen und evangelischen Kirche mit Gedenktagen an sie erinnert.

Im Spanischen und Italienischen wird ihr Name ohne „h“ geschrieben: Teresa, im Deutschen nach der altdeutschen Schreibweise auch als Theresia mit „h“; sie selbst nahm den Ordensnamen Teresa von Jesus an. Oft wird sie die „große Teresa“ genannt, um sie von der heiligen Theresia vom Kinde Jesus (von Lisieux) zu unterscheiden, die man auch die „kleine Therese“ nennt.

Leben[Bearbeiten]

Convento de Santa Teresa in Ávila

Teresa de Ahumada wurde 1515 in Ávila geboren, so die Meinung der meisten Biographen; nur eine Minderheit nennt Gotarrendura (Provinz Ávila) als Geburtsort, ohne überzeugende Beweise anzuführen und gegen eine Jahrhunderte alte Tradition. Ihr Großvater väterlicherseits war ein sephardischer Jude aus Toledo. 1485, als Teresas Vater Alonso Sánchez de Cepeda fünf Jahre alt war, trat der Großvater mit seiner Familie zum Christentum über,[1] erwarb einen Adelsbrief, womit er dem niedrigen Adel angehörte, und zog nach Ávila, um dort ein neues Leben zu beginnen. Aus einer ersten Ehe von Alonso Sánchez de Cepeda stammten zwei Kinder, aus der zweiten, die er 1508 mit Doña Beatriz de Ahumada schloss, zehn, von denen Teresa das dritte war. Sie schrieb: „Wir waren drei Schwestern und neun Brüder“.[2]

Nach dem Tod ihrer Mutter (1528) vertiefte sich Teresa in die Lektüre der damals üblichen Ritterromane, die schon ihre Mutter eifrig gelesen hatte, wurde sich ihrer natürlichen Vorzüge bewusst, pflegte erste Freundschaften und geriet in eine religiöse Krise.[3] Als 1531 ihre (Halb)-Schwester heiratete, brachte der Vater die Sechzehnjährige zur weiteren Erziehung in das Kloster der Augustinerinnen Santa María de la Gracia in Ávila, das sie aus gesundheitlichen Gründen nach 18 Monaten wieder verlassen musste.[4] Auf dem Weg zur Genesung bei ihrer Schwester fielen ihr bei ihrem Onkel väterlicherseits Pedro Sánchez de Cepeda einige Bücher in die Hand, darunter auch die Briefe des Kirchenvaters Hieronymus, die für ihre Berufswahl wichtig wurden. Bei der Entscheidung für das Kloster spielte zwar eine echte Christusbeziehung, zugleich aber auch die damalige ungünstige Situation der verheirateten Frau und Höllenangst eine Rolle.[5]

Am 2. November 1535 trat Teresa gegen den Willen ihres Vaters in den Karmel von der Menschwerdung (Santa María de la Encarnación) in Ávila ein. Im Konvent lebten zu dieser Zeit knapp 40 Schwestern, doch wuchs die Anzahl wegen des immensen Frauenüberschusses in Spanien in nur 15 Jahren auf 190, mit all den sich daraus ergebenden wirtschaftlichen, sozialen und spirituellen Folgen. Am 2. November 1536 wurde sie eingekleidet und am 3. November 1537 legte sie ihre Ordensprofess ab.

Im Jahr darauf wurde Teresa ernsthaft krank. Eine retrospektive Diagnose ist nicht möglich, obwohl es viele Spekulationen gegeben hat;[6] genannt wurden und werden unter anderem Epilepsie, depressive Veranlagung und Brucellose. Auf dem Weg zu einer „Heilerin“ in Becedas fiel ihr bei ihrem Onkel Pedro das Tercer Abecedario Espiritual („Drittes geistliches ABC“) des Franziskaners Francisco de Osuna in die Hände, durch das sie in dem von ihr schon lange geübten „inneren Beten“ bestärkt wurde.[7] Im Juli 1539 kehrte sie todkrank in ihr Kloster zurück, wo sie im August in eine dreitägige todesähnliche Starre fiel; man hielt sie für tot, betete die Totengebete für sie und hob bereits das Grab aus. Drei Jahre war sie mehr oder weniger gelähmt.[8] Ab 1542 ging es ihr gesundheitlich besser, doch geriet sie in eine religiöse Krise; sie gab das innere Beten auf, das für sie „Verweilen bei einem Freund“ war, weil sie sich zu schlecht dafür hielt, wurde aber von Pater Vicente Barrón OP, den sie beim Tod ihres Vaters (26. Dezember 1543) kennenlernte, von diesem Irrtum befreit.[9]

Nach der teilweisen Wiederherstellung ihrer Gesundheit nahm sie wieder am regen Umgang mit den Besuchern des Klosters in den Sprechzimmern teil, meistens auf Anordnung ihrer Oberen,[10] litt aber sehr darunter, weil sie sich zwischen oberflächlicheren Interessen und dem Wunsch, sich ganz auf Gott einzulassen, hin und her gerissen fühlte. In der Not, dieses Dilemma aus eigener Kraft nicht lösen zu können, wurde ihr in der Fastenzeit 1554 vor einer kleinen Statue des Schmerzensmannes eine tiefe Erfahrung seiner Liebe zuteil, die eine völlige innere Umkehr und Befreiung bewirkte (ihre sogenannte „Zweite Bekehrung“).[11] Teresa sprach in diesem Zusammenhang von einem „neuen Leben“.[12] In den folgenden Jahren erlebte sie erste tiefe Gebetserfahrungen und Visionen, die sie, verunsichert durch unfähige Beichtväter, in Angst und Schrecken versetzen, doch erhielt sie von kundigen Dominikanern und Jesuiten, unter anderen Francisco de Borja, Aufklärung und Hilfe. In diese Zeit fielen die ersten Aufzeichnungen für ihre Selbstbiographie.[13]

Convento de la Encarnación in Ávila
Karmel in Alba de Tormes, wo sich Teresas Grab befindet.

Eine weitere Vertiefung ihrer spirituellen Erfahrung war die sogenannte „Höllenvision“ (1560), die sie nach den damaligen Vorstellungen beschrieb, deren Kern aber ein vertieftes Bewusstsein für das umsonst geschenkte Erbarmen Gottes war. Die Auswirkungen auf Teresa waren der Wunsch nach einem konsequenteren Leben und apostolische Begeisterung.[14] In diesem Zustand erlebte sie zusammen mit einigen Freundinnen und Verwandten im September 1560 die sogenannte „Gründungssitzung“ in ihrer Klosterzelle, bei der der Wunsch ausgesprochen wurde, eine Gemeinschaft nach Art der sogenannten Descalzos („Unbeschuhten“) zu gründen, wie damals die Anhänger von Reformbewegungen innerhalb ihrer jeweiligen Orden genannt wurden.[15]

Mit Hilfe des Bischofs von Ávila, Álvaro de Mendoza, erhielt Teresa von Papst Pius IV. die Erlaubnis, in Ávila ein Kloster zu gründen, in dem wieder die ursprüngliche Ordensregel des heiligen Albert von Jerusalem befolgt werden sollte. So konnte sie am 24. August 1562 ihre erste Gründung, den Konvent vom hl. Josef (Convento de San José) in Ávila, errichten. Dem Brauch entsprechend wurden sie „Unbeschuhte Karmelitinnen“ genannt. Die ersten Klöster der Unbeschuhten wurden mit der kleinen Anzahl von 13 Schwestern gegründet, die später auf nicht mehr als 21 Schwestern erhöht wurde.

Der ersten folgten noch 16 weitere Gründungen für Schwestern, und in Zusammenarbeit mit Johannes vom Kreuz wurde Teresa auch zur Gründerin des männlichen Zweigs des Teresianischen Karmels. Im August/September 1568 führte sie in Valladolid Johannes vom Kreuz sorgfältig in ihre neuen Ziele ein, deren Kennzeichen ein geschwisterlicher Lebensstil, Einübung ins Ich-Sterben (Freiwerden vom Ego) und vor allem Pflege einer intensiven Freundschaft mit Gott waren; dem Ganzen sollte Demut – verstanden als ständiges Bemühen um Selbsterkenntnis – zugrunde liegen.[16] Damit hob Teresa sich klar vom damals gängigen Reformideal der Descalzos in Kastilien ab, das auf Rigorismus setzte, dessen Kennzeichen aufsehenerregende Bußübungen (Selbstgeißelung, extremes Fasten und totales Abstinenzgebot) waren, womit man sich Gottes Gunst zu erwerben und zu erhalten hoffte.

Am 6. Oktober 1571 wurde Teresa vom Apostolischen Visitator Pedro Fernández OP gegen ihren und den Willen der Schwestern zur Priorin des Karmels von der Menschwerdung, in den sie ursprünglich eingetreten war, ernannt. Im Sommer des folgenden Jahres holte sie Johannes vom Kreuz als Spiritual und Beichtvater in diesen inzwischen auf etwa 200 Schwestern angewachsenen Konvent. Mit ihrer auf suavidad (Sanftheit) und nicht auf dem damals üblichen Rigorismus beruhenden geistlichen Führung gelang es ihnen, dort eine wirkliche Erneuerung durchzuführen.

Im Zuge der sich zuspitzenden Auseinandersetzungen in der Reformpolitik zwischen der päpstlichen Kurie in Rom (Konzil von Trient, abgeschlossen 1563) und dem Hof Philipps II., der entsprechende Einflüsse aus dem Ausland zurückzudrängen suchte (Regalismus), entstand zwischen Teresas Neugründung und dem Stammorden ein heftiger Streit, der erst durch die Errichtung einer unabhängigen Provinz durch Papst Gregor XIII. mit dem Breve Pia consideratione vom 22. Juni 1580 beigelegt wurde; die Folge war die Errichtung einer selbstständigen Ordensprovinz des entstehenden Teresianischen Karmels am 7. März 1581.

Als sie von ihrer letzten Gründung in Burgos auf dem Heimweg in den Karmel vom hl. Josef in Avila war, wurde Teresa von Provinzvikar Antonio de Jesús (Heredia) nach Alba de Tormes abgeordnet, wo sie der jungen Herzogin von Alba bei der Niederkunft beistehen sollte. Sie kam dort am 20. September 1582 todkrank an und starb im dortigen Karmelitinnenkloster am 4. Oktober 1582 gegen 9 Uhr abends. Aufgrund der Gregorianischen Kalenderreform folgte auf den 4. sofort der 15. Oktober, an dem Teresa beerdigt wurde.

Verehrung[Bearbeiten]

Teresa gilt als große Mystikerin. 1614 wurde sie seliggesprochen, 1617 zur Schutzpatronin von Spanien ernannt und 1622 heiliggesprochen. 1944 wurde sie von Papst Pius XII. zur Schutzpatronin der Schachspieler erklärt.[17] Am 18. September 1965 ernannte Paul VI. Teresa zur Patronin der hispanischen Schriftsteller und am 27. September 1970 als erste Frau in der Geschichte der Kirche zur Kirchenlehrerin. Weitere Ehrungen sind ihre Ernennungen zur Mitpatronin Spaniens 1627 (neben Santiago, dem heiligen Jakobus, ein Titel, der ihr von Jakobusrittern streitig gemacht wurde) und zum Ehrendoktor der Universität Salamanca am 4. März 1922.

Da der Sterbetag der hl. Teresa in der katholischen Kirche bereits der Gedenktag des heiligen Franz von Assisi war, wurde ihr Gedenktag um einen Tag verlegt. Wegen der gregorianischen Kalenderreform war dies der 15. Oktober, daher ist dieser Tag der Gedenktag. Die hl. Teresa von Avila starb also in den damaligen katholischen Gebieten am letzten Tag der Gültigkeit des Julianischen Kalenders. Gelegentlich taucht entsprechend diesem Kalender auch der 5. Oktober als Gedenktag auf.

Eine dem Gedenktag entsprechende Bauernregel lautet: Zu Theres' beginnt die Weinles'.[18]

In der christlichen Ikonographie wird Teresa von Ávila im braunen Habit der unbeschuhten Karmelitinnen mit weißem Chormantel und schwarzem Schleier, mit den Attributen Buch und Feder, mit einem Herzen mit dem Christusmonogramm, mit Geißel, Dornen und Pfeil, mit der Taube des Heiligen Geistes dargestellt.

Eine der berühmtesten Darstellungen ist die Marmorstatue Gian Lorenzo Berninis in der römischen Kirche Santa Maria della Vittoria. Sie zeigt Teresa in der mystischen Verzückung bei der Transverberation .[19]

Gaspar de Crayer malte die Vision, in der Maria und Josef Teresa ein weißes Gewand und „eine wunderschöne Goldkette […] mit einem sehr wertvollen Kreuz daran“[20] schenkten.[21]

Geistliche Erfahrung[Bearbeiten]

Teresas Lehre zentriert sich auf das innere Beten (oración), das sie bereits vor ihrem Eintritt ins Kloster geübt hatte.[22] Seinen Ursprung dürfte es in ihrer natürlichen Veranlagung zu Freundschaft und Kommunikation haben: „Gott hat mir die Gnade gegeben, dass ich überall, wo ich hinkam, Sympathie hervorrief, und so war ich sehr beliebt“.[23] Diese Zuneigung zu den Menschen dehnte sie auch vor allem auf den verlassenen und verratenen Menschen Jesus von Nazareth aus,[24] und daraus entwickelte sie ihr „Beten“ als Pflege der Freundschaft mit Gott bzw. Jesus, vor allem nachdem sie im Herbst 1538 durch das Buch „Tercer Abecedario espiritual“ (Drittes Spirituelles ABC) des Franziskaners Francisco de Osuna auf diesem „Weg“ bestärkt wurde.[25] Es bestand darin, „mir Christus in meinem Inneren vorzustellen“; später bezeichnete sie ihr Beten als „Verweilen bei einem Freund“.[26] Das bedeutet, dass der Mensch sich immer wieder von neuem als der, der er ist, Gott zuwenden soll, ohne dabei etwas zu verdrängen oder abzuwerten, im Bewusstsein, so vom menschgewordenen Gott geliebt zu sein, „der sich über die Schwächen der Menschen nicht entsetzt, sondern Verständnis hat für unsere armselige Lage“.[27] Bei diesen Bemühungen, lesend, schauend, nachsinnend ihm nahe zu sein, „widerfuhr es mir, dass mich ganz unverhofft ein Gefühl der Gegenwart Gottes überkam, so dass ich in keiner Weise bezweifeln konnte, dass Er in meinem Innern weilte oder ich ganz in Ihm versenkt war“.[28]

Dabei machte Teresa im Lauf der Zeit auch mystische Erfahrungen (innere Ansprachen, Visionen, Verzückungen bis zum als „intellektuelle Vision“ bezeichneten intuitiven Erahnen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit). Doch relativiert Teresa diese Erfahrungen selbst. Sie sind nicht das Wesen der mystischen Erfahrung, denn im erhabensten Zustand, der sog. „mystischen Vermählung“, verschwinden sie. Der Kern bleibt jedoch der personale Bezug, die „Freundschaft mit dem menschgewordenen Gott“, die sich in der gelebten Nächstenliebe bewährt: „Ob wir Gott lieben, kann man nie wissen; die Liebe zum Nächsten erkennt man aber sehr wohl.“[29]

Ihre bekannteste Vision war die sogenannte Transverberation, die Durchbohrung ihres Herzens. „Ich sah einen Engel neben mir, an meiner linken Seite, und zwar in leiblicher Gestalt, was ich sonst kaum einmal sehe. [...] Er war nicht groß, eher klein, sehr schön, mit einem so leuchtenden Antlitz, daß er allem Anschein nach zu den ganz erhabenen Engeln gehörte, die so aussehen, als stünden sie ganz in Flammen. [...] Ich sah in seinen Händen einen langen goldenen Pfeil, und an der Spitze dieses Eisens schien ein wenig Feuer zu züngeln. Mir war, als stieße er es mir einige Male ins Herz, und als würde es mir bis in die Eingeweide vordringen. Als er es herauszog, war mir, als würde er sie mit herausreißen und mich ganz und gar brennend vor starker Gottesliebe zurücklassen. Der Schmerz war so stark, daß er mich [...] Klagen ausstoßen ließ, aber zugleich ist die Zärtlichkeit, die dieser ungemein große Schmerz bei mir auslöst, so überwältigend, daß noch nicht einmal der Wunsch hochkommt, er möge vergehen, noch daß sich die Seele mit weniger als Gott begnügt. Es ist dies kein leiblicher, sondern ein geistiger Schmerz, auch wenn der Leib durchaus Anteil daran hat, und sogar ziemlich viel.“[30] Im teresianischen Karmel wird der 26. August als Gedenktag der Transverberation gefeiert.

Am Ende ihres Hauptwerkes, den 1577 entstandenen Wohnungen der inneren Burg schreibt sie: „Letztendlich, meine Schwestern, das, womit ich schließe, ist, dass wir keine Türme ohne Fundament bauen sollen, denn der Herr schaut nicht so sehr auf die Größe der Werke, als vielmehr auf die Liebe, mit der sie getan werden. Und wenn wir tun, was wir können, wird Seine Majestät dazutun, dass wir jeden Tag mehr und mehr vermögen, sofern wir nicht gleich müde werden, sondern für die kurze Dauer dieses Lebens – und vielleicht ist es kürzer als die einzelne denkt – innerlich und äußerlich dem Herrn das Opfer anbieten, das wir fertig bringen. Seine Majestät wird es mit dem verbinden, was er am Kreuz für uns dem Vater darbrachte, damit es den Wert erhält, den unser Wollen verdient hätte, seien die Werke auch klein.“[31]

Werke[Bearbeiten]

  • Vida (1565 vollendet, eine frühere Fassung ist verlorengegangen)
Das Buch meines Lebens. Herder, Freiburg 2001, 8. Auflage. 2013: übersetzt und herausgegeben von U. Dobhan, E. Peeters. (Gesammelte Werke Band 1), ISBN 978-3-451-05211-8 (PDF; 2 MB).
  • Camino de Perfección. (beide Fassungen [Escorial und Valladolid] 1566/1567)
Weg der Vollkommenheit. [Kodex von Escorial]. Herder, Freiburg 2001, 4. Auflage. 2012: übersetzt und herausgegeben von U. Dobhan, E. Peeters. (Gesammelte Werke Band 2), ISBN 978-3-451-05318-4 (PDF; 1,1 MB).
  • Meditaciones sobre los Cantares
Gedanken zum Hohen Lied, Gedichte und kleinere Schriften. Herder, Freiburg 2004, 2. Auflage. 2012, übersetzt und herausgegeben von U. Dobhan, E. Peeters. (Gesammelte Werke Band 3), ISBN 978-3-451-05477-8 (PDF; 1,7 MB).
  • Moradas del Castillo Interior (1577)
Wohnungen der Inneren Burg. Herder, Freiburg 2005, 4. Auflage. 2012, übersetzt und herausgegeben von U. Dobhan, E. Peeters. (Gesammelte Werke Band 4), ISBN 978-3-451-05655-0 (PDF; 1,4 MB).
  • Libro de las fundaciones
Das Buch der Gründungen. Herder, Freiburg 2007, übersetzt und herausgegeben von U. Dobhan, E. Peeters. (Gesammelte Werke Band 5), ISBN 978-3-451-05847-9 (PDF; 1,7 MB).
  • Briefe (I, 1-150, 1546-1576)
Schicken Sie mir doch ein paar Täubchen. Herder, Freiburg 2010, 2. Auflage. 2012, übersetzt und herausgegeben von U. Dobhan, E. Peeters. (Gesammelte Werke Band 6), ISBN 978-3-451-06223-0 (PDF; 4,4 MB).
  • Briefe (II, 151-300, 1576-1579)
Noch nie habe ich euch so geliebt wie jetzt. Herder, Freiburg 2011, übersetzt und herausgegeben von U. Dobhan, E. Peeters. (Gesammelte Werke Band 7), ISBN 978-3-451-06299-5 (PDF; 4,1 MB).
  • Briefe (III, 151-300, 1579-1582)
Diesen großen Gott können wir überall lieben. Herder, Freiburg 2013, übersetzt und herausgegeben von U. Dobhan, E. Peeters. (Gesammelte Werke Band 8), ISBN 978-3-451-06311-4 (PDF; 5 MB).

Belletristik[Bearbeiten]

  • Ramón J. Sender: Tres novelas teresianas. Destino, Barcelona 1967, ISBN 84-233-2104-5; (Deutsch: Die Heilige und die Sünder. Roman in 3 Bildern. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1971, ISBN 3-421-01542-2).
  • Reinhold Schneider: Theresia von Spanien. Schnell und Steiner, München 1940.
  • Dževad Karahasan: Der entrückte Engel. ARBOS, Wien-Salzburg-Klagenfurt, 2005.

Literatur[Bearbeiten]

Deutsch, Englisch, Spanisch

  • Benedict Zimmerman: St. Teresa of Avila. In: Catholic Encyclopedia, Band 14, Robert Appleton Company, New York 1912. (englisch)
  • Irene Behn: Spanische Mystik. Darstellung und Deutung. Patmos, Düsseldorf 1957, OCLC 4336495.
  • Ulrich Dobhan: Gott, Mensch, Welt in der Sicht Teresas von Avila. Lang, Frankfurt am Main 1978, ISBN 3-261-02423-2.
  • Joseph Kotschner (Hrsg.): Der Weg zum Quell. Teresa von Avila 1582-1982. Patmos, Düsseldorf 1982, ISBN 3-491-77255-9.
  • Johann Hoffmann-Herreros: Teresa von Avila. Ihr Leben zwischen Mystik und Ordensreform, Matthias-Grünewald, Mainz 1986, ISBN 3-7867-1258-1.
  • Erika Lorenz, Helmuth N. Loose: Teresa von Avila. Eine Biographie. Herder, Freiburg 1994, ISBN 3-451-23446-7.
  • Efrén de la Madre de Dios, O. Steggink: Tiempo y vida de Santa Teresa. Biblioteca de autores cristianos, Madrid 3. Auflage 1996, ISBN 84-7914-220-0.
  • Jutta Burggraf: Teresa von Avila. Humanität und Glaubensleben. Schöningh, Paderborn 2001, ISBN 3-506-71819-3.
  • Britta Souvignier: Die Würde des Leibes. Heil und Heilung bei Teresa von Ávila. Böhlau, Köln 2001, ISBN 3-412-15900-X.
  • Elisabeth Münzebrock: Teresa von Avila [Meister der Spiritualität]. Herder, Freiburg 2004, ISBN 3-451-05150-8.
  • Francisco de Ribera: La vida de la madre Teresa de Jesús: Fundadora de las descalzas y descalzos carmelitas. Edibesa, Madrid 2005, ISBN 84-8407-427-7.
  • Waltraud Herbstrith: Teresa von Avila. Lebensweg und Botschaft. Neue Stadt, München/ Zürich/ Wien 2007, ISBN 978-3-87996-698-1.
  • Joseph Pérez: Teresa de Ávila y su tiempo. Algaba Ediciones, Madrid 2007, ISBN 978-84-96107-80-9.
  • Maria Antonia Sondermann: Teresa von Avila begegnen. St. Ulrich, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-93-9.
  • Manuel Diego Sánchez: Bibliografía sistemática de Santa Teresa de Jesús. Editorial de Espiritualidad, Madrid 2008, ISBN 978-84-7068-340-4.
  • Hartmut Sommer: Mit Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz in Kastilien. In: Die großen Mystiker. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-534-20098-6.
  • Klaus Kleffner: Vorsehung und Zumutung. Skizzen zu einer Theologie der Vorsehung aus dem Werk Teresas von Avila. Eos, St. Ottilien 2012, ISBN 978-3-8306-7570-9.
  • Linda Maria Koldau, "Teresa von Avila". Agentin Gottes 1515-1582 Eine Biographie. C.H. Beck, München 2014 [32]
  • Alois Prinz, "Teresa von Avila". Die Biographie. Insel Verlag Berlin 2014 [33]


Lexikoneinträge
  • Ulrich Dobhan: Teresa von Jesus. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon. (BBKL). Band XI, Sp. 668–672.
  • Ulrich Dobhan: Teresa von Ávila. In: Lexikon für Theologie und Kirche. (LThK) Band 9, Sp. 1487–1490.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Teresa von Ávila – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Werke Teresas werden nach der seit 2001 im Herder-Verlag erscheinenden Gesamtausgabe durch Ulrich Dobhan und andere zitiert.

  1. Ulrich Dobhan: Zur jüdischen Abstammung Teresas von Avila. In: Edith-Stein-Jahrbuch 3 (1997) S.86-98
  2. Das Buch meines Lebens 1,3
  3. Das Buch meines Lebens 2,1-2
  4. Das Buch meines Lebens 2,8-3,1
  5. Das Buch meines Lebens 3,4-3,6
  6. Siehe dazu Britta Souvignier 2001; sowie Daniel Helminiak: Neurology, psychology and extraordinary religious experiences. In: Journal of Religion and Health. 23, Nr. 1, 1984, S. 33–46. doi:10.1007/BF00999898.
  7. Das Buch meines Lebens 4,7, „Weg der Sammlung“
  8. Das Buch meines Lebens 5,9-6,1f
  9. Das Buch meines Lebens 7,17
  10. Das Buch meines Lebens 32,9
  11. Das Buch meines Lebens 9,1-3
  12. Das Buch meines Lebens 23,1
  13. Das Buch meines Lebens 24,3
  14. Das Buch meines Lebens 32,1-7
  15. Das Buch meines Lebens 32,10
  16. Das Buch der Gründungen 13,5
  17. Ernst Strouhal: Acht x acht: zur Kunst des Schachspiels; Springer, Wien 1996, ISBN 3-211-82775-7, S. 28.
  18. Teresa von Ávila im Ökumenischen Heiligenlexikon. Abgerufen am 7. Oktober 2013.
  19. Siehe dazu Heinrich Pfeiffer, Berninis Figurengruppe der heiligen Theresia, in: Teresianum 35 (1982) S. 679–693.
  20. Das Buch meines Lebens 33,14–15
  21. Barbara Böhm: Theresia (Teresa) (von Jesus) von Avila. In: Wolfgang Braunfels (Hrsg.): Lexikon der christlichen Ikonographie. Band 8, Spalte 463–468, Herder-Verlag, Freiburg 1976. ISBN 3-451-14498-0.
  22. Das Buch meines Lebens 9,4
  23. Das Buch meines Lebens 2,8
  24. Das Buch meines Lebens 9,4
  25. Das Buch meines Lebens 9,4
  26. Das Buch meines Lebens 8,5
  27. Das Buch meines Lebens 37,5
  28. Das Buch meines Lebens 10,1
  29. Fünfte Wohnung 3,8
  30. Das Buch meines Lebens 29,13
  31. Siebente Wohnung 4,15
  32. Iris Roebling- Grau, Auch eine Ordensgründerin kann sich mal verlieben, Buchrezension in FAZ vom 7. Oktober 2014, Seite 10
  33. Iris Roebling Grau, a. a. O.