Teschenmoschel
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Donnersbergkreis | |
| Verbandsgemeinde: | Rockenhausen | |
| Höhe: | 332 m ü. NN | |
| Fläche: | 3,73 km² | |
| Einwohner: |
118 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 32 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67806 | |
| Vorwahl: | 06364 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KIB | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 33 077 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Bezirksamtsstraße 7 67806 Rockenhausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Ernst Schulz | |
| Lage der Ortsgemeinde Teschenmoschel im Donnersbergkreis | ||
Teschenmoschel ist eine Ortsgemeinde im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rockenhausen an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographische Lage
Der Ort liegt an der Moschel im Nordpfälzer Bergland westlich des Donnersbergs zwischen Kaiserslautern und Bad Kreuznach. Nordöstlich befindet sich Bisterschied, südöstlich Dörrmoschel und im Südwesten liegt Rathskirchen.
Zur Gemeinde gehört auch der Wohnplatz Mausmühle.[2]
[Bearbeiten] Geschichte
Nach der Französischen Revolution wurde der Ort in das französische Département Donnersberg eingegliedert. In Folge des Wiener Kongresses war er von 1816 bis 1945 bayerisch. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Teschenmoschel zunächst Teil der französischen Besatzungszone und wurde dann in das damals neu gebildete Land Rheinland-Pfalz eingegliedert.
[Bearbeiten] Religionen
2007 waren 74 Prozent der Einwohner evangelisch und 10 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[3]
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Teschenmoschel besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]
[Bearbeiten] Wappen
Die Blasonierung des Wappens lautet: „Von Gold und Rot geteilt, oben ein springender schwarzer Eber, unten eine silberne Muschel, überhöht von drei silbernen Steinen“.
Es wurde 1983 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und geht zurück auf ein Gerichtssiegel von 1755. Der Eber entstammt dem Wappen der Herren von Schorrenburg und die drei Steine in Rot dem Wappen der Herren von Hunolstein. Beide hatten Lehnsrechte in Teschenmoschel. Die Muschel verweist redend auf den Ortsnamen.[5]
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Bausubstanz einer alten Scheune diente als Grundlage für das Bürgerhaus. Jährlich findet in ihm ein Fest statt, mit Ausstellungen von Künstlern.
In Teschenmoschel gibt es einen alten jüdischen Friedhof, der aus dem 17. Jahrhundert stammt. Früher gab es im Ort auch eine Synagoge, die für den Umkreis zuständig war.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Teschenmoschel
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Durch den Ort führt die L 379. Östlich verläuft die B 48. Über die A 63 im Südosten besteht Anschluss an den Fernverkehr. In Rockenhausen ist ein Bahnhof der Alsenztalbahn.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 91 (PDF)
- ↑ KommWis, Stand: 31. Dezember 2007
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
- ↑ Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
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