Tetjana Samolenko-Dorowskych

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Tetjana Samolenko-Dorowskyc Leichtathletik
Nation SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Vereintes TeamVereintes Team Vereintes Team
Geburtstag 12. August 1961
Geburtsort Sekretarka
Größe 168 cm
Gewicht 54 kg
Karriere
Disziplin Mittelstreckenlauf
Bestleistung 3:57,92 min (1500 m)
8:26,53 min (3000 m)
Verein Spartak Saporischschja
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Weltmeisterschaften 3 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Hallen-WM 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Hallen-EM 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
Gold Seoul 1988 3000 m
Bronze Seoul 1988 1500 m
Silber Barcelona 1992 3000 m
Logo der IAAF Weltmeisterschaften
Gold Rom 1987 1500 m
Gold Rom 1987 3000 m
Gold Tokio 1991 3000 m
Silber Tokio 1991 1500 m
Europameisterschaften
Silber Stuttgart 1986 1500 m
Logo der IAAF Hallenweltmeisterschaften
Gold Indianapolis 1987 3000 m
Silber Indianapolis 1985 1500 m
Halleneuropameisterschaften
Silber Genua 1992 3000 m
letzte Änderung: 5. September 2013

Tetjana Samolenko-Dorowskych (ukrainisch Тетяна Самоленко-Доровских; Geburtsname russisch Татьяна Владимировна СамоленкоTatjana Wladimirowna Samolenko, engl. Transkription Tetyana Samolenko-Dorovskykh bzw. Tatyana Samolenko-Dorovskikh; * 12. August 1961 in Sekretarka bei Orenburg) ist eine ehemalige sowjetische bzw. ukrainische Leichtathletin. Die Mittel- und Langstreckenläuferin wurde 1988 Olympiasiegerin.

Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1987 in Rom gewann sie die Goldmedaille im 1500- und im 3000-Meter-Lauf. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul gewann sie über 1500 m die Bronzemedaille hinter der Rumänin Paula Ivan und ihrer Landsfrau Laima Baikauskaitė. Über 3000 m holte sie Gold vor Paula Ivan und der Britin Yvonne Murray in ihrer persönlichen Bestzeit von 8:26,53 min. Nach ihrer Heirat hatte sie eine zweijährige Wettkampfpause, weil sie Mutter wurde.[1]

Bei den Weltmeisterschaften 1991 in Tokio holte sie Gold über 3000 m und Silber über 1500 m. Im Jahr darauf startete sie für das Vereinte Team der GUS bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona, wurde dort Vierte über 1500 m in ihrer persönlichen Bestzeit von 3:57,92 min und holte die Silbermedaille über 3000 m. Kurz vor den Weltmeisterschaften 1993 wurde sie des Dopings mit Stanozolol überführt.[2]

Sie ist mit dem ehemaligen sowjetischen Zehnkämpfer Aleksandr Apaitschew (* 1961) verheiratet.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michael Janofsky: Middle-Distance Star Starts Long Road Back, The New York Times 29. Januar 1991
  2. Phil Hersh: Big-time Pressure? That's Brazilian Soccer, Chicago Tribune 8. August 1993