Tettenweis
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Passau | |
| Höhe: | 335 m ü. NN | |
| Fläche: | 28,69 km² | |
| Einwohner: | 1702 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 59 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 94167 | |
| Vorwahl: | 08534 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 75 149 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Gemeinde Tettenweis Kirchplatz 15 94167 Tettenweis |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Alois Bachmeier | |
Tettenweis ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Passau.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Die Gemeinde liegt im unteren Tal der Rott sowie im niederbayerischen Bäderdreieck Bad Füssing – Bad Griesbach – Bad Birnbach. Tettenweis befindet sich unweit der B 388, der B 12 und der Bundesautobahn 3 (Ausfahrt Pocking) etwa 25 km südwestlich von Passau, 25 km südlich von Vilshofen an der Donau, 15 km westlich von Schärding und 30 km östlich von Pfarrkirchen.
Gemarkungen sind Tettenweis, Oberschwärzenbach und Poigham.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
[Bearbeiten] Geschichte
Entstehung und Frühgeschichte von Tettenweis liegen vollkommen im Dunkeln. Erstmals wird der Ort Tettenweis im Jahre 1182 auf einer Urkunde als „tetinvis“ (= Flecken oder Dorf des Teto oder Tato) bezeichnet. Neue Siedlungen wurden damals nach dem Gründer benannt. In den Traditionen des Hochstifts Passau erscheint um 790 ein Tato, der als Gründer von Tettenweis in Frage kommen kann. Die Silbe „weis“ vom Ortsnamen Tettenweis kommt vom althochdeutschen „wihs“, das hieß „Dorf“. Durch die neuhochdeutsche Lautverschiebung wurde „wihs“ oder „wis“ zu „weis“. Das Neuhochdeutsche rechnet man etwa ab 1500 und tatsächlich wurde der Name Tettenweis um 1400 noch mit „i“ (Tetenwis) geschrieben.
Das Pfarrdorf Tettenweis war seit dem beginnenden 15. Jahrhundert eine geschlossene Hofmark mit einem Schlösschen, das von einem Weiher umgeben war. Es war herzogliches Lehen. Das alte Schloss wurde um 1870 abgebrochen und an dessen Stelle 1879 das Gasthaus Lindlbauer errichtet, das mittlerweile wiederum bereits durch einen Neubau ersetzt ist. Das neue Schloss wurde am Ortsrand von Tettenweis im Jahre 1797 von Graf Franz Xaver Peter von Joner erbaut. Dieses Schloss wurde 1899 vom Kloster Frauenchiemsee erworben und noch im gleichen Jahr von Benediktiner-Ordensschwestern bezogen. Bereits kurze Zeit später erfolgte der Ausbau zur Benediktinerinnenabtei St. Gertrud, die bis in die Gegenwart besteht.
Die heutige Gemeinde Tettenweis ist eine typische Landgemeinde und wurde im Jahre 1970 aus den Gemeinden Tettenweis, Oberschwärzenbach und Poigham gebildet. 1978 wurde staatlicherseits die Zugehörigkeit zur Verwaltungsgemeinschaft Griesbach im Rottal erzwungen, seit 1. Januar 1990 ist Tettenweis wieder eine selbstständige Gemeinde.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat setzt sich seit der Kommunalwahl am 2. März 2008 wie folgt zusammen:
- Einigkeit Tettenweis: 5 Sitze (37,3 % der Stimmen)
- Wählergemeinschaft Einigkeit Poigham: 4 Sitze (35,2 % der Stimmen)
- Wählergemeinschaft Fortschritt Oberschwärzenbach: 3 Sitze (27,5 % der Stimmen)
[Bearbeiten] Bürgermeister
1. Bürgermeister ist Alois Bachmeier (Wählergemeinschaft Einigkeit Poigham), der 2008 mit 70,36 % der gültigen Stimmen gewählt wurde.
[Bearbeiten] Wappen
Das Tettenweiser Gemeindewappen setzt sich aus den Wappen der verschiedenen Inhaber von Hofmark und Schloss Tettenweis zusammen.
Zickzackbalken
Aus dem Wappen der Familie Schachner (1574 bis 1649).
Rosen
Aus dem Wappen der Familie Adlzreiter (1651 bis 1680).
Hirschstange
Aus dem Wappen der Freiherrn von Joner (1732 bis 1872).
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Benediktinerinnenkloster St. Gertrud
- Pfarrkirche St. Martin
- Geburtshaus des Malers Franz von Stuck
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
Die Gemeinde brachte im Laufe seiner Geschichte eine Reihe namhafter Persönlichkeiten wie die beiden Künstler Franz von Stuck und Ludwig Kirschner hervor. Auch kann die Gemeinde einen Bezug zum Heiligen des Rottals, nämlich zu Johann Birndorfer, dem späteren Bruder Konrad von Parzham aufweisen. Dieser trat im am 16. Juli des Jahres 1843 in die Scapulierbruderschaft zu Toettenweis [sic!] ein, einer Gebetsgemeinschaft, die besonders der Verehrung der seligsten Jungrau Maria gewidmet war. Sie spielte ja im Leben des Hl. Bruders Konrad eine ganz zentrale Rolle. In Tettenweis ließ sich also Johann Birndorfer von Maria an die Hand nehmen und ließ sich von ihr zu Jesus führen.
[Bearbeiten] Weblinks
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