Teufelstein (Wienerwald)

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Der Teufelstein: Vom Teufel gespalten

Teufelstein ist ein Gebiet im Wienerwald. Es handelt sich um den Teufelstein-Berg und seine Umgebung. Benannt ist der Raum nach den Teufelstein-Felsen, einer auffällig geformten Gesteinsformation. Das Gebiet steht als Naturschutzgebiet Teufelstein unter Schutz.

Geografie[Bearbeiten]

Südlicher Wienerwald um 1900. Bildmitte: Das Tal von Kaltenleutgeben, Perchtoldsdorf und die Föhrenberge

Allgemein[Bearbeiten]

Das Gebiet liegt in Niederösterreich im südlichen Wienerwald in der Marktgemeinde Perchtoldsdorf. Es befindet sich südlich des Tals von Kaltenleutgeben am westlichen Ende des Gebietsstreifens aus dem Ortsteil Rodaun des 23. Wiener Gemeindebezirks Liesing.

Die Gegend um den Teufelstein bildet den Westen des Perchtoldsdorfer Gemeindegebiets an der Grenze zu Kaltenleutgeben und an der südwestlichen Grenze der Stadt Wien. Die Gemeinde Perchtoldsdorf ist auch Eigentümerin der Grundstücke des Gebietes.[1]

Im Norden liegt das Tal der Dürren Liesing (Kaltenleutgebener-Tal), im Osten grenzt das Gebiet an den Parapluieberg.

Im Süden liegt der Kamm des Höllenstein-Bergzuges mit der Kammersteiner Hütte und der Josefswarte auf dem Hinteren Föhrenberg. Im Westen setzt sich dieser Gebirgszug Richtung Gießhübl und Sulz im Wienerwald fort.

Der Bereich um den Teufelstein gehört zum Naherholungsgebiet von Wien. Er wird häufig von Wanderern und Radfahrern aufgesucht.

Die Priessnitz-Quelle im Norden des Teufelsteins, die auf älteren Landkarten verzeichnet ist, ist gefasst und nicht zugänglich. Sie ist nach Vincenz Prießnitz benannt, der kaltes Wasser und kalte Kompressen (Kaltwasserkuren) gegen Krankheitserscheinungen angewendet hatte. Ab 1836 waren in Kaltenleutgeben Kaltwasserheilanstalten gegründet worden (z. B. jene von Wilhelm Winternitz), die teilweise bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts bestanden.[2]

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Parapluie‑Föhre im Wienerwald

Das Gebiet ist fast vollständig bewaldet. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus Rotbuchen, Schwarzkiefern, Eichen- und Ahornbeständen. Waldfreie Bereiche befinden sich rund um den ehemaligen Steinbruch im Norden des Teufelstein-Berges.

Im Wald leben vereinzelt größere Wildtiere wie Rehe, Hasen und Wildschweine. An kleineren Tieren können Eichhörnchen beobachtet werden. Nach längeren Regenfällen finden sich auf den Wegen verschiedene Arten von Schnecken, z. B. Weinbergschnecken oder Große Wegschnecken. Feuersalamander und Frösche leben an feuchten Stellen (besonders in der Nähe des Buch-Bründls und des daneben liegenden kleinen Teichs). Nach längeren Trockenperioden sind Blindschleichen und harmlose Schlangenarten wie Ringelnattern und Äskulapnattern zu beobachten.

Das Holz, das bei der Durchforstung des Waldes anfällt, wird entweder von der Gemeinde selbst verbraucht oder an Privatkunden verkauft[3] (Buchenholzscheite für Kaminöfen etc.).

Klima[Bearbeiten]

Das Klima am Teufelstein ist jenes des Wienerwaldes. Die steilen Hänge sind wasserlos, Quellen und kleine Gerinne liegen in den Tälern ringsum.

Zugangswege[Bearbeiten]

Forststraße[Bearbeiten]

Forststrasse: Die Schutzhüttenstraße beim Teufelstein Richtung Osten zum Parapluieberg und nach Perchtoldsdorf

Der Teufelstein-Berg liegt an einer Forststraße. Diese Straße beginnt in Perchtoldsdorf und führt über den Höhenrücken, zu dem der Teufelstein gehört, mit verschiedenen Abzweigungen nach Gießhübl und Sulz im Wienerwald. Sie wird „Schutzhüttenstraße“ genannt,[4] nach den an ihr liegenden Gasthäusern bzw. Schutzhütten: Franz-Ferdinand-Schutzhaus, Kammersteiner Hütte, Teufelstein-Hütte, Gh. Kugelwiese, Gh. Seewiese und (2007 abgebrannt, seit 2009 wieder in Betrieb) Höllenstein. Für diese Straße wird im Alltag nach der ehemaligen Grundherrschaft auch die Bezeichnung „Liechtensteinstraße“ verwendet oder „Höhenstraße“.[5] Es gibt allerdings in Perchtoldsdorf auch andere Straßen mit den beiden zuletzt genannten Namen.[6]

Die Forststraße ist für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Sondergenehmigungen sind für Hüttenbetreuer und Behindertentransporte möglich. Parkplätze befinden sich in der Umgebung der Bushaltestellen, die die Ausgangspunkte der Aufstiege zum Teufelstein bilden und bei der Perchtoldsdorfer Heide.

Das Gebiet liegt im Einsatzbereich der Ortsstelle Wienerwald-Süd des Österreichischen Bergrettungsdienstes.

Fußwege[Bearbeiten]

Beim Teufelstein verzweigen sich die Wanderwege

Der Teufelstein kann über mehrere Wanderwege erreicht werden. Die Gehzeit beträgt je nach Ausgangspunkt, körperlicher Verfassung und Gehgeschwindigkeit 30 bis 90 Minuten. Das Wegenetz ist sehr dicht. Es gibt für jeden der beschriebenen Zugangswege eine Reihe von steileren oder flacheren Varianten.

Zugang von Perchtoldsdorf[Bearbeiten]

Der Weg führt über die Perchtoldsdorfer Heide und danach auf der Forststraße oder über einen von mehreren steileren Fußwegen, vorbei am Franz-Ferdinand-Schutzhaus auf dem Parapluieberg, zum Teufelstein. Es sind ca. 300 Höhenmeter auf vier Kilometern Wegstrecke zu bewältigen.

Dieser Anstieg gehört zu den Weitwanderwegen Nordalpenweg 01 und Wiener Mariazeller Weg 06. Ausgangspunkt der Wanderung ist entweder die Endstation der Wiener Straßenbahnlinie 60 in Rodaun oder eine Haltestelle der Autobuslinien des Verkehrsverbundes Ost-Region, die die Gemeinde Perchtoldsdorf mit dieser Straßenbahnlinie und mit Liesing oder Mödling verbinden. Liesing und Mödling liegen an der Schnellbahn auf der Südbahnstrecke.

Zugang von Gießhübl[Bearbeiten]

Der flachste Weg zum Teufelstein führt auf hügeligem Gelände fast vollständig im Wald von Gießhübl aus über Forststraßen. Er verläuft vorbei an der Kugelwiese (dort liegt eine Gaststätte) und einer kleinen Kapelle im Wald (Waldandacht). Es sind rund 100 Höhenmeter auf etwa 3,5 km zu überwinden.

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Gießhübler Heide, die auch die Endstation von Buslinien von Liesing und Mödling des Verkehrsverbundes Ost-Region bildet.

Zugang von Kaltenleutgeben[Bearbeiten]

Am abendlichen Aufstieg von Kaltenleutgeben: Das Gebiet des alten Steinbruches mit dem Teufelstein-See, rechts der Nordhang des Parapluieberges

Dieser Weg ist der kürzeste, aber auch der steilste Anstieg mit ungefähr 230 Metern Höhenunterschied auf zwei Kilometern. Er führt zunächst auf einem nur leicht ansteigenden Wegstück einige Hundert Meter nach der Stadtgrenze von Wien (Wiener Graben, ehemalige Zementfabrik) südlich aus dem Tal von Kaltenleutgeben. Neben dem Gelände eines aufgelassenen großen Steinbruches verläuft er danach steil am Teufelstein-Felsen und am Buch-Bründl vorbei auf den Gipfel des Teufelsteins.

Das Buch-Bründl ist eine kleine Quelle, von der die Teufelsteinhütte bis in die 1960er Jahre Trinkwasser bezog. Der Name leitet sich von den umgebenden Buchen-Bäumen, nicht von einem Buch ab.

Der Weg gehört zu den Weitwanderwegen Voralpenweg 04 und Wienerwald-Verbindungsweg 444.

Bergab sollte dieser Weg nur bei Tageslicht oder sehr guter Wegekenntnis begangen werden. Abgesehen davon, dass er über längere Strecken oft mit rutschigem nassem Laub bedeckt ist, besteht für Gebietsfremde die Gefahr, die Stellen zu übersehen, an denen der Weg dem

  • Steilabfall des Teufelsteins oder
  • dem Hang des Steinbruches

ausweicht. Abstürze mit schweren Verletzungen können die Folge sein. Da der Weg außer in der Sommer-Wandersaison nur wenig begangen wird, darf nicht damit gerechnet werden, dass ein Unfallopfer rasch gefunden wird.

Die nähere Umgebung des Steinbruches ist zwar durch einen Zaun aus Stahlseilen abgesperrt, diese Seile können aber beschädigt und damit nicht auf den ersten Blick als Absperrung erkennbar sein.

Der Aufstieg beginnt bei den Bushaltestellen Rodaun-Waldmühle (noch in der Kernzone Wien des Verkehrsverbundes Ost-Region - VOR) oder der nächsten Station Kaltenleutgeben-Wienergraben (erste Außenzone mit Zusatzfahrpreis). Diese Haltestellen gehören zur Autobuslinie Liesing-Kaltenleutgeben-Sulz im Wienerwald. Die ebenfalls in diesem Tal verlaufende Kaltenleutgebener Bahn hat seit 1951 keinen Personenverkehr mehr.

Weitwanderwege[Bearbeiten]

Teich beim Buchbründl

Der Teufelstein liegt an folgenden Weitwanderwegen:

Mountainbikestrecke[Bearbeiten]

Der Teufelstein liegt an der Mountainbikestrecke Parapluie-Strecke.[7] Die Fahrzeit ab Perchtoldsdorf bis zur Hütte beträgt ungefähr 30 Minuten.

Diese Strecke beginnt in Perchtoldsdorf und führt auf der Forststraße über die Kugelwiese zum Gasthaus Seewiese und weiter nach Westen über den Kreuzsattel zur Sulzer Höhe.

Der erste Teil bis zum Schutzhaus Parapluieberg (Franz-Ferdinand-Schutzhaus), ca. 3 km, ist wegen seiner langen Steigung als schwierige Strecke (schwarze Strecke) gekennzeichnet.

Die Strecke darf nur von März bis Oktober und nur auf den gekennzeichneten Wegen befahren werden. Die dünne Grasnarbe bzw. Erdschicht auf dem Gestein des Untergrunds und die Oberfläche der unbefestigten Waldwege sollen nicht unnötig belastet, die im Wald lebenden Wildtiere (hauptsächlich Rehe) nicht beunruhigt werden. Es gibt für diese Straße keinen Winterdienst: Bei Schneelage wird sie von Rodlern benützt.

Schutzgebiete[Bearbeiten]

Der Große Eichenbock gehört zu den geschützten Tieren des Gebietes
Auf der Roten Liste[8] besonders geschützter Tiere: Feuersalamander

Naturschutzgebiet Teufelstein[Bearbeiten]

Auf dem Berg östlich des Teufelsteins befindet sich das gleichnamige, 0,98 ha große „Naturschutzgebiet Teufelstein“.[9]

Grund für den Schutz ist das Vorkommen des Österreichischen Drachenkopfs (Dracocephalum austriacum). Das ist eine Pflanze, die nur selten wild vorkommt. Das Naturschutzgebiet Teufelstein ist eines der zwei natürlichen Wachstumsgebiete in Österreich.[10] Der Drachenkopf ist ein ca. 30 cm hoch wachsender violettblau blühender Lippenblütler. Er wächst auf Steppenrasen, an Waldrändern und sonnigen, felsigen Rasen im Schwarzföhrenwald über Karbonatgesteinen.[11] Das Naturschutzgebiet schützt einen ursprünglichen natürlichen Lebensraum der Pflanze. Gezüchtete Samen der Pflanze sind zur Aussaat in Gärten usw. über den Pflanzenhandel erhältlich.

Das Teufelstein-Gebiet liegt auch:

Letzterer ist nach den Schirmföhren benannt, die in diesem Gebiet wachsen und auch auf dem Teufelstein zu finden sind: Es handelt sich um Schwarzföhren, deren Krone im Alter nicht in die Höhe, sondern in die Breite wächst. Das charakteristische Aussehen hat ihnen den Namen Schirmföhren - in der Umgangssprache des Gebiets auch Parapluie-Bäume, nach dem französischen Wort parapluie [pa.ʁa.plɥi] für Schirm - gegeben.

Freifläche nach Flächenwidmungsplan[Bearbeiten]

Die Gegend um den Teufelstein ist im Flächenwidmungsplan als Wald bzw. Freifläche ausgewiesen. Diese Flächen müssen in dieser Nutzungsform erhalten bleiben.[16]

Dienstbarkeit zur Erhaltung des Waldbestandes und Unterlassung von Steinbrüchen[Bearbeiten]

Ein Teil des Gebietes im Nordwesten des Teufelsteins muss als Wald erhalten bleiben. Das ist Eigentümern eines angrenzenden Grundstücks im Tal von Kaltenleutgeben seit 1911 vertraglich zugesichert: Das Recht ist als „Dienstbarkeit zur Erhaltung des Waldbestandes und Nichtgestattung der Benützung zur Sand‑, Schotter‑ oder Steingewinnung“ im Grundbuch eingetragen.[17]

Entstehung des Namens[Bearbeiten]

Winterwald am Teufelstein

Gesteinsform[Bearbeiten]

Der Name „Teufelstein“ ist auf zwei auffallend geformte Gesteinsblöcke zurückzuführen. Sie erwecken den Eindruck, sie seien aus einem Stück entstanden, das in zwei Teile zerspalten worden wäre. Diese Teufelstein-Felsen liegen in dem Tal, welches die Grenze zwischen Perchtoldsdorf und Kaltenleutgeben bildet. Das Tal zweigt vom Tal der Dürren Liesing (Kaltenleutgebnerbach) nach Süden ab.

Der Namensteil „‑stein“ ist kein Hinweis darauf, dass sich in der Gegend eine Befestigung (Burg, Schloss etc.) befunden hätte, obwohl das Wort „Stein“ auch eine Burg bedeuten kann.[18] Die Burgruine, die sich ca. 1000 Meter Luftlinie nordöstlich befindet, wird Kammerstein genannt und hat mit dem Teufelstein nichts zu tun.

Sage[Bearbeiten]

Furchen im Fels wurden als Spuren der Teufelskrallen gedeutet: Gipfelbereich des Teufelsteins

An das Aussehen der Felsformation knüpft sich eine Sage, die den Namen Teufelstein begründet. Sie hat ihre Wurzeln in der Gesteinsform des Gebietes:

Nach der Schöpfung der Welt soll Gott einen Platz wegen seiner schönen Aussicht Herrgottstuhl genannt haben. Der Teufel wollte diesen Ort zerstören. Er packte einen Berg und schob ihn vor diese Stelle, um die Aussicht zu zerstören. Dieser Bergzug hat den Namen „Höllenstein‑Zug“[19] erhalten. Auf ihm sollen Abdrücke der Teufelshände zu sehen sein. Weiters schlug der Teufel den Herrgottstuhl in zwei Stücke: die beiden Felsblöcke des heutigen Teufelsteins.[20]

Der Kern der Sage ist zunächst das Aussehen des Teufelstein-Felsens, der aus zwei ungefähr gleich großen, nebeneinander liegenden Gesteinsbrocken besteht. Weiters wird mit der Sage zu erklären versucht, warum der Höhenzug, in dem der Teufelstein liegt, im Vergleich zu den weiter nördlich liegenden Gebieten schroffe Gebirgsformen mit steilen Hängen und Felswänden aufweist: Er ist die erste aus Kalkstein und Dolomit bestehende Hügelkette südlich des welligen, aus sanften Geländeformen bestehenden „Sandstein‑Wienerwaldes“. Die schrofferen Formen werden darin auf das Wirken des Teufels zurückgeführt, der den Höhenzug verschoben haben soll. Einen zusätzlichen Anlass für die Sage bildet ein Felsstück im Gipfelbereich des Teufelsteins, dessen gleichförmige Risse als Spuren der Teufelskrallen gedeutet wurden, die vom Versetzen des Berges durch den Teufel stammen sollen.

Teufelstein-Felsen[Bearbeiten]

Übungsgebiet für Felsklettern am Teufelstein-Felsen[Bearbeiten]

Die zwei Teile des Teufelstein-Felsens sind ein Übungsgebiet für Felsklettern. Im Sommer 1994 wurden die bereits glatt gewordenen Stellen aufgeraut, Haken und andere Sicherungspunkte gesetzt und weitere Abseilmöglichkeiten geschaffen.

Der Teufelstein bietet sehr einfache und sehr schwierige Kletterrouten

Für den Felsen sind 53 Kletterrouten in den Schwierigkeitsgraden I („Westweg“, „Hendl-Stiagn“) bis IX‑ („Prima Vista“) veröffentlicht.[21]

Im Alltag wird der Felsen auch mit dem Begriff „Waldmühle“ oder „Waldmühl-Kletterschule“ bezeichnet, nach der früheren Eisenbahnstation (heutigen Busstation), über welche er erreichbar war bzw. ist.

Östlicher Teil des Teufelsteins.

Der Felsen befindet sich ca. 15 Gehminuten von den Bushaltestellen des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR) in Kaltenleutgeben entfernt.

Meije[Bearbeiten]

Die Meije ist ein 15 m langer und 7 m hoher Felsgrat im Buchenwald an der Westseite des Teufelstein-Berges. Er liegt etwa 200 Meter südöstlich des Teufelstein-Felsens am steilen Berghang westlich unterhalb der Teufelstein-Hütte.

Der Felsen ist nach dem 3983 m hohen Grand Pic de la Meije in den französischen Alpen, Dauphiné-Gruppe, benannt. Dieser Berg hatte Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Interesse österreichischer Bergsteiger geweckt. Der Wiener Emil Zsigmondy war 1885 an der Meije‑Südwand tödlich verunglückt, nachdem er einige Tage zuvor zu jener Gruppe gehört hatte, welche die erste Längsüberschreitung des Gipfelgrates auf diesem Berg bewältigte.

Zwei andere Wiener Bergsteiger gehörten 1912 zu den Erstbesteigern der Südwand. Der Promontoire‑Grat dieses Berges war in den 1920er‑Jahren Ziel von Kletterern aus Wien. Die Schwierigkeitsgrade der Meije liegen im II. bis VI. Schwierigkeitsgrad. Es sind sieben Kletterrouten publiziert.[22]

Teufelstein-Berg[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

Der Teufelstein-Berg ist 547 m hoch und bis auf eine kleine Wiese im Gipfelbereich vollständig bewaldet. Er trägt nicht auf allen Karten einen Namen.[23] Sein Gipfel liegt im abgezäunten Naturschutzgebiet, ist bewaldet und nicht zugänglich.

Der Teufelstein-Berg ist ein nördlicher Nebengipfel (Vorberg) des Höhenzuges der Föhrenberge westlich des Parapluieberges. Dieser Höhenzug wird auch Höllenstein-Zug genannt (siehe die Sage). Die Schartenhöhe zu diesem Höhenzug liegt bei ca. 30 Metern. Er ist Teil des Kalkstein-Wienerwaldes (Kalkwienerwald).[24]

Am Sattel südlich des Teufelstein-Berges treffen mehrere Wanderwege zusammen. Über diesen Sattel führt die Forststraße, die den gesamten Höhenzug begleitet.

Der Gipfel liegt ca. 800 m Luftlinie von der Grenze der Stadt Wien im Südwesten bei Rodaun und Kaltenleutgeben. Neben ihm befindet sich die Teufelstein-Hütte.

Geologie[Bearbeiten]

Der Streifen aus Kalkstein im Norden des Teufelsteins wurde in Steinbrüchen abgebaut. Der Betonturm links gehört zum ehemaligen Zementwerk Rodaun und steht bereits auf dem Stadtgebiet von Wien

Der Teufelstein-Berg besteht hauptsächlich aus Dolomit (sogenanntem Hauptdolomit aus dem Karn bis Nor). Das Gestein ist über 200 Mio. Jahre alt.

Aptychen sind charakteristische Fossilien des Kalksteins im Teufelstein-Gebiet

Im Norden bestand der Teufelstein nicht aus Dolomit, sondern aus Kalkstein (Aptychenkalk[25], Kalkmergel). Dabei handelt es sich um ein Sedimentgestein aus der Übergangszeit zwischen Jura und Kreide, das 130 bis 150 Mio. Jahre alt ist (Tithon bis Unterneokom). Es stammt aus der Tethys im Erdzeitalter des Mesozoikums. Zwischen dem Hauptdolomit und dem Kalkstein befindet sich eine schmale Schicht aus anderen, ähnlichen Gesteinen: Riffkalk, kalkiger Sandstein usw. aus dem Mesozoikum (Rhät, Lias, Malm usw.). Die Gesteinsschichten werden als „Schrambach-Neokomaptychenschichten“ bezeichnet.[26]

Im Gestein wurde eine Reihe von Versteinerungen (Fossilien) gefunden. Die für den Kalk namensgebenden Aptychen sind Kieferteile von Ammoniten, die auch als Verschlussdeckel der Ammonitengehäuse gedeutet wurden. Sie sind charakteristische Fossilienreste des beim Teufelstein abgebauten Kalksteins.

Wegen der wirtschaftlichen Bedeutung des Kalksteins für die Steinbrüche, der verschiedenen Gesteinsarten auf kleinem Raum sowie der leichten Erreichbarkeit aus der Großstadt Wien ist das Gebiet geologisch eingehend untersucht und darüber publiziert worden.[27]

Nach der tektonischen Übersicht gehört das Gebiet zur Höllenstein-Einheit des Frankenfels-Lunzer Deckensystems der Nördlichen Kalkalpen (Ostalpin).[28] Der Teufelstein liegt im Nordostsporn der Kalkalpen und ist Teil eines aufgewölbten Gesteinszuges (Höllenstein-Antiklinale). Er hat einem Teil dieser Aufwölbung seinen Namen gegeben: der „Teufelstein-Antiklinale“.[29]

Der Gesteinszug verläuft östlich in weiterer Folge im Untergrund des Wiener Beckens. Er wird knapp hinter der Stadtgrenze von Wien (Gegend Hochstraße in Rodaun) von den Schottern des Wiener Beckens überlagert. Bereits wenige Kilometer dahinter (Gegend Meidling) befindet er sich in der Vösendorfer Depression über 1000 Meter unter der Erdoberfläche, nordwestlich von Wien (Aderklaa) ist er in 2500-3500 Meter Tiefe zu finden.[30]

Der Dolomit des Teufelsteingebietes stammt teilweise aus dem Nor. Diese Art von Gestein („norischer Anteil des Perchtoldsdorfer Dolomits“) ist durch eine 5435 Meter tiefe Bohrung bei Strasshof als gasführendes Reservoir nachgewiesen.[31]

Steinbruch[Bearbeiten]

Steinbruch und See am Nordhang des Teufelstein-Berges

Der Nordabhang des Teufelstein-Berges ist weitgehend nicht mehr vorhanden. Er hatte aus Kalkstein bestanden und wurde bis ca. 1980 durch einen großen Steinbruch abgebaut. Aus dem Gestein wurde im Zementwerk Wien-Rodaun der Lafarge Perlmooser Zement erzeugt. Dieses Werk war lange Zeit eines der größten Zementwerke Österreichs. Es befand sich um den Bahnhof Waldmühle der Kaltenleutgebener Bahn. Reste des Abbaubetriebes (Entwässerungsschächte, Sperren und Ruinen) befinden sich im Gelände. Im Jahr 2007 wurde das Werksgelände nicht mehr zur Zementerzeugung genützt, sondern diente als Umladestation der Firma Holcim.

Der Steinbruch kann nicht mehr eröffnet werden. Seine frühere Widmung im Bebauungsplan, „Grünland-Materialgewinnungsstätte-Steinbruch mit Folgenutzung Grünland-Landwirtschaft“, wurde 1998 auf Grünland geändert.[32] Auch nach der regionalen Raumordnung wäre der Steinbruchbetrieb nicht mehr zulässig.

Die Vorkommen von wirtschaftlich verwertbarem Kalkstein (festes Gestein mit hohem Anteil an Calciumcarbonat CaCO3) am Teufelstein und dessen Umgebung waren lange bekannt und genutzt: 1538 soll die erste Kalkbrenner-Hütte errichtet worden sein.[33] 1569 sind „Welsche Kalkbrenner bei der Khaltleutgebin“ genannt.[2] Der erste industrielle Kalkofen stand 1846 bei der Waldmühle am nördlichen Fuß des Teufelstein-Berges.[34] Ende des 19. Jahrhunderts hatten sich am Gelände des Zementwerkes und der Steinbrüche mehrere Kalköfen befunden. In ihnen wurde gebrannter Kalk hergestellt. Dieser Stoff war Grundlage für Baustoffe (Kalkfarbe, Kalkmörtel usw.). 1894 wurde die Kalk‑ und Zementfabrik AG gegründet.[35] Dieses Unternehmen war mit der Achauer Cementfabrik und den Tiroler Werken Kirchbichl-Perlmoos unter der Firma „Perlmooser Zementfabriken“ vereinigt.[34]

Steinbruch-See[Bearbeiten]

Aus gutem Grund: Steinschlag- und Erdrutschgefahr

Auf den Steinbruch ist auch der See am Fuße des Steinbruchhanges zurückzuführen. Es handelt sich um eine Stelle, an der das Gestein einige Meter tiefer als die Umgebung abgebaut wurde und die sich nach Einstellung des Abbaus mit Wasser füllte.

Der See liegt direkt am Steinbruchhang. Seine Nutzung und das Betreten des umliegenden Geländes sind gefährlich. Zunächst besteht ständige Steinschlaggefahr: Aus dem Hang lösen sich Erd- und Gesteinsbrocken, die in den See stürzen. Größere Hangstücke rutschen bergab. Auch ein größerer Erdrutsch oder Bergsturz ist nicht ausgeschlossen: Im aufgelassenen Steinbruch Kritsch, der in derselben geologischen Zone nur ca. einen Kilometer weiter östlich liegt, stürzten im August 2002[36] nach längeren Regenfällen tausende Kubikmeter Gestein ab. Dadurch und durch die notwendigen Sanierungsmaßnahmen wurde auch ein Wanderweg unterbrochen.[37]

Teufelstein-Hütte[Bearbeiten]

Teufelstein-Hütte

Dieses Haus ist die Berghütte eines alpinen Vereins. Es liegt wenige Meter neben dem Gipfel des Teufelstein-Berges.

Die Teufelstein-Hütte ist von steilen Abhängen umgeben, die im Norden nach wenigen hundert Metern Wald in den ehemaligen Steinbruch übergehen. Am Gelände der Hütte selbst befindet sich ein mehrere Meter hoher Felsabbruch. Die Hütte ist deswegen für Besucher mit Kleinkindern nur bedingt geeignet, es gibt auch keinen Kinderspielplatz. Aussicht besteht nur Richtung Westen.

Die Teufelstein-Hütte ist nicht dauernd bewirtschaftet. Sie hat ihren ursprünglichen Charakter als Schutzhütte, als Stützpunkt für Bergsteiger und Kletterer bewahrt, obwohl sie in einem Naherholungsgebiet nur wenige Hundert Meter Luftlinie neben der Millionenstadt Wien liegt. Das Haus wird an Wochenenden, ausgenommen eine Sperrzeit im Hochsommer, ohne Entgelt von freiwilligen Helfern aus dem Verein und dessen Umfeld betreut. Einfache Speisen und Getränke werden angeboten.[38] Bei Schlechtwetter besteht Platz für ca. 40 Personen. Übernachtungen im einfachen Matratzenlager im Dachgeschoß der Hütte sind nur für die jeweiligen Hüttenbetreuer und deren Gäste, nicht jedoch allgemein möglich.

Gastraum der Teufelstein-Hütte

Anschluss an das Trinkwassernetz besteht seit 1995. Damals wurden mit maßgebender Unterstützung der Länder Wien und Niederösterreich die Gaststätten der Föhrenberge auch an die Abwasserkanalisation angeschlossen.[39] Die Teufelstein-Hütte hat die Hüttenkategorie III.

Die Teufelstein-Hütte wurde von der Gruppe Perchtoldsdorf des Österreichischen Gebirgsvereines ÖGV gebaut und am 19. Juni 1932 eröffnet.[40] Sie steht nicht auf einem eigenen Grundstück, ihr Bau beruhte zunächst auf einem Pachtvertrag über die Baufläche für 30 Jahre. Die Hütte ist gemeinsam mit den anderen Hütten des Gebietes im Grundbuch verzeichnet.[41]

Ins Tal von Kaltenleutgeben

Der Hütten-Bauplatz war nicht unumstritten. Der Verein Wienerwaldschutz befürchtete die Gefährdung der seltenen Flora des Gebietes (Schwertlilien, Drachenkopf, Seidelbast usw.) durch den Betrieb eines Wirtshauses. Der Hüttenbauplatz wurde verlegt und ein geschützter Alpengarten eingerichtet, der einige Jahre später zum Banngebiet und schließlich zum Naturschutzgebiet wurde.[42]

Der Österreichische Gebirgsverein ÖGV war 1890 in Wien gegründet worden. Er ist seit 1955 ein Zweigverein (Sektion) des Österreichischen Alpenvereins. Vor der Errichtung der Teufelstein-Hütte hatte der Verein eine Unterkunft im Erdgeschoss der Josefswarte am Hinteren Föhrenberg, einer Erhebung südlich des Teufelstein-Berges.[42]

1948[42] bzw. 1959[40] erfolgte der Terrassenzubau, dessen Inneres für Notquartiere eingerichtet wurde. In den Jahren nach 1960 sollte die Hütte aufgegeben bzw. an den Stammverein zurückgestellt werden, die Ortsgruppe Perchtoldsdorf des ÖGV wollte sich auflösen. Mit 23. Jänner 1963 wurde die Gruppe unter gleichem Namen von einem anderen Personenkreis übernommen.[43]

1972/73 wurde die Hütte um einen Saaltrakt mit Keller erweitert. Eröffnungstag des Umbaus war der 9. September 1973. Der Pachtvertrag über das Hüttengrundstück war bis zum Jahr 2020 verlängert worden.[44]

Mit 7. März 1980 wurde die eigenständige „Sektion Teufelstein-Perchtoldsdorf“[45] im Österreichischen Alpenverein gegründet.[46] Damit wurden auch die Finanzierungsgrundlagen der Hütte auf eine neue Basis gestellt, weil die eigenständige Sektion selbständig Zugang zu Finanzmitteln (Hüttenbeihilfen) des Alpenvereins erhalten konnte.[47]

Die Teufelstein-Hütte wurde im Sommer 2003 renoviert.[48]

Das Buchbründl am Teufelstein[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Teufelstein, Wienerwald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einlagezahl 1615, Katastralgemeinde 16121 Perchtoldsdorf, Grundbuch beim Bezirksgericht Mödling.
  2. a b Chronik von Kaltenleutgeben.
  3. Perchtoldsdorfer Rundschau. Heft 9/1998. September 1998. Seite 12.
  4. Vom Franz-Ferdinand-Schutzhaus nach Westen: Freytag-Berndt: Städteatlas Großraum Wien 1:20.000. Ausgabe 2007. Blatt 52 Planquadrat X 3.
  5. Bis zum Franz-Ferdinand-Schutzhaus. Freytag-Berndt: Städteatlas Großraum Wien 1:20.000. Ausgabe 2007. Blatt 52 Planquadrat X 4.
  6. Nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Straße beim Sportzentrum oder der Hochstraße in Perchtoldsdorf und Rodaun: Höhenstraße: beim Sportzentrum. Liechtensteinstraße: von der Herzogbergstraße an der Gemeindegrenze nach Süden zur Brunnerbergstraße.
  7. Streckenbeschreibung.
  8. Niederösterreichische Artenschutzverordnung. Niederösterreichisches Landesgesetzblatt nöLGBl. 5500/2. Stammverordnung 67. Stück des Jahrgangs 2005 vom 12. August 2005: Feuersalamander.
  9. § 2 Abs. 15 der Verordnung über die Naturschutzgebiete, niederösterreichisches Landesgesetzblatt 5500/13 Stammverordnung 40/78. Zugänglich unter Rechtsinformationssystem RIS: Naturschutzgebiet „Teufelstein“: 9835 m². Grundstück Nr. 2608/7, Einlagezahl 1615, Katastralgemeinde 16121 Perchtoldsdorf, Grundbuch beim Bezirksgericht Mödling. Vorher: 10. Verordnung der NÖ Landesregierung vom 25. März 1936, L. A. III/5-130/2-XX, betreffend die Erklärung des in der Ortsgemeinde Perchtoldsdorf gelegenen Gebietes am Teufelstein als Banngebiet, LGBl. Nr. 72. Grundbuchseintragung seit 1937.
  10. Helmut Lehner, Elisabeth Scholz (beide: Büro Thomas Knoll): Natura 2000-Managementplan Europaschutzgebiet „Wienerwald - Thermenregion“, Beschreibung der Schutzobjekte (mit falscher Namensschreibung „Teufelsstein“). September 2003. Seite 148.
  11. Bilder.
  12. „Europaschutzgebiet FFH-Gebiet Wienerwald-Thermenregion“ (FFH: Fauna-Flora-Habitat) AT1211A00. § 19 der Verordnung der Niederösterreichischen Landesregierung vom 9. Februar 2010 über die Europaschutzgebiete. Niederösterreichisches Landesgesetzblatt Nr. 5500/6 in der Fassung der 4. Novelle (5500/6-4), ausgegeben am 5. März 2010 (19. Stück des Jahrganges 2010). § 2 Abs. 11 der Verordnung über die gemeldeten Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung. Niederösterreichisches Landesgesetzblatt Nr. 5500/5 Stammverordnung Nr. 61/04. Zugänglich (die Landkarten sind allerdings dort nicht abgebildet) im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich - RIS, unter Land Niederösterreich. Auf der Basis der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie: Richtlinie 92/43/ EWG des Rates vom 21. März 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (ABl. Nr. L 206 vom 22. Juli 1992, Seite 7), zuletzt geändert durch die Richtlinie 97/62/EG des Rates vom 27. Oktober 1997 (ABl. Nr. L 305 Seite 42).
  13. § 2 Abs. 18 der Verordnung über die Landschaftsschutzgebiete: nöLGBl. 5500/35, Stammfassung 82/1979, mehrfach geändert. Zugänglich unter Rechtsinformationssystem RIS.
  14. NÖ Biosphärenpark Wienerwald Gesetz 5760-0. Stammgesetz vom 18. Mai 2006, 60. Stück des Jahrgangs 2006 im niederösterreichischen Landesgesetzblatt (nöLGBl.), kundgemacht am 20. Juli 2006 aufgrund der Vereinbarung gemäß Artikel 15a des österreichischen Bundes-Verfassungsgesetzes (B-VG) zwischen den Ländern Niederösterreich und Wien zur Errichtung und zum Betrieb eines Biosphärenparks Wienerwald, nöLGBl. 0824-0. Genehmigung im nöLandtag am 16. November 2006. Kundgemacht im 1. Stück des nöLGBl. 2007 am 24. Jänner 2007.
    Wien: Gesetz über den Wiener Teil des Biosphärenparks Wienerwald (Wiener Biosphärenparkgesetz) (PDF; 97 kB). wrLGBl. Nr. 47/2006, kundgemacht am 26. September 2006. Die Vereinbarung (PDF; 618 kB) ist in Wien kundgemacht am 24. November 2006, wrLGBl. Nr. 53/2006.
  15. § 2 Abs. 4 der Verordnung über die Naturparks, niederösterreichisches Landesgesetzblatt 5500/50, Stammfassung 83/1979, seither mehrfach geändert. Zugänglich unter Rechtsinformationssystem RIS.
  16. Örtliches Raumordnungsprogramm. In: Perchtoldsdorfer Rundschau. Jahrgang 2006. Heft 6A. Seite 4.
  17. „… gemäß Erklärung vom 1. April 1911 samt Plan 22. Februar 1911“: Zu Gunsten von Grundstück 2605/1, Einlagezahl 377, Grundbuch 16121 Perchtoldsdorf, Bezirksgericht Mödling (berechtigtes, „herrschendes“ Grundstück) und zu Lasten von Grundstück 2608/1 Einlagezahl 1615 desselben Grundbuches (dienendes Grundstück).
  18. Jakob und Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, Band 18 Stehung-Stitzig. Leipzig 1941. Stichwort „Stein“ II. B. 12). Spalte 1988 Zeile 42. Nachdruck Deutscher Taschenbuch Verlag. München 1991. dtv 5945. ISBN 3-423-05945-1. Gliederung zitiert nach: Der digitale Grimm - Elektronische Ausgabe der Erstbearbeitung. Version 12/04. Verlag Zweitausendeins, Frankfurt am Main. Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs‑ und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier in Verbindung mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. ISBN 3-86150-628-9.
  19. Der 645 m hohe Höllensteinberg befindet sich ca. 3 km südwestlich des Teufelsteins.
  20. Bruno Zimmel: Der Teufelstein. In: Kammerstein und Teufelsmühle. Sagen, Legenden und geschichtliche Erzählungen aus dem Wienerwald. Bastei-Verlag. Wien 1962. Keine ISBN. Seite 24. Der Autor beruft sich auf Seite 108 des Buches als Quelle auf Karl Leopold Schubert und einen Perchtoldsdorfer Hauer.
    Karl Leopold Schubert: Legendchen vom Teufelstein. Perchtoldsdorfer Heimatbuch. Hrsg. von der Marktgemeinde Perchtoldsdorf 1958. Seiten 311‑312. Dort wird die Sage mit der Errichtung der Teufelsteinhütte verknüpft, wonach der Teufel mit seinem Tun (durch die Errichtung der Hütte) doch noch etwas Positives geschaffen habe. Abdruck der Sage in: Perchtoldsdorfer Rundschau. Herausgeber Marktgemeinde Perchtoldsdorf. Jänner/Februar 1987. Heft 1-2/1987. Seite 8.
  21. Christian Hacker: Kletterfelsen von Wien bis Semmering. Mitarbeiter: Jörg Tentschert, Martin Simek und Michael Kozak. Kletterführer mit Regionsskizzen, Übersichten, Grafiken und Fotos im Eigenverlag Christian Hacker, Kaltenleutgeben 1995. Keine ISBN. Seiten 20-29.
  22. Christian Hacker: Kletterfelsen. Seiten 30-32.
  23. Nicht auf den 2007 aktuellen amtlichen Karten, wohl aber bei Karten eines privaten Verlages. Freytag-Berndt: Städteatlas Großraum Wien 1:20.000. Ausgabe 2007. Blatt 52 Planquadrat X 3.
  24. Natura 2000-Managementplan Europaschutzgebiet „Wienerwald - Thermenregion“, Gebietsbeschreibung. September 2003. Seite 2.
  25. Bild aus dem Gestein des Gebietes bei: Godfried Wessely. Niederösterreich. Seite 141.
  26. Georg Rosenberg: Geologische Karte des kalkalpinen Wienerwaldes um Kaltenleutgeben. 1:10.000, farbig. Wien 1964. Seite 130 und Tafel 1 (nach Seite 153) zu: Georg Rosenberg: Der kalkalpine Wienerwald um Kaltenleutgeben (NÖ. und Wien). Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt GBA, Band 108. Wien 1965. Seiten 115–153.
  27. Godfried Wessely: Niederösterreich. Geologische Bundesanstalt. Wien 2006. Aus der Serie: Geologie der österreichischen Bundesländer. ISBN 3-85316-23-9 (formal falsche ISBN) am Band so angegeben, korrigierte ISBN 3-85316-239-8. Seiten 132‑145 und die Arbeiten im Literaturverzeichnis Seiten 379‑402, z. B. von Kollmann, Plöchinger, Prey und Rosenberg. Der Steinbruch Kritsch, aus dem einige Bilder dieses Bandes stammen, liegt einige Hundert Meter nord-nordöstlich, der Flösselgraben westlich des Teufelsteins.
  28. Geologische Karte der Republik Österreich 1:50.000. Blatt 58 Baden. Hrsg. von der Geologischen Bundesanstalt. Wien 1997. Keine ISBN.
  29. Georg Rosenberg: Tektonische Übersicht über den Nordostsporn der nördlichen Kalkalpen im kalkalpinen Wienerwald. (NÖ. und Wien). 1:25.000. Wien 1964. Tafel 2 zu: Georg Rosenberg: Der kalkalpine Wienerwald um Kaltenleutgeben (NÖ. und Wien). Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt GBA, Band 108. Wien 1965. Seiten 115–153.
  30. Geologische Themenkarte der Republik Österreich 1:200.000. Wiener Becken und angrenzende Gebiete. Hrsg. von der Geologischen Bundesanstalt mit Erläuterungen. Wien 1993. Vier Karten mit Erläuterungen in Plastikumschlag. ISBN 3-900312-88-5. Hier: Tafel 1 der Erläuterungen. Karte: Geologische Einheiten des präneogenen Beckenuntergrundes.
  31. Österreichisches Montan-Handbuch 2007. Bergbau-Rohstoffe-Grundstoffe-Energie. Herausgegeben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. 81. Jahrgang. Wien 2007. Keine ISBN. Teil A. Der Bergbau im Jahr 2006. Seite 56.
  32. 16. Änderung des Bebauungsplans, Punkt 5. Auflageentwurf in: Perchtoldsdorfer Rundschau. Heft 11/1997. Seiten 20 und 29.
  33. Perchtoldsdorf Rundschau. Heft 1‑2/1989, Seite 7.
  34. a b Perchtoldsdorf Rundschau. Heft 1‑2/1989, Seite 8.
  35. Kaltenleutgebener Chronik Teil 4.
  36. Umwelterklärung der betroffenen Unternehmensleitung vom 22. Mai 2006. Vorwort und Seite 10.
  37. Monika Schöner: „Kritsch“-Steinbruch: Wanderweg verschwunden. In: Lebensraum Alpen. Naturschutzinfos für den Alpenvereinsfunktionär (NUS-infos). Herausgegeben vom Österreichischen Alpenverein, Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz. 6010 Innsbruck. Heft 2-2004, Seite 23.
  38. Eingeschränkte Konzession der Bezirkshauptmannschaft Mödling vom 4. März 1975, XII-Ge-3950/4.
  39. Anton Plessl: Investieren mit Bedacht und Weitblick. In Grund und Boden. In: Leistungsbericht des Bürgermeisters und des Gemeinderates über die Tätigkeit der Gemeindeverwaltung in der Funktionsperiode 1990-1995. Perchtoldsdorf 1995. Keine ISBN, keine Seitenangabe. Beilage zur Perchtoldsdorfer Rundschau Heft 1-2/1995. Perchtoldsdorfer Rundschau. Heft Juli/August 1995, 7-8/1995, Seite 8.
  40. a b Ehrentafel auf der Hütte mit den Namen der Beteiligten.
    p.t.(=Peter Tischer): 50 Jahre Österreichischer Gebirgsverein und 40 Jahre Teufelsteinhütte. In: Perchtoldsdorfer Kulturnachrichten. Offizielles Mitteilungsblatt des Bildungswerkes, der Volkshochschule und anderer kultureller Vereinigungen in Perchtoldsdorf. Nr. 115 vom 1. November 1972. Seite 13. Unter Berufung auf die Festschrift 50 Jahre Gebirgsverein Gruppe Perchtoldsdorf. 1971.
  41. Als „Sonstige“ Nutzung auf dem 2,3 km² großen Grundstück 2608/1, das der Gemeinde Perchtoldsdorf gehört: Einlagezahl 1615, Katastralgemeinde 16121 Perchtoldsdorf, Grundbuch beim Bezirksgericht Mödling.
  42. a b c Perchtoldsdorfer Rundschau. Juni/Juli 1985. Heft 6-7/1985. Seite 11.
  43. Brief von Tobias Eichberger vom 28. Februar 2004 an den damaligen Vorsitzenden Jacques Sedlacek in den Hüttenunterlagen.
  44. Tobias Eichberger, Ferdinand Wicher: 50 Jahre Teufelsteinhütte 1932-1982. In: Perchtoldsdorfer Kulturnachrichten. Offizielles Mitteilungsblatt des Bildungswerkes, der Volkshochschule, der Musikschule und anderer kultureller Vereinigungen in Perchtoldsdorf. Nr. 211 vom 1. Mai 1982. Seiten 18-19. Ehrentafel auf der Hütte mit den Namen der Beteiligten.
  45. Alpenvereinssektion Teufelstein.
  46. Gründungsfoto auf der Teufelsteinhütte.
  47. § 23 der Satzung des Österreichischen Alpenvereins, Punkt 6 der Grundsätze für die Führung der Alpenvereins-Hütten.
  48. Perchtoldsdorfer Rundschau. Heft 10/2003. Oktober 2003. Seite 16.

48.11791944444416.225069444444547Koordinaten: 48° 7′ N, 16° 14′ O