Teuschnitz
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Kronach | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Teuschnitz | |
| Höhe: | 614 m ü. NN | |
| Fläche: | 34,26 km² | |
| Einwohner: |
2019 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 59 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96358 | |
| Vorwahl: | 09268 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KC | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 76 180 | |
| Stadtgliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Hauptstraße 38 96358 Teuschnitz |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Gabriele Weber (CSU) | |
| Lage der Stadt Teuschnitz im Landkreis Kronach | ||
Teuschnitz ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Kronach und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Teuschnitz. Die Stadt liegt ca. 22 km nördlich der Kreisstadt Kronach.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Teuschnitz liegt im Naturpark Frankenwald in der Nähe des Rennsteigs.
Stadtgliederung [Bearbeiten]
Teuschnitz hat drei Stadtteile:
- Haßlach
- Rappoltengrün
- Wickendorf
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Lehesten, Reichenbach, Tschirn, Birnbaum, Wilhelmsthal, Pressig, Steinbach am Wald und Ludwigsstadt.
Geschichte [Bearbeiten]
Teuschnitz wurde 1187 erstmals anlässlich der Übergabe durch Bischof Otto II. an das Kloster Langheim urkundlich erwähnt. Zwischen 1250 und 1329 wurden dem Ort die Marktrechte verliehen. Nachdem es bis 1388 im Besitz des Klosters gewesen war,[2] wurde Teuschnitz mit den zugehörigen Gebieten an das Hochstift Bamberg verkauft. Lamprecht von Brunn, der Fürstbischof des Hochstifts, verlieh dem Ort im Jahr 1390 die Stadtrechte. Durch den Reichsdeputationshauptschluss ging die Stadt Teuschnitz 1803 zusammen mit dem Hochstift Bamberg in den Besitz des Kurfürstentums Bayern über.
Zusammen mit den Gemeinden Reichenbach und Tschirn bildet Teuschnitz seit dem 1. Mai 1978 die Verwaltungsgemeinschaft Teuschnitz.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Januar 1975 die Gemeinde Rappoltengrün eingemeindet. Die Orte Haßlach bei Teuschnitz und Wickendorf folgten am 1. Januar 1978.[3]
Politik [Bearbeiten]
Stadtrat [Bearbeiten]
Die Kommunalwahlen 2002 und 2008 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Stadtrat:
| 2002 | 2008 | |
|---|---|---|
| CSU | 7 | n.a. |
| SPD/Frauenliste | 5 | n.a. |
| Freie Wählergemeinschaft | 2 | n.a. |
| CSU/Freie Wähler | n.a. | 9 |
| SPD | n.a. | 4 |
| Frauenliste | n.a. | 1 |
| Gesamt | 14 | 14 |
Wappen [Bearbeiten]
Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot eine silberne Zinnenmauer mit zwei Rundbogenfenstern, dazwischen ein goldenes Schildchen, darin ein mit einer silbernen Schrägleiste überdeckter, rot bewehrter schwarzer Löwe; über der Mauer zwei silberne Türme mit blauen Zeltdächern und je zwei seitlichen Erkern im Obergeschoss mit blauen Spitzdächern.
Baudenkmäler [Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Teuschnitz
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Ehrenbürger [Bearbeiten]
- Bürgermeister Josef Förtsch (3. Dezember 1979)
- Bürgermeister Johann Martin (3. Dezember 1979)
- Unternehmer Eux Stocke (25. Juni 1985)
- Erzbischof Karl Braun (10. Januar 2001)
- Bürgermeister Josef Rebhan (30. September 2002)
Bekannte Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Klaus Trebes (1947–2011), Gourmetkoch und gastronomischer Publizist
Vereine [Bearbeiten]
Musik [Bearbeiten]
- Stadtkapelle Teuschnitz e. V.
- Wickendorfer Musikanten e. V.
Sport [Bearbeiten]
- TSV Teuschnitz (Fußball, Tischtennis)
- ASC Teuschnitz (Triathlon)
- SV Wickendorf (Fußball)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Verlag Fränkischer Tag (Hrsg.): Harmonie der Gegensätze: ganzheitliche Landesentwicklung in Bayern, der Landkreis Kronach. Bamberg 1992. ISBN 3-928648-05-5
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 689 und 690.
Weblinks [Bearbeiten]
Kronach | Küps | Ludwigsstadt | Marktrodach | Mitwitz | Nordhalben | Pressig | Reichenbach | Schneckenlohe | Steinbach a.Wald | Steinwiesen | Stockheim | Tettau | Teuschnitz | Tschirn | Wallenfels | Weißenbrunn | Wilhelmsthal
