Tex-Mex

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Dieser Artikel beschreibt den Musikstil Tex-Mex, für den Kochstil siehe Tex-Mex-Küche.

Tex-Mex (Mischwort aus „Texas“ und „Mexiko“, alternativ auch Tejano Music genannt) bezeichnet einen Musikstil, hervorgegangen aus der traditionellen mexikanischen Volksmusik unter dem Einfluss von Blues und Rock ’n’ Roll. Tex-Mex-Musik ist im Südwesten der USA und in Texas vertreten und zählt dort zum Genre Country-Musik. Einer der bekanntesten Vertreter des Genres war Freddy Fender.

Entstehung[Bearbeiten]

Tex-Mex entstand im 19. Jahrhundert in Los Angeles, als sich die USA nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg sowohl Texas als auch Kalifornien aneigneten und spanischsprachige Emigranten aus den beiden Staaten in die Metropole auswanderten. In ihrer neuen Heimat erhielten sich die Chicanos, wie sie sich selbst nennen, ihre traditionellen Bräuche und spielten in den Marimba- und Mariachi-Orchestern weiterhin ihre Musik: Bolero, Fandango, Son und Cumbia. Kennzeichnend für diese Tradition sind Instrumente wie das Akkordeon und der Bajo-Sextos, ein 6-saitiger Bass, ebenso wie die Trompeten der Mariachis.

Als in den 50er und 60er Jahren eine gesteigerte Medialisierung der Musik stattfand, entwickelte sich ein Zusammenspiel von alten Traditionen der Chicanos und im neuen Zuhause vorgefundenen Formen, Klängen und Lebensweisen. Die Entstehung des Tex-Mex ist eine Synthese aus mexikanischen und US-amerikanischen Musikstilen, die im Barrio, jenem Stadtteil von Los Angeles, in dem die Chicanos siedeln, zum ersten Mal Gestalt annahm.

1958 lieferte Ritchie Valens mit La Bamba einen Welthit, der seither immer wieder gecovert wird.

Bedeutende Tex-Mex-Musiker[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Texmex – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen