Texas Instruments

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Texas Instruments Incorporated
TexasInstruments-Logo.svg
Rechtsform Incorporated
ISIN US8825081040
Gründung 6. Dezember 1941
Sitz Dallas, Vereinigte Staaten
Leitung Richard K. Templeton, Vorsitzender, Präsident und CEO
Mitarbeiter 35.100 (2011)
Umsatz 13,96 Mrd. USD (2010)[1]
Branche Elektronik
Website www.ti.com

Texas Instruments Incorporated, häufig auch als TI bezeichnet, ist eine der größten US-amerikanischen Technologiefirmen. Der Sitz ist in Dallas, Texas. Der europäische Hauptsitz des Konzerns befindet sich in Freising.

TI Datamath 2500

Texas Instruments stellt hauptsächlich Halbleiter, Computerbauteile und Taschenrechner her. Ein eher neuer aber schnell wachsender Geschäftsbereich ist DLP Products, der die DLP-Chips und Steuerungselemente für Projektoren, DLP-Fernseher und D-Cinema weiterentwickelt und produziert.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Texas Instruments wurde von Cecil Howard Green, Jon Erik Jonsson, Eugene McDermott und Henry Bates Peacock am 6. Dezember 1941 gegründet.

Am 18. Oktober 1954 kündigte die Firma das weltweit erste Transistorradio an, das von ihr entwickelt worden war, jedoch von einer anderen Firma vertrieben, zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt kam. Siehe Regency TR-1.

1958 wurde bei Texas Instruments von Jack S. Kilby der erste integrierte Schaltkreis („integrated circuit“, IC) entwickelt und in den 1960er Jahren folgten die TTL-Chips der „7400er“-Serie. Anfangs waren das ICs mit einigen wenigen, einfachen Logikfunktionen (NAND-Gatter, NOR-Gatter etc.), die später immer komplexer wurden.

Einfahrt zum Hauptsitz von Texas Instruments in Dallas, Texas
Ein Büro von Texas Instruments in Kalifornien
Logo der ehemaligen Burr-Brown

Mit dem TI-2500 Datamath brachte Texas Instruments im April 1972 den ersten Taschenrechner mit einer integrierten Schaltung auf den Markt. Der TI-30 ist einer der ersten erfolgreichen Taschenrechner.

Auch im Bereich Rüstung war Texas Instruments sehr erfolgreich und entwickelte u. a. die Luft-Boden-Rakete AGM-88 HARM, und im Rahmen des Projekts AAWS-M (Advance Anti-tank Weapon System-Medium) ab 1990 (gemeinsam mit Martin Marietta) eine Panzerabwehrlenkwaffe, die heute als FGM-148 Javelin bekannt ist.[2] Im Jahr 1997 wurde die Rüstungssparte jedoch an Raytheon veräußert.

1997 verkaufte TI seine Softwaresparte an Sterling Software, das 2000 von Computer Associates (heute CA, Inc.) übernommen wurde. Im Jahr 2000 übernahm Texas Instruments Burr-Brown, einen der damals führenden und bekannten Hersteller von integrierten Analog-Schaltkreisen.

Heute ist Texas Instruments auch einer der größten Chip-Hersteller weltweit. Im Jahr 2006 wurde TI auf Platz 167 der Global-500-Liste der größten Unternehmen geführt.[3]

Am 5. April 2011 teilte Texas Instruments seine Absicht mit, den Rivalen National Semiconductor für 6,5 Milliarden Dollar (25 Dollar je Aktie) übernehmen zu wollen. Diese Absicht wurde am 23. September 2011 in die Tat umgesetzt.[4]

[Bearbeiten] Ausgewählte Produkte

Produktgruppe Produkte
Taschenrechner
Programmierbare Taschenrechner
Grafikfähige Taschenrechner

numerisch

Mit Computeralgebrasystem

Halbleiterprodukte
Home-Computer
Organizer
Smartphones
Software
  • Derive - Computer-Algebra-System für MS-DOS und Windows
  • TI-InterActive! - Computer-Algebra-System mit integrierter Textverarbeitung
  • TI-Nspire und TI-Nspire CAS - Computer-Algebra-System, dynamische Geometrie, Tabellenkalkulation, dynamische Statistiksoftware und Textverarbeitung in einem

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.ti.com/corp/docs/investor/ar10/ar10.pdf
  2. Pilum High: The Javelin Anti-Armor Missile, Defense Industry Daily. August 15, 2007. 
  3. Texas Instruments ranks No. 167 on the 2006 FORTUNE 500, Fortune. April 18, 2006. 
  4. Texas Instruments completes acquisition of National Semiconductor, Texas Instruments. October 18, 2011. 

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen