Texas Lightning

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Texas Lightning
Allgemeine Informationen
Genre(s) Country
Gründung 1996
Website www.texaslightning.net
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre, Keyboard
Malte Pittner („Marshall“) (seit 2009)
Jane Comerford
Olli Dittrich („Ringofire“)
Markus Schmidt („Fastfinger“)
Uwe Frenzel („Friendly“)
Ehemalige Mitglieder
Gesang, Gitarre
Jon Flemming Olsen („The Flame“) (1996–2009)
Susanne Eder („Miss Susu Belle“) (1996–2004)[1]
Kontrabass, Gesang
Larry „The Psychodoc“ Kils (2001–2003)
Schlagzeug, Gesang
Stefan „Texas“ Hansch (1996–2004)
Chris „The Greyhound“ Walther (1996–2001)
„Little“ Mick Schulz (1999–2002)

Texas Lightning ist eine Country-Band aus Hamburg. Die fünf Mitglieder interpretieren neben Coverversionen klassischer Country-Hits gängige Pop-Lieder wie Like a Virgin (Madonna), Man in the Mirror (Michael Jackson) oder Ticket to Ride (The Beatles) im Country-Stil sowie vereinzelt eigene Kompositionen.

Bandbiografie[Bearbeiten]

Die Band wurde 1996 von Jon Flemming Olsen gegründet. Zum ersten Auftritt kam es erst am 23. Dezember 2000 im Hamburger Knust, der Bandname lautete damals noch Texas Lightning & The Rodeo Rockets. Nach zahlreichen Konzerten und zwei selbstproduzierten CDs nahmen die Musiker 2004 am ersten Country-Musik-Förderpreis teil und gewannen.

Jane Comerford und Jon Flemming Olsen bei einem Auftritt von Texas Lightning im September 2007

Zwei der Bandmitglieder stiegen aus der Band aus und Jon Flemming Olsen („The Flame“), bekannt als Imbissbudenbesitzer Ingo aus der Fernsehsendung Dittsche (WDR), konnte Olli Dittrich alias „Ringofire“, als Schlagzeuger gewinnen. Die Australierin Jane Comerford wurde neue Sängerin. Daneben sind noch Markus „Fastfinger“ Schmidt und Uwe „Friendly“ Frenzel Mitglieder der Gruppe.

Am 22. August 2005 erschien das erste Album der Band Meanwhile, Back at the Ranch … mit Country-Cover-Versionen bekannter Rock- und Pop-Titel. Als Single wurde Like a Virgin ausgekoppelt. Die Gruppe befand sich September/Oktober 2005 auf Deutschland-Tournee.

Texas Lightning setzte sich am 9. März 2006 gegen Thomas Anders und Vicky Leandros bei der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2006 durch und vertrat Deutschland am 20. Mai 2006 in Athen beim Finale. Für ihre Wettbewerbskandidatur nahmen sie zum ersten Mal einen selbstgeschriebenen Country-Song (No No Never, Musik und Text von Jane Comerford) auf, der mehrere Wochen Platz eins der deutschen Singlecharts belegte. Bei der Entscheidung im Contest belegten sie Platz 15 bei 24 Teilnehmern.

Im September veröffentlichten sie die Single I Promise und im Oktober eine Neuauflage des alten Albums unter dem Titel Meanwhile, Back at the Golden Ranch … mit sechs neuen Songs und einer Bonus-DVD.

Obwohl Texas Lightning im November 2008 das Ende ihrer Zusammenarbeit ankündigten, erschien am 17. April 2009 das neue Album Western Bound – eine Art Soundtrack zum Kinderfilm WineToons – Die Legende vom Schatz im Silbersee –, worauf die Band in Kooperation mit dem Babelsberger Filmorchester neue Lieder aufgenommen hat. Als Single wurde Seven Ways to Heaven ausgekoppelt, zudem auch ein Video gemacht wurde.[2]

Am 28. August 2009 kündigte Texas Lightning an, dass das Gründungsmitglied Jon Flemming Olsen die Band verlassen wird und durch Malte Pittner von Deichkind ersetzt wird.[3]

Name[Bearbeiten]

Der ehemalige Bandleader Jon Flemming Olsen hat in mehreren Fernseh-Talkshows den Namen der Band erläutert. Ihm zufolge trug die Formation bereits den Namen Texas Lightning, als sie von dem US-amerikanischen Schauspieler Larry Hagman über die Bedeutung dieses Begriffs aufgeklärt wurde. Demnach ist Texas Lightning in der US-amerikanischen Umgangssprache eine ironische Bezeichnung für eine Brandstiftung mit dem Ziel des Versicherungsbetrugs, im Deutschen als „warme Sanierung“, „Aufbrennen“ oder auch als „heißer Abriss“ bekannt.

Der Name des Albums Meanwhile, Back at the Ranch … bezieht sich auf eine in den USA gebräuchliche Redewendung, mit der man einen Themenwechsel einleitet, und die ursprünglich den horse operas (billige Fernsehwestern aus den 1950ern) entstammt.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2004
    • Country Music Förderpreis
  • 2006
    • Gewinner des deutschen Vorentscheids beim Eurovision Song Contest
    • Ehrung des griechischen ESC-Fanclubs
    • Goldene Schallplatte
      • 1x Gold und 1x Platin für über 450.000 verkaufte Exemplare von No No Never (Single)
      • 1x Gold für über 100.000 verkaufte Exemplare von Meanwhile, Back at the Ranch … (Album)
    • Ehrenbürgerschaft des US-Bundesstaates Texas
    • Ehrenbürgerschaft der Stadt Texas, Queensland Australien
    • German Country Music Awards
      • Newcomer des Jahres
      • Gruppe des Jahres
      • Album des Jahres
      • Beste Songwriter(in)
      • Single des Jahres für No No Never
    • Napster Award
      • Most Played German Artist
      • Most Played German Song

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[4]
DE AT CH
2005 Meanwhile, Back at the Ranch … 3
(32 Wo.)
13
(15 Wo.)
28
(19 Wo.)
2006 Meanwhile, Back at the Golden Ranch … 31
(10 Wo.)
2009 Western Bound

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[4]
DE AT CH
2005 Like a Virgin
Meanwhile, Back at the Ranch …
91
(1 Wo.)
2006 No No Never
Meanwhile, Back at the Ranch …
1
(38 Wo.)
4
(34 Wo.)
6
(34 Wo.)
I Promise
Meanwhile, Back at the Golden Ranch …
51
(9 Wo.)
61
(3 Wo.)
87
(2 Wo.)
2009 Seven Ways to Heaven
Western Bound
80
(1 Wo.)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Texas Lightning – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Miss Belle & The Cattle Call: Susanne Eder (html) Abgerufen am 16. April 2010.
  2. texaslightning.net: The Texas Lightning News — Seven Ways to Heaven, 21. Februar 2009.
  3. CMN: Jon Flemming Olsen verlässt Texas Lightning (html) Abgerufen am 29. August 2009.
  4. a b Chartquellen: DE AT CH