Textur (Schrift)

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Schriftprobe der im Hochmittelalter verwendeten Textura Quadrata

Die Textur oder Textura (lat. textura „Gewebe“), auch Gitterschrift genannt, zählt zu den gebrochenen Schriften. Sie entstand in Nordfrankreich zur Zeit der Gotik, daher wird sie oft auch als Gotisch oder gotische Schrift bezeichnet.

Bei der Textura kommt es zu einer vollständigen Brechung der Bögen. Da sowohl die Buchstaben als auch die Zeilen bei Texturatexten mit nur geringem Abstand geschrieben wurden, entstand ein sehr dunkles, für modernen Druck gewöhnte Augen meist schwer lesbares Schriftbild – ein „Buchstabenteppich“. Daher hat die Textura auch ihren Namen.

Beispiele für Textura-Schriften:

Die Gutenberg-Bibel (1454) wurde in Textura gesetzt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Schriftbeispiele für gotische Schrift[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Albert Kapr: Fraktur. Form und Geschichte der gebrochenen Schriften. Hermann Schmidt, Mainz 1993, ISBN 3-87439-260-0.
  • Friedrich Beck, Lorenz Friedrich Beck: Die lateinische Schrift. Schriftzeugnisse aus dem deutschen Sprachgebiet vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2007, ISBN 978-341212-506-6.

Weblinks[Bearbeiten]