Thöningsen

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51.6144444444448.119722222222280Koordinaten: 51° 36′ 52″ N, 8° 7′ 11″ O

Thöninsen
Stadt Soest
Höhe: 80 m ü. NN
Einwohner: 220 (2008)
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 59494
Soest und seine Ortsteile

Thöningsen ist ein Ortsteil von Soest in Westfalen.

Thöningsen liegt im Norden von Soest, angrenzend an den Ortsteil sind die Gemeinden Lippetal und Bad Sassendorf. Seit dem Mittelalter gehört Thöningsen zur Soester Börde, genauer: zur Niederbörde. Im Westen des Ortsteils verläuft die Oestinghauser Landstraße (z. T. B 475). Der Ortsteil wird von der Schledde durchflossen. Nebenfluss im Gebiet ist der Roßbach.

In Thöningsen liegt der niedrigste Punkt der Gemeinde Soest mit 73 m ü. NN im „Hammer Land“ zwischen Schledde und B 475.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Thöningsen wird im Jahr 1168 als Thodenchusen erstmals erwähnt[2]. Zur ursprünglichen Gemeinde bzw. zum heutigen Ortsteil gehören auch die Höfe von Willingheppen, Hemmis, Kutmecke, Ellingsen sowie die ursprünglich zur Herrlichkeit Hinderking gehörige Bauerschaft Wehringsen.

Am 1. Juli 1969 wurde Thönimgsen in die Kreisstadt Soest eingegliedert.[3]

Die Grundschule von Thöningsen wurde bereits 1964 geschlossen. Das Schulgebäude wurde 1970 abgebrochen und 1982 im Westfälischen Freilichtmuseum in Detmold wieder aufgebaut. Historisch (Schule, Schützenverein u.a.) gibt es engere Kontakte zum Soester Ortsteil Katrop und dem Welveraner Ortsteil Balksen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Ew.
1933[4] 174
1939[4] 161
1961[5] 187
1998[6] 195
2005[6] 204
2008[6] 220

Belege[Bearbeiten]

  1. http://www.soest.de/media/Infoblatt_2010.pdf
  2. Marga Koske: Geschichte der eingemeindeten Soester Stadtteile. In: Soester Zeitschrift. 112 2000, S. 23-78, hier: 30
  3.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 92.
  4. a b Verwaltungsgeschichte
  5.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 255.
  6. a b c Infoblatt 2010 (PDF; 78 kB)

Weblinks[Bearbeiten]