Thümmlitzwalde

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Thümmlitzwalde war der Name einer 1994 durch den Zusammenschluss aus den damals selbstständigen Gemeinden Böheln, Dürrweitzschen, Leipnitz, Ragewitz und Zschoppach gebildeten Gemeinde im Freistaat Sachsen. Am 1. Januar 2011 fusionierte diese mit der Großen Kreisstadt Grimma.[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Thümmlitzwalde entstand am 1. März 1994 durch den freiwilligen Zusammenschluss der fünf Gemeinden Böhlen, Dürrweitzschen, Leipnitz, Ragewitz und Zschoppach.

Ihren Namen erhielt die Gemeinde von dem ca. 1500 ha großen Waldgebiet des „Thümmlitz“. Zeitzeugen sind die zahlreichen Steine des Thümmlitz, von den Menschen mit geheimnisvollen Zeichen markiert und als Rechtssymbol genutzt.

Zum 31. Dezember 2010 zählte die Gemeinde 3158 Einwohner. Das Gemeindegebiet umfasste 55,88 km².

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

  • Böhlen mit den Ortsteilen Böhlen und Seidewitz
  • Dürrweitzschen mit den Ortsteilen Dürrweitzschen, Motterwitz und Muschau
  • Leipnitz mit den Ortsteilen Leipnitz, Frauendorf, Keiselwitz, Kuckeland, Papsdorf und Zeunitz
  • Ragewitz mit den Ortsteilen Ragewitz, Bröhsen, Haubitz, Pöhsig und Zaschwitz
  • Zschoppach mit den Ortsteilen Zschoppach, Draschwitz, Nauberg, Ostrau und Poischwitz

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Bürgermeister

Letzter Bürgermeister der Gemeinde war bis zum 31. Dezember 2010 Udo Brodhuhn.

[Bearbeiten] Wappen

Wappen der ehemaligen Gemeinde

Das Wappen zeigt in grünem Schild einen silbernen schräglinken mit drei roten Äpfeln belegten Balken und zeigt oben ein silbernes Hufeisen und unten ein silbernes Eichenblatt.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Größter Arbeitgeber der Region ist die Obstland AG mit Sitz in Dürrweitzschen. Auch die Ragewitzer Agrarproduktions-GmbH bearbeitet zahlreiche Flächen landwirtschaftlich. Markant sind die zahlreichen Windenergie-Anlagen verschiedenen Bautyps in den Gemarkungen Bröhsen, Zeunitz und Pöhsig. In Ragewitz befindet sich eine Biogasanlage.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

  • In Motterwitz (heute zu Thümmlitzwalde) wurde Johann von Staupitz (* um 1465; † 28. Dezember 1524) geboren, ein bedeutender Ordensgeistlicher, dessen Predigten und Schriften auch die deutschen Reformatoren anregten.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Thümmlitzwalder Einwohner stimmen für Fusion mit Grimma

51.18666666666712.864444444444Koordinaten: 51° 11′ N, 12° 52′ O

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