Thalfang
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Bernkastel-Wittlich | |
| Verbandsgemeinde: | Thalfang am Erbeskopf | |
| Höhe: | 460 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,44 km² | |
| Einwohner: |
1.770 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 91 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54424 | |
| Vorwahl: | 06504 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WIL | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 31 123 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Saarstraße 7 54424 Thalfang |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Franz-Josef Gasper (CDU) | |
| Lage der Ortsgemeinde Thalfang im Landkreis Bernkastel-Wittlich | ||
Der Luftkurort Thalfang am Erbeskopf im Hunsrück ist eine Ortsgemeinde und Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Thalfang an der Hunsrückhöhenstraße liegt im westlichen Hunsrück, etwa sieben km nordwestlich des Erbeskopfes. Durch den Ort fließt der Thalfanger Bach.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zu Thalfang gehört der Ortsteil Bäsch.
[Bearbeiten] Geschichte
Thalfang wurde erstmals im Jahr 632 urkundlich erwähnt. Ab dem 12. Jahrhundert gehörte Thalfang zur Mark Dhronecken.
Auf einer Karte des Erzbistums Trier aus dem Jahre 1645 ist der Ort als Thalfinck verzeichnet.
Erst unter der französischen Herrschaft wurde 1800 die Mark Dhronecken aufgelöst, die Mairien Talling und Thalfang entstanden. Zur Mairie Thalfang gehörten auch die Orte Bäsch, Burtscheid, Deuselbach, Dhronecken, Etgert, Hilscheid, Immert, Malborn, Rorodt und das um 1900 aufgegebene Röderbach. Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress kam der Ort 1815 zum Königreich Preußen, Thalfang wurde Verwaltungssitz der gleichnamigen Bürgermeisterei, die dem Kreis Bernkastel und dem Regierungsbezirk Trier zugeordnet war.[2] Seit 1946 gehört Thalfang zum Land Rheinland-Pfalz. Am 7. Juni 1969 wurde die Ortsgemeinde Bäsch nach Thalfang eingemeindet.[3]
An sonstigen geschichtlichen Ereignissen ist zu bemerken, dass Erich Honecker in den 1920er Jahren als Dachdecker beim Bau des damaligen Rathauses mitgearbeitet hat.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Thalfang besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[4]
| SPD | CDU | FDP | FL | Gesamt | |
| 2009 | 5 | 5 | 3 | 3 | 16 Sitze |
| 2004 | 5 | 6 | 2 | 3 | 16 Sitze |
| 1999 | 5 | 7 | 2 | 2 | 16 Sitze |
[Bearbeiten] Wappen
Wappenerklärung: Das rote Balkenkreuz auf silbernem Grund verweist auf die ehemalige Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Trier. Die beiden von den Kreuzen umgebenen Salme entstammen dem Grafen von Salm. Sie erinnern an den Grafen Ernst, den Einzigen aus dem Wild- und Rheingräflichen Geschlecht, der auf dem Friedhof in Thalfang beigesetzt ist und auf dessen Grabsteinplatte ebenfalls diese Salme abgebildet sind. Das 'Rost', der Eingang zum Kirchplatz, steht als Symbol für die ältesten Gebäude in Thalfang.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Thalfang ist Sitz der Hochwald Nahrungsmittel-Werke, dem größten Wirtschaftsunternehmen in der Region Trier und einer der größten Molkereibetriebe Deutschlands.
[Bearbeiten] Verkehr
Thalfang liegt an der Hunsrückhöhenstraße zwischen Hermeskeil und Morbach.
[Bearbeiten] Tourismus
Die idyllische Lage und die Nähe zu Touristenzielen wie der Mosel, Trier oder dem Erbeskopf, sowie die relative Nähe zu Luxemburg und Frankreich machen Thalfang zu einem beliebten Urlaubsort.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Bedeutendster Sohn Thalfangs ist der Rabbiner und Philosoph Samuel Hirsch (1815–1889).
- Der deutsche Techniker und Chemiker Wilhelm Kathol starb 1944 in Thalfang.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Friedrich von Restorff: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinzen, 1830, Seite 921
- ↑ Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 197 (PDF)
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
Berglicht | Breit | Büdlich | Burtscheid | Deuselbach | Dhronecken | Etgert | Gielert | Gräfendhron | Heidenburg | Hilscheid | Horath | Immert | Lückenburg | Malborn | Merschbach | Neunkirchen | Rorodt | Schönberg | Talling | Thalfang
