Thalfang
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Bernkastel-Wittlich | |
| Verbandsgemeinde: | Thalfang am Erbeskopf | |
| Höhe: | 460 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,44 km² | |
| Einwohner: | 1775 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 91 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54424 | |
| Vorwahl: | 06504 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WIL | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 31 123 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Saarstraße 7 54424 Thalfang |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Franz-Josef Gasper | |
Der Luftkurort Thalfang am Erbeskopf im Hunsrück ist eine Ortsgemeinde und Sitz der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf im Landkreis Bernkastel-Wittlich.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Thalfang liegt im westlichen Hunsrück, direkt am Erbeskopf. Die Hunsrückhöhenstrasse tangiert den Ort.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zu Thalfang gehört der Ortsteil Bäsch.
[Bearbeiten] Geschichte
Thalfang wurde erstmals im Jahr 632 urkundlich erwähnt. Ab dem 12. Jahrhundert gehörte Thalfang zur Mark Dhronecken. Erst unter der französischen Herrschaft wurde 1800 die Mark Dhronecken aufgelöst, die Mairien Talling und Thalfang entstanden. Zur Mairie Thalfang gehörten auch die Orte Bäsch, Burtscheid, Deuselbach, Dhronecken, Etgert, Hilscheid, Immert, Malborn, Rorodt und das um 1900 aufgegebene Röderbach. Jedoch wurden bereits 19 Jahre später von preußischer Seite die Mairien Talling und Thalfang als „Amt Thalfang“ vereinigt. Seit 1947 gehört Thalfang zum Land Rheinland-Pfalz. 1970 wurde die Ortsgemeinde Bäsch nach Thalfang eingegliedert. In den Jahren 1969 bis 1972 kamen durch die Gebietsreform noch die Ortsgemeinden Gräfendhron, Horath, Merschbach, Büdlich, Breit und Heidenburg zur „Verbandsgemeinde Thalfang“ hinzu.
An sonstigen geschichtlichen Ereignissen ist zu bemerken, dass Erich Honecker in den 1920er Jahren als Dachdecker beim Bau des damaligen Rathauses mitgearbeitet hat.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Bei den Gemeinderatswahlen am 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Wahlergebnis:
- CDU 39,3% (-4,0) - 6 Sitze (-1)
- SPD 31,1% (-2,9) - 5 Sitze (=)
- WGR 16,9% (+4,8) - 3 Sitze (+1)
- FDP 12,7% (+2,0) - 2 Sitze (=)
[Bearbeiten] Wappen
Wappenerklärung: Das rote Balkenkreuz auf silbernem Grund verweist auf die ehemalige Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Trier. Die beiden von den Kreuzen umgebenen Salme entstammen dem Grafen von Salm. Sie erinnern an den Grafen Ernst, den Einzigen aus dem Wild- und Rheingräflichen Geschlecht, der auf dem Friedhof in Thalfang beigesetzt ist und auf dessen Grabsteinplatte ebenfalls diese Salme abgebildet sind. Das 'Rost', der Eingang zum Kirchplatz, steht als Symbol für die ältesten Gebäude in Thalfang.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
Wichtigste kulturelle Ereignisse sind die Sitzungen und der Rosenmontags-Umzug des Thalfanger Karnevals-Vereins, die jährliche "Märker Kirmes" sowie das in der Partnergemeinde Villeneuve la Guyard stattfindende "Zwiebelfest".
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Thalfang ist Sitz der Hochwald Nahrungsmittel-Werke, dem größten Wirtschaftsunternehmen in der Region Trier und einer der größten Molkereibetriebe Deutschlands.
[Bearbeiten] Verkehr
Thalfang liegt an der Hunsrückhöhenstraße zwischen Hermeskeil und Morbach.
[Bearbeiten] Tourismus
Die idyllische Lage und die Nähe zu Touristenzielen wie der Mosel, Trier oder dem Erbeskopf, sowie die relative Nähe zu Luxemburg und Frankreich machen Thalfang zu einem beliebten Urlaubsort.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
Bedeutendster Sohn Thalfangs ist der Rabbiner und Philosoph Samuel Hirsch (1815-1889).
[Bearbeiten] Weblinks
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