The Album Leaf

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The Album Leaf
Allgemeine Informationen
Herkunft San Diego
Genre(s) Indietronic, Post-Rock
Gründung 1998
Website www.thealbumleaf.com
Aktuelle Besetzung
Jimmy LaValle
Drew Andrews
Timothy Reece
Matthew Resovich
Live Visuals
Andrew Pates

The Album Leaf ist ein Musikprojekt des früheren Tristeza-Gitarristen Jimmy LaValle, der auch Mitglied von The Black Heart Procession war. Auf den mittlerweile fünf eingespielten Studioalben werden verschiedene Musikstile wie etwa Jazz und Post-Rock mit elektronischen Klängen vermischt.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Das nach einer Komposition von Frédéric Chopin benannte Projekt The Album Leaf (dt. „Albumblatt“) wurde 1998 von Jimmy LaValle gegründet, der neben seiner damaligen Hauptband Tristeza auch noch bei The Locust, GoGoGo Airheart und Black Heart Procession war. 1999 erschien sein Debütalbum An Orchestrated Rise to Fall. Es erschienen mehrere Werke seines experimentellen Projekts. Ab 2004 stand The Album Leaf bei Sub Pop unter vertrag.Nachdem er sich bei einer Tour mit Sigur Rós, beteiligte er sich später als Musiker an ihren Liveshows und wurde nach Mossfellbaer in Island eingeladen. Dort entstand das Album In a Safe Place, das wesentlich mehr elektronische Elemente enthielt. Beteiligt am Album waren Jon Thor Birgisson von Sigur Rós und Pal Jenkins (Black Heart Procession). Auch das folgende Album Into the Blue Again wurde in Island aufgenommen.[1] Beim folgenden Album A Chorus of Storytellers verwendete LaValle erstmals eine Liveband, die ihm half, das Album einzuspielen, anstatt wechselnde Gäste, die ihn bei einzelnen Tracks unterstützten.[2] Am Album beteiligten sich die beiden Gitarristen Matthew Resovich und Drew Andrews, Schlagzeuger Timothy Reece und Bassist Luis Hermosillo. Mit The Album Leaf trat LaValle beim japanischen Metamorphose Festival, in der Hollywood Bowl zusammen mit The Incredible String Band auf. Außerdem hatte er einen Auftritt beim Seattle International Film Festival, wo The Album Leaf zur musikalischen Untermalung des Stummfilms Sonnenaufgang – Lied von zwei Menschen (1927) von Friedrich Wilhelm Murnau beitrug.[3]

Musikstil[Bearbeiten]

The Album Leaf spielt vor allem langsamen, experimentellen Post-Rock und Ambient, der von einer ganzen Reihe unterschiedlicher Stile beeinflusst wird. So erinnern erste Alben an Brian Eno und dessen Klangteppiche und Traumlandschaften. Musikalisch beinhalten die ersten Alben dezente Drum & Bass-Elemente und sind rein instrumental gehalten. Mit der Zusammenarbeit zwischen LaValle und Sigur Rós kamen neue Elemente in die Musik, unter anderem wechselnder Gesang, minimalistische elektronische Musik und instrumentalen Neo-Rock.[1] Die späteren Alben erinnern durch ihren poppigen Klang sowohl an Sigur Rós als auch an Portishead und The Notwist.[4] Auch Elemente Klassischer Musik finden sich auf späteren Alben. So ist auf A Chorus of Storytellers Teile eines Symphonieorchesters und ein Blasorchester zu hören.[3]

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[5]
In a Safe Place
  FR 190 15.08.2004 (2 Wo.)

Alben[Bearbeiten]

  • 1999: An Orchestrated Rise to Fall (Music Fellowship)
  • 2001: One Day I’ll Be On Time (Tiger Style)
  • 2002: A Lifetime or More! (Splitalbum mit On!Air!Library!, Arena Rock)
  • 2004: In a Safe Place (Sub Pop)
  • 2006: Into the Blue Again (Sub Pop)
  • 2010: A Chorus of Storytellers(Sub Pop)
  • 2012: Torey’s Distraction (Original Motion Picture Soundtrack) (Eigenproduktion)
  • 2013: Perils from the Sea (Kollaboalbum mit Sun Kil Moon, High Note Records)

Singles und EPs[Bearbeiten]

  • 2001: In An Off White Room (7’’, Troubleman Unlimited)
  • 2002: Collaboration Series No. 1 (Split-EP mit The Bright Eyes, Better Looking Records))
  • 2003: Seal Beach (7’’, Acualera Discos)
  • 2004: The Outer Banks (7’’, City Slang)
  • 2003:Collaboration Series No. 2 (Split-EP mit Her Space Holiday, Better Looking Records)
  • 2005: Red Tour (EP., Eigenproduktion)
  • 2007: Green Tour (EP, Eigenproduktion)
  • 2010: Falling from the Sun (MCD, Sub Pop
  • 2010: There Is a Wind (12’’, Sub Pop)
  • 2012: Forward/Return (MCD, Eigenproduktion)
  • 2013: Adrift (Download-Single, Eigenproduktion)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b The Album Leaf. Laut.de, abgerufen am 4. September 2014.
  2. Review von Gregory Heaney bei Allmusic (englisch). Abgerufen am 2014-09-04.
  3. a b the Album Leaf. Sub Pop, abgerufen am 4. September 2014.
  4. Deborah Schmidt: Jimmy hat die Ruhe weg: Minimalismus trifft auf Eskapismus. Laut.de, abgerufen am 4. September 2014.
  5. Chartquellen: FR