The Animals

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
Baby Let Me Take You Home
  UK 21 xx.xx.1964 (8 Wo.) [1]
The House of the Rising Sun (1.)
  UK 1 xx.xx.1964 (12 Wo.)
  DE 10 xx.xx.1964 (18 Wo.) [2]
  US 1 xx.xx.1964 (10 Wo.) [3]
I'm Crying
  UK 8 xx.xx.1964 (10 Wo.)
  US 19 xx.xx.1964 (6 Wo.)
Don’t Let Me Be Misunderstood
  UK 3 xx.xx.1965 (9 Wo.)
  US 15 xx.xx.1965 (6 Wo.)
Bring It on Home to Me
  UK 7 xx.xx.1965 (11 Wo.)
  US 32 xx.xx.1965 (4 Wo.)
We Gotta Get Out of This Place
  UK 2 xx.xx.1965 (12 Wo.)
  DE 31 xx.xx.1965 (4 Wo.)
  US 13 xx.xx.1965 (8 Wo.)
It's My Life
  UK 7 xx.xx.1965 (11 Wo.)
  US 23 xx.xx.1965 (8 Wo.)
Inside-Looking Out
  UK 12 xx.xx.1966 (8 Wo.)
  DE 39 xx.xx.1966 (2 Wo.)
  US 34 xx.xx.1966 (1 Wo.)
Don't Bring Me down
  UK 6 xx.xx.1966 (8 Wo.)
  DE 17 xx.xx.1966 (6 Wo.)
  US 12 xx.xx.1966 (8 Wo.)
The House of the Rising Sun (2.)
  UK 25 xx.xx.1972 (4 Wo.)
The House of the Rising Sun (3.)
  UK 11 xx.xx.1982 (8 Wo.)
The Night
  US 48 xx.xx.1983 (… Wo.)
See See Rider (als Eric Burdon & the Animals)
  US 10 xx.xx.1966 (7 Wo.) [3]
Help Me, Girl (als Eric Burdon & the Animals)
  UK 14 xx.xx.1966 (9 Wo.) [4]
  US 29 xx.xx.1966 (4 Wo.)
When I Was Young (als Eric Burdon & the Animals)
  UK 45 xx.xx.1967 (3 Wo.)
  DE 31 xx.xx.1967 (5 Wo.) [5]
  US 15 xx.xx.1967 (6 Wo.)
Good Times (als Eric Burdon & the Animals)
  UK 20 xx.xx.1967 (11 Wo.)
San Franciscan Nights (als Eric Burdon & the Animals)
  UK 7 xx.xx.1967 (10 Wo.) [6]
  DE 20 xx.xx.1967 (10 Wo.)
  US 9 xx.xx.1967 (8 Wo.)
Monterey (als Eric Burdon & the Animals)
  US 15 xx.xx.1967 (6 Wo.)
Sky Pilot (als Eric Burdon & the Animals)
  UK 40 xx.xx.1968 (3 Wo.)
  US 14 xx.xx.1968 (10 Wo.)
Ring of Fire (als Eric Burdon & the Animals)
  UK 35 xx.xx.1969 (5 Wo.)
  DE 19 xx.xx.1969 (7 Wo.)

The Animals waren eine englische Rockband der 1960er Jahre.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Animals gründeten sich 1962 in Newcastle-upon-Tyne und spielten ab 1964 in London. Ihre Musik war stark von Folk und Blues geprägt. Entdecker und erster Produzent bis Anfang 1966 war Mickie Most. Ihre erste Single war eine Coverversion von Bob Dylans Baby Let Me Take You Home. Die nächste Single The House of the Rising Sun wurde ein Riesenerfolg, auch in Amerika. Es folgten die Singles I'm Crying, Boom Boom, Don't Let Me Be Misunderstood und Bring It On Home To Me, bis Orgelspieler Alan Price ausstieg. Als Ersatz holte man sich dann den Keyboarder Mick Gallagher – auf welchen Aufnahmen er zu hören ist, ist allerdings bisher leider nirgendwo nachzuschlagen – er war laut John Steel's Erinnerungen kurze Zeit zwischen dem Weggang von Alan Price und dem Einsteigen von Dave Rowberry Bandmitglied an den Tasten.

Mit Dave Rowberry am Klavier stand im Juli 1965 die neue Band fest. Es folgten die Hits We Gotta Get Out Of This Place, It's My Life, Inside Looking Out und Don't Bring Me Down. See See Rider (1966) erreichte Platz 1 der Kanada-Single-Charts. Im September brach die Band plötzlich auseinander und Chas Chandler wurde Produzent von The Jimi Hendrix Experience. Burdon nahm ein Solo-Album auf, dessen Single „Help Me Girl“ sich gut verkaufte, im Gegensatz zum Album. Prompt stellte er eine Band mit neuer Besetzung auf die Beine, sie nannten sich Eric Burdon & The New Animals (oder einfach „The New Animals“). Nach Auftritten in Deutschland und Australien waren sie Teil des Monterey Pop Festivals im März 1967. Im April darauf folgte die Single When I Was Young. Als Hauptvertreter der Flower Power- und der Psychedelic-Bewegung konnten „Eric Burdon & The Animals“, in wechselnder Besetzung, weitere Top 10-Singles mit San Franciscan Nights, Good Times, Monterey, Sky Pilot und Ring of Fire verbuchen. Im Februar 1969 löste sich die Band endgültig auf und die Mitglieder versuchten sich als Solokünstler.

Während Burdon mit der Funkband War seine neue Richtung gefunden hatte, tourten unabhängige Musiker unter dem Namen „The Animals“. Nachdem noch mehr Coverbands den Namen benutzten und es bis dahin noch keine Rechte dafür gab, entschlossen sich die fünf Original-Mitglieder, ein neues Album aufzunehmen. Dies wurde im Dezember 1975 verwirklicht. Jedoch wurde es wegen Urheberrechts-Problemen erst 18 Monate später veröffentlicht. Die Platte Before We Were So Rudely Interrupted erhielt respektablen Zuspruch.

1983, als Burdon und Price erfolgreiche Solokarrieren hinter sich hatten und nachdem Chandler mehrere Jahre Slade produziert hatte, nahmen die fünf Original-Mitglieder nochmals ein Album auf, Ark. Die Platte fand zwar keinen Anklang bei der Kritik, brachte es jedoch zu erheblichen Verkaufszahlen und enthielt eine Single, The Night, die noch im selben Jahr die US-Charts erreichte.

Bis Anfang 1984 hielt ihre Welttournee an. Chandler gab in der Presse bekannt, dass sich die Band erneut wegen Burdons Verhalten auflöste. Price wäre jedoch in der Lage mit ihm erneut aufzunehmen, da er, seiner Meinung nach, der beste weiße Sänger überhaupt sei. Im August folgte die Live-Platte Rip it to Shreds – Greatest Hits Live.

In den 1990er Jahren entstanden weitere Bands unter ähnlichen Namen wie z.B. „Danny McCulloch's Animals“ oder „Animals II“ um Gitarrist Hilton Valentine, die jeweils ein Album veröffentlichten. 1994 wurden The Animals in ihrer Urformation (also ohne Dave Rowberry – aber mit Alan Price) in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.[7]

Auch Burdon verwendete den Namen erneut, um drei Live-Alben zu veröffentlichen.

Seit 2001 treten „The Animals & Friends“ in wechselnder Besetzung mit einigen ehemaligen Mitgliedern auf. 2004 erschien ein Studioalbum mit neuen Tracks. Zu diesen „Animals & Friends“ gehörte neben dem Drummer John Steel bis zu seinem plötzlichen Tod im Juni 2003 auch Dave Rowberry am Klavier. Ab Juni 2003 übernahm Mick Gallagher wieder das Klavier. Vom Magazin Rolling Stone wurde Eric Burdon 2008 in die Liste der besten Sänger und Sängerinnen aller Zeiten aufgenommen.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1964 – The Animals
  • 1965 – The Animals on Tour
  • 1965 – Animal Tracks
  • 1965 – In the Beginning [Live At The Club A Gogo, 30. Dezember 1963]
  • 1966 – Animalization
  • 1966 – Animalisms
  • 1966 – Animalism
  • 1967 – Eric Is Here
  • 1967 – Winds of Change
  • 1968 – The Twain Shall Meet
  • 1968 – Every One of Us
  • 1968 – Love Is
  • 1977 – Before We Were So Rudely Interrupted
  • 1983 – Ark
  • 1984 – Rip it to Shreds – Greatest Hits Live
  • 1989 – Live in London 1967 / Live at Concerthouse Stockholm January 18, 1968
  • 1999 – Interesting Life
  • 2012 – The Animals Live

Kompilationen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1966 – Best of The Animals
  • 1966 – The Most of the Animals
  • 1973 – The Best of The Animals
  • 1987 – The Best of The Animals
  • 1987 – The Singles Plus
  • 1989 – The EP Collection
  • 1990 – Good Times (Enthält Aufnahmen von 1965–1968)
  • 1990 – Roadrunners! (Live-Aufnahmen von 1966–1968)
  • 1990 – The Complete Animals (Enthält Titel von 1964 und 1965 plus unveröffentlichte)
  • 1991 – The Best of Eric Burdon & The Animals 1966–1968
  • 1993 – Inside Out: The Very Best of
  • 1994 – Boom Boom – Best (1964–1965, Zounds, alle Titel digital remastert)
  • 1999 – Gunsight
  • 2003 – Absolute Animals 1964–1968
  • 2003 – Don't Bring Me Down – The Decca Years
  • 2004 – Retrospective (Enthält Titel von Eric Burdon & Co. von 1964–1970)
  • 2007 – Essential
  • 2008 – Platinum
  • 2008 – San Francisco Nights

Quellen[Bearbeiten]

  1. chartstats.com, The Animals
  2. Günter Ehnert (Hrsg.): Hit-Bilanz, Deutsche Chart Singles 1956–1980. Taurus-Press, Hamburg 1990, ISBN 3-922542-24-7, S. 17.
  3. a b Joel Whitburn: The Billboard Book of Top 40 Hits. 7. Auflage. Billboard Books, New York 2000, ISBN 0-8230-7690-3, S. 32/33.
  4. chartstats.com, Eric Burdon and the Animals
  5. Günter Ehnert (Hrsg.): Hit-Bilanz, Deutsche Chart Singles 1956–1980. Taurus-Press, Hamburg 1990, ISBN 3-922542-24-7, S. 40.
  6. chartstats.com, Eric Burdon
  7. Rock and Roll Hall of Fame The Animals in der Rock and Roll Hall of Fame

Literatur[Bearbeiten]

  • Barry Graves, Siegfried Schmidt-Joos, Bernward Halbscheffel: Rock-Lexikon, Band 1 + 2: ABBA – ZZ Top, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2003.