The BossHoss

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Dieser Artikel befasst sich mit der Musikgruppe The BossHoss. Für den Motorradhersteller siehe Boss Hoss.
The BossHoss
Konzert im Familiengarten Eberswalde
Konzert im Familiengarten Eberswalde
Allgemeine Informationen
Genre(s) Country, Rock
Gründung 2004
Website www.thebosshoss.com
Gründungsmitglieder
Alec „Boss Burns“ Völkel
Sascha „Hoss Power“ Vollmer
Micha Frick (2004)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Waschbrett
Alec „Boss Burns“ Völkel
Gesang, Akustische Gitarre
Sascha „Hoss Power“ Vollmer
Ansgar „ Sir Frank Doe“ Freyberg
Mandoline, Banjo, Waschbrett, Mundharmonika, Stylophone, Backing Vocals
Malcolm „Hank Williamson“ Arison (seit 2006)
Kontrabass, E-Bass
André „Guss Brooks“ Neumann (seit 2004)
E-Gitarre, Backing Vocals
Stefan „Russ T. Rocket“ Buehler (seit 2007)
Perkussion, Keytar, Melodica, Backing Vocals
Tobias „Ernesto Escobar de Tijuana“ Fischer
Ehemalige Mitglieder
E-Gitarre, Backing Vocals
Dean "Russ T. Nail" Micetech (2004–2007)
Mandoline, Waschbrett, Mundharmonika, Backing Vocals
Michael "Hank Doodle" Fauvet (2004–2006)

The BossHoss ist eine siebenköpfige Berliner Band, die 2005 mit Interpretationen von Songs unterschiedlicher Künstler wie Britney Spears, Beastie Boys, OutKast oder The White Stripes im Country-Musik-Stil bekannt wurde, nun aber schreiben sie ihre Songs größtenteils selbst und ihr Stil entwickelte sich zum Rock'n'Roll. Sie benennen sich nach dem Song "TheBossHoss", den The Sonics 1965 aufnahmen.

Das Markenzeichen der Band ist es immer in Doppelripphemden sowie mit Stetsons und Sonnenbrillen aufzutreten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Band wurde 2004 von Alec „Boss“ Völkel, Sascha „Hoss“ Vollmer und Micha Frick[1][2] in Berlin gegründet. Zunächst spielten sie nur bei privaten Partys und in kleinen Berliner Clubs; Ende 2004 unterzeichneten sie bei Universal Music ihren ersten Major-Plattenvertrag. Im April 2005 erschien die erste Single Hey Ya. Im Mai 2005 folgte die Veröffentlichung ihres Debütalbums Internashville Urban Hymns, außerdem coverten sie für Langnese deren Werbesong Like Ice in the Sunshine von Beagle Music Ltd. Das Album stieg in Deutschland auf Platz elf der Albumcharts; dazu spielte die Band rund 180 Konzerte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. The BossHoss steuerte 2006 die Filmmusik zum Film FC Venus – Elf Paare müsst ihr sein bei. Am 28. April erschien die erste Single-Auskopplung I Say a Little Prayer des Albums Rodeo Radio, das am 19. Mai 2006 auf den Markt kam und zur Hälfte Eigenkompositionen enthält. Auch 2006 war die Band mit 150 Konzerten auf Tournee.

Zur Veröffentlichung des zweiten Albums Rodeo Radio stieg das Debütalbum Internashville Urban Hymns ein Jahr nach Veröffentlichung wieder in die Charts ein und erreichte Ende Mai 2006 mit 100.000 verkauften CDs Goldstatus. Im Dezember 2006 wurde das zweite Album Rodeo Radio ebenfalls mit Gold ausgezeichnet. Das Jahr 2007 begann mit einer Tour durch Kanada, gefolgt von der Veröffentlichung der Single-EP Everything Counts/Truck ’n’ Roll Rules. Das Video dazu stammt von Regisseur Detlev Buck, zu dessen ersten Kinderfilm Hände weg von Mississippi The BossHoss den Titelsong beisteuerten. Ende des Jahres erschien die zweite Single-Auskopplung Monkey Business und das dritten Album Stallion Battalion mit überwiegend Eigenkompositionen.

Das vierte Studio-Album Do or Die erschien am 19. Juni 2009. Die erste Single-Auskopplung Last Day war bereits am 5. Juni 2009 auf den Markt gekommen.[3] Anschließend spielte die Band beim Heavy-Metal-Festival Wacken Open Air. Im November dieses Jahres war sie mit ihrer Tour Go! Go! Go! in Deutschland, Österreich und Schweiz unterwegs. Im gleichen Jahr spielte die Band zusammen mit Gunter Gabriel eine Cover-Version des David-Bowie-Songs Heroes / Helden ein, die auf Gabriels Album Sohn aus dem Volk. German Recordings veröffentlicht wurde. 2010 war die Band erneut auf Tournee; ihr Album Low Voltage erschien am 23. April 2010.[3] Im Juni 2011 spielte die Band bei den Festivals Rock im Park und Rock am Ring.

Im Herbst 2011 teilten sich Völkel und Vollmer einen Jurysitz bei der Castingshow The Voice of Germany. Da die Show sehr gute Einschaltquoten hatte, steigerte sich auch die Popularität der Band. Das im Herbst 2011 erschienene Album Liberty of Action erreichte Platz 4 in den deutschen Charts, die Single Don't Gimme That wurde mit Platz 8 die erste Top 10-Platzierung, die BossHoss bis dahin erreicht hatten. Das Album enthält unter anderem auch Duette mit NenaL.O.V.E. – und Rea GarveyRun Run Devil –, beides Jurymitglieder bei The Voice of Germany. L.O.V.E., im Original von Nat King Cole, wurde auch für den Soundtrack zum Film Rubbeldiekatz von Detlev Buck benutzt und als Single veröffentlicht, die sich ebenfalls in den Charts platzieren konnte. Ende Dezember 2011 waren so drei Titel von The BossHoss gleichzeitig in den Charts.

[Bearbeiten] Diskografie

Sascha Vollmer und Alec Völkel, 2012

[Bearbeiten] Studioalben

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
DE AT CH
2005 Internashville Urban Hymns 11
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Juni 2005
2006 Rodeo Radio 6
(32 Wo.)
40
(5 Wo.)
83
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Juni 2006
2007 Stallion Battalion 8
(43 Wo.)
56
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. November 2007
2009 Do or Die 4
(16 Wo.)
38
(6 Wo.)
32
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Juli 2009
2010 Low Voltage 7
(5 Wo.)
49
(1 Wo.)
64
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. April 2010
2011 Liberty of Action 4
(… Wo.)
15
(… Wo.)
26
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Dezember 2011

[Bearbeiten] Live-Alben

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
DE AT CH
2008 Stallion Battalion Live 60
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. März 2008

[Bearbeiten] Singles

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
DE AT CH
2005 Hey Ya!
Internashville Urban Hymns
41
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Mai 2005
Hot in Herre / Like Ice in the Sunshine
Internashville Urban Hymns
83
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Juli 2005
2006 I Say a Little Prayer
Rodeo Radio / Low Voltage
66
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2006
Ring Ring Ring
Rodeo Radio
99
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. September 2006
Rodeo Radio
Rodeo Radio / Low Voltage
93
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Dezember 2006
2007 Everything Counts / Truck ’n’ Roll
Stallion Battalion
67
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Juni 2007
2009 Last Day (Do or Die)[5]
Do or Die
78
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Juni 2009
2011 Heroes/Helden[6]
Die Highlights
28
(9 Wo.)
50
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. November 2011
(mit Nena, Xavier Naidoo und Rea Garvey)
Don’t Gimme That[7]
Liberty of Action
8
(… Wo.)
20
(… Wo.)
49
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 2011
L.O.V.E.
Liberty of Action
74
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Dezember 2011
(feat. Nena)
Weitere Veröffentlichungen
  • 2005: Word Up (Internashville Urban Hymns / Stallion Battalion)
  • 2007: Monkey Business (Stallion Battalion)
  • 2008: On the Sunny Side of the Street
  • 2008: Shake & Shout (Low Voltage)

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Oliver Wagner: „Micha Frick – Das wahre Leben“, Dynamits! Magazin The World Of Rock'n'Roll Nr. 1/2011
  2. Christiane Schliekmann: „Der richtige Klang – Der Braunschweiger Michael Frick fertigt Kontrabässe für Musiker aus aller Welt“, Norddeutsches Handwerk Niedersachsen, 31. März 2011
  3. a b The Bosshoss: thebosshoss.net
  4. a b c Chartquellen: DeutschlandÖsterreichSchweiz
  5. YouthFM: The BossHoss
  6. Chartsurfer:de: Charterfolge von The Voice of Germany
  7. Charts.de: The BossHoss - Don't Gimme That

[Bearbeiten] Weblinks

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