The Call – Leg nicht auf!

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Filmdaten
Deutscher Titel The Call – Leg nicht auf!
Originaltitel The Call
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2013
Länge 94 Minuten
Altersfreigabe FSK/JMK 16
Stab
Regie Brad Anderson
Drehbuch Richard D’Ovidio
Musik John Debney
Kamera Tom Yatsko
Schnitt Avi Youabian
Besetzung

The Call – Leg nicht auf! (Originaltitel The Call) ist ein US-amerikanischer Thriller von Brad Anderson aus dem Jahr 2013. Er handelt von der Rettung eines mit dem Auto entführten Mädchens. Der Film wurde von Kritikern eher negativ bewertet.[1]

Handlung[Bearbeiten]

Die Telefonistin Jordan Turner arbeitet in der Notruf-Zentrale der Polizei von Los Angeles. Sie bekommt einen Anruf von Leah Templeton, einem Mädchen, deren Eltern außer Haus sind und in deren Haus zum Zeitpunkt des Anrufs eingebrochen wird. Jordan beruhigt Leah und gibt ihr Anweisungen. Als die Verbindung zwischen Leah und Jordan plötzlich abbricht, versucht Jordan einen Rückruf. Der Einbrecher hört das Klingeln des Telefons und findet dadurch Leah unter dem Bett. Am darauffolgenden Tag wird das Mädchen an einem anderen Ort tot aufgefunden. Jordan fühlt sich schuldig und erleidet ein Trauma.

Sechs Monate später arbeitet Jordan als Ausbilderin in der Notruf-Zentrale und führt gerade eine Gruppe neuer Telefonisten herum, als eine andere, junge und noch unerfahrene Telefonistin einen Anruf von einem entführten Mädchen erhält. Das Mädchen, Casey Welson, ist in Panik und die junge Telefonistin kann mit der Situation nicht richtig umgehen. Jordan überwindet sich dazu, trotz ihres Traumas, den Anruf zu übernehmen. Sie schafft es, Casey zu beruhigen, welche in der Garage eines Einkaufszentrums entführt wurde und sich im Kofferraum eines fahrenden Autos befindet, und sagt ihr, sie solle die Rücklichter heraustreten. Dies gelingt, und Casey winkt aus dem Loch im Auto, worauf eine Frau aufmerksam wird. Sie ruft den Notruf und will näher an den Fahrer des Autos heranfahren, um eine Täterbeschreibung durchgeben zu können. Der Täter bemerkt dies jedoch, gibt Vollgas und fährt davon; die Frau kann noch das Nummernschild des Wagens durchgeben, welcher sich allerdings als gestohlen herausstellt.

Der Täter fährt mit dem Auto durch die Stadt. Casey bekommt nun die Aufgabe, Farbe, welche sich im Kofferraum befindet, aus dem Loch im Kofferraum zu gießen, woraufhin ein Autofahrer aufmerksam wird und den Entführer darauf hinweist. Beide Wagen halten neben dem Freeway auf einem Parkplatz. Der Fahrer des zweiten Wagens wird misstrauisch und wählt in seinem Auto den Notruf. Sein Anruf wird gerade angenommen, als der Täter die Scheibe einschlägt und den Mann mit einer Schaufel erschlägt. Anschließend legt er sein Opfer Casey zusammen mit dem vermeintlich Toten in den Kofferraum des Autos, das dem Bewusstlosen gehört. Sodann fährt der Entführer mit Casey und dem unbekannten Mann weiter in Richtung seines Zieles in den Santa Clarita Hills. Als der nur bewusstlos geschlagene Mann im Kofferraum aus seiner Ohnmacht aufwacht und hysterisch zu schreien beginnt, hält der Entführer an einer abgelegenen Stelle den Wagen an und ersticht den Mann im Kofferraum mit einem Schraubenzieher.

Kurze Zeit später geht dem Täter fast der Sprit aus, und er muss an einer Tankstelle halten. Casey gelingt es, an der Tankstelle die Aufmerksamkeit des Tankwarts auf sich zu ziehen. Der Entführer, vom Tankwart angesprochen, begießt diesen mit Benzin und zündet ihn an.

Die Ermittler schaffen es zur selben Zeit, Fingerabdrücke in der Nähe des zurückgelassenen Wagens sicherzustellen, und können dadurch den medizinischen Assistenten Michael Foster identifizieren und zur Fahndung ausschreiben. Als sie im Haus des Entführers erscheinen, ist seine ahnungslose Frau völlig entsetzt und meint, die Polizei verdächtige einen Unschuldigen. Trotzdem nennt sie den Ermittlern die Adresse ihres Ferienhauses, das Foster angeblich renoviert.

In der Zwischenzeit ist der Entführer nahe seinem Ziel in den Santa Clarita Hills angekommen und hebt die bettelnde Casey aus dem Kofferraum des Wagens. Dabei findet er das immer noch aktive Handy in der Hosentasche des Mädchens. Er hält das Telefon an sein Ohr. Als Jordan Michael bittet, Casey nichts zu tun, antwortet Michael mit dem Satz „Das habe ich schon“ und legt auf. In dem Moment wird Jordan klar, dass Michael Foster der Mann ist, der Leah Templeton umgebracht hat.

Jordan fährt nach Feierabend noch einmal zu Fosters Ferienhaus, das die Beamten bereits einige Stunden zuvor erfolglos durchsucht hatten. In einigen Metern Entfernung entdeckt sie eine getarnte Bodenluke, die zu Fosters geheimen, unterirdischen Räumen führt. Foster beginnt gerade der leicht sedierten Casey die Kopfhaut abzutrennen, da schlägt ihn Jordan mit einem Perückenständer K.O. Jordan befreit Casey vom Operationsstuhl und es gelingt ihnen, zum Ausgang zu kommen. Oben angekommen rammt Casey ihrem Peiniger, der wieder zu sich kam und ihnen folgte, eine Schere in den Rücken und Jordan tritt ihn zurück in die Grube. Als er zu sich kommt, ist er an den Operationsstuhl gefesselt. Jordan und Casey machen ihm klar, dass sie ihn gefesselt dort zurücklassen werden.

Kritiken[Bearbeiten]

Der Film erhielt von professionellen Filmkritikern eher schlechte Kritiken. Aktuell (14. Januar 2014) weist Rotten Tomatoes eine 44-Prozent-Wertung bei 124 Rezensionen aus. Bei weniger als 60 % positiven aller Kritiken gilt ein Film als ‚verdorben‘ (rotten).

Das 'Lexikon des Internationalen Films urteilte, der Film sei ein „solider Thriller“, „der sich trotz Schwächen in der Figurenzeichnung als spannendes Genrekino erweist“.[2]

„Gerade durch seine reduzierten Mittel funktioniert der Film auf sehr effektive Weise. Manchmal reicht schon ein blinkender Handy-Akku, um die Spannungsschraube weiter anzudrehen, oder etwa die trickreichen Bemühungen, andere Autofahrer auf dem Highway auf sich aufmerksam zu machen. Wenn The Call dagegen versucht, mehr als klassisch zu sein, und beispielsweise mit weitwinkligen Großaufnahmen stilisierte Bilder der Angst schaffen möchte, zeigt das weitaus weniger Wirkung als die konventioneller inszenierten Parallelmontagen zwischen den beiden Frauen.“

critic.de – die Filmseite[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.rottentomatoes.com/m/the_call_2013/
  2. The Call – Leg nicht auf! im Lexikon des Internationalen Films
  3. Michael Kienzl: The Call. critic.de - die Filmseite, 6. Juni 2013, abgerufen am 17. Juli 2013.