The Cat’s Meow

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Filmdaten
Deutscher Titel The Cat’s Meow
Originaltitel The Cat’s Meow
Produktionsland Kanada, Deutschland, Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2001
Länge ca. 114 Minuten
Stab
Regie Peter Bogdanovich
Drehbuch Steven Peros
Produktion Julie Baines,
Kim Bieber,
Carol Lewis,
Dieter Meyer
Musik Ian Whitcomb
Kamera Bruno Delbonnel
Schnitt Edward G. Norris
Besetzung

The Cat’s Meow ist ein kanadisch-deutsch-britisches Filmdrama aus dem Jahr 2001. Regie führte Peter Bogdanovich, das Drehbuch schrieb Steven Peros anhand des eigenen Theaterstücks.

Handlung[Bearbeiten]

Die Handlung spielt in Kalifornien im Jahr 1924. William Randolph Hearst, seine als Schauspielerin tätige Geliebte Marion Davies unternehmen eine Rundfahrt auf einer Yacht. Die Gastgeber werden von Charlie Chaplin, Thomas Ince, der Filmkritikerin Louella Parsons und der Schriftstellerin Elinor Glyn begleitet. Nach dem Abendessen werden Alkohol und Drogen konsumiert. Chaplin offenbart Davies seine Liebe und versucht sie zu überreden, Hearst zu verlassen. Davies lehnt dies ab. Parsons hofft, dass Hearst ihr beim beruflichen Wechsel von New York City nach Hollywood helfen wird.

Hearst beobachtet, was seine Geliebte tut. Er sieht sie, als sie mit Ince spricht, den er jedoch irrtümlich für Chaplin hält. Er hört, wie Davies im Gespräch über Chaplin sagt, sie liebe ihn nicht, versteht jedoch nicht, dass nicht er selbst gemeint ist. Erregt schießt er Ince in den Kopf. Erst danach erklärt ihm Davies den Irrtum. Der schwerverletzte Ince wird nach der Rückkehr nach San Diego in ein Krankenhaus eingeliefert. Hearst ruft Inces Frau an und sagt, ihr Mann habe einen Selbstmordversuch unternommen. Hearst verspricht der Frau, die Angelegenheit zu vertuschen. Parsons, die die Ereignisse beobachtete, erpresst Hearst, der ihr lebenslange Beschäftigung in seinem Unternehmen zusichert.

Kritiken[Bearbeiten]

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film sei überdurchschnittlich und der beste Film des Regisseurs seit einigen Jahren. Die Kostüme, die Kulissen und die Dialoge seien „einwandfrei“. Es gebe drei herausragende Darstellungen – jene von Izzard, Herrmann und Lumley. Der Film erinnere an Gosford Park von Robert Altman, weil er ebenfalls einen Mord beinhalte und effizient mit zahlreichen Figuren auf engem Raum arbeite. Die Handlung beider Filme sei in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts angesiedelt und vermische Fiktion mit der Realität. Der Film sei nicht auf den kommerziellen Erfolg beim dummen und unaufmerksamen Publikum ausgerichtet.[1]

Mark Adams schrieb in der Zeitschrift The Hollywood Reporter vom 4. Dezember 2001, der Regisseur verbinde „elegant“ in einer fiktiven Geschichte Liebe, Sex und Mord, was seine Rückkehr zur früheren Form markiere. Bogdanovich mache „großartige Arbeit“. Der Film beinhalte witzige und komplexe Dialoge. Dunst entwickle sich als Schauspielerin weiter; ihre Wärme und ihre Unschuld würden „perfekt“ zur gespielten Figur passen.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Kirsten Dunst gewann im Jahr 2002 einen Preis des Mar del Plata Film Festivals.

Hintergründe[Bearbeiten]

Der Film wurde u. a. in Griechenland gedreht.[3] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 7 Millionen US-Dollar. Die Weltpremiere fand am 3. August 2001 auf dem Internationalen Filmfestival von Locarno statt, dem einige weitere Filmfestivals folgten. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 3,2 Millionen US-Dollar ein.[4][5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Filmkritik von James Berardinelli, abgerufen am 28. Februar 2008
  2. Filmkritik von Mark Adams, abgerufen am 28. Februar 2008
  3. Drehorte für The Cat's Meow, abgerufen am 28. Februar 2008
  4. Einspielergebnisse für The Cat's Meow, abgerufen am 28. Februar 2008
  5. Premierendaten für The Cat's Meow, abgerufen am 28. Februar 2008