The Crests

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The Crests waren eine US-amerikanische Doo-Wop-Gesangsgruppe.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Original-Formation wurde Mitte der 50er Jahre in New York gegründet. Gründungsmitglieder waren JT Carter, Harold Torres, Talmadge Gough und Patricia Vandross, die ältere Schwester des späteren R&B-Künstlers Luther Vandross. JT fand noch den Sänger Johnny Mastrangelo (später Johnny Maestro) der durch seine markante Stimme hauptsächlich zum Erfolg der Crests beitrug. Zu diesem Zeitpunkt hatte Patricia Vandross die Gruppe bereits verlassen, angeblich weil sie zu jung war um Konzerttouren zu machen. 1957 bekam das Quartett einen Schallplatten-Vertrag bei Joyce Records und veröffentlichte als erstes den Song Sweetest One / My Juanita.[1] Ab 1958 wechselte die Gruppe zu Coed Records und die Hits folgen: Sixteen Candles wurde ein Bestseller.

Der Erfolg der Crests hielt bis 1960 an. Dann verließ der Leadsänger Johnny Maestro die Gruppe, um sich als Solist zu versuchen. Der Sänger James Ancrum ersetzte ihn. Mit ihm hatten die Crests nochmal einen Achtungserfolg mit dem Song Little Miracles. Jedoch erreichte diese Single entgegen der vorherigen Songs als erste die Top 100 nicht. Talmadge Gough verließ hiernach die Gruppe und wurde durch Gary Lewis (nicht der Gary Lewis von Gary Lewis & The Playboys) ersetzt. Danach zerbrach die Gruppe. Johnny Maestro hatte 1969 noch einen Millionseller als Sänger der Band Brooklyn Bridge.

Im Jahr 2004 wurde die Gruppe in die Vocal Group Hall of Fame aufgenommen. Johnny Maestro starb am 24. März 2010 infolge einer Krebserkrankung.

Mitglieder[Bearbeiten]

  • Johnny Maestro
  • Jay T. Carter
  • Harold Torres
  • Talmadge Gough
  • Patricia Vandross

Hit-Singles[Bearbeiten]

  • Sixteen Candles 1958 (USA Platz 2)[2]
  • Six Nights A Week 1959 (USA Platz 28)
  • The Angels Listened In 1959 (USA Platz 22)
  • Step By Step 1960 (USA Platz 14)
  • Trouble In Paradise 1960 (USA Platz 20)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Katalognummer 103; die Single erreichte Platz 86 der US-Singles-Charts
  2. Zu den Chartplatzierungen vergleiche: Whitburn, Joel: Top Pop Singles 1955-1993. Menomonee Falls, Wisconsin: Record Research Ltd., 1994, S. 139

Literatur[Bearbeiten]

  • Warner, Jay: The Billboard Book Of American Singing Groups. A History 1940-1990. New York City / New York: Billboard Books, 1992, S. 128 - 131

Weblink[Bearbeiten]