The Crickets

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The Crickets
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock
Gründung 1956
Gründungsmitglieder
Joe B. Mauldin
Jerry Allison
Aktuelle Besetzung
Bass
Joe B. Mauldin
Schlagzeug
Jerry Allison
Sonny Curtis
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Nikki Sullivan
Gesang
Earl Sinks
Gesang, Gitarre
Gordon Payne

The Crickets waren die Begleitband von Buddy Holly. Buddy Holly ist zweigleisig aufgetreten, einige seiner Hits sind unter seinem Namen, andere unter dem Namen der Crickets bekannt geworden.

Geschichte[Bearbeiten]

Nachdem Buddy Holly 1956 vom Talentsucher Jim Denny entdeckt worden war, erlangte er 1957 mit den Eigenkompositionen That'll be the day und Peggy Sue weltweite Berühmtheit. Die Begleitband hieß zunächst the The Two-Tunes, wurde aber bald in The Crickets umbenannt. Die Namensähnlichkeit mit den Beatles ist nicht zufällig (Crickets = Grillen, Beetles = Käfer), es gibt allerdings verschiedene Versionen zu der Namensgebung: Einmal, dass die Crickets sich nach einer zirpenden Grille im Aufnahmestudio benannten, die Beatles sich dann, um Buddy Holly zu ehren, so nannten. Zum Anderen gibt es die Version, dass sich das Quartett fast "The Beetles" genannt hat, als Buddy und seine Band im Lexikon unter dem Stichwort "Insekten" nach einem Pseudonym suchten.

Die Band bestand seit der Gründung Ende 1956 aus Schlagzeuger Jerry Allison, Bassist Joe B. Mauldin und Buddy Holly. Erst nach der ersten Platte wurde die Band in Buddy Holly and the Crickets umbenannt. Kurz darauf stieß Nikki Sullivan an der Rhythmusgitarre zu den Crickets, allerdings konnte Allison ihn nicht leiden und es kam oft zu Schlägereien, auf dem Cover von "The Chirpin Crickets" hat Sullivan ein blau geschlagenes Auge. Da erfolgreiche Tourneen und zahlreiche Fernsehauftritte in den USA und Großbritannien an der Tagesordnung waren, war ihm die permanente Reisetätigkeit zu anstrengend. Ein weiterer Grund, der allerdings nicht ausschlaggebend gewesen ist, war die Tatsache, dass die Chemie zwischen Allison und Mauldin und Sullivan nicht stimmte, Sullivan verließ die Band. 1958 kam der Gitarrist Tommy Allsup zur Band, um bei der It´s So Easy Single zu helfen.

Kurz nach seiner Heirat und dem damit verbundenen Umzug nach New York City im Jahre 1958 trennte sich Buddy Holly von den Crickets. Die anderen Gruppenmitglieder erhielten die Namensrechte und können somit bis heute unter diesem Namen auftreten. Auch hier wird als weiterer Grund für die Trennung die fehlende Chemie zwischen den Bandmitgliedern angesehen.

Vier Monate nach der Trennung war eine Reunion geplant worden, die nach Buddy Hollys Wintertournee beginnen sollte. Allerdings kam Buddy Holly während besagter Tournee bei einem Flugzeugabsturz am 3. Februar 1959 ums Leben.

The Crickets nahmen weiterhin Platten auf. Holly wurde durch Gitarrist Sonny Curtis und Sänger Earl Sinks ersetzt. Weitere Leadsänger folgten: David Box, Jerry Naylor, Sonny Curtis, Glen D. Hardin, Gordon Payne. Weitere Sänger (sessionsabhängig): Jerry Allison, Bobby Vee, Cliff Crawford, Glenn Campbell, Buzz Cayson, Albert Lee, Steve Krikorian, Nick Van Maarth, Rick Grech.

Das Album Remnants wurde 1973 mit den Mitgliedern Allison, Mauldin, Albert Lee, Ric Grech, Steve Krikorian (später bekannt als Tonio K), Carol Montgomery und Nick VanMaarth veröffentlicht.

1998 wurde die Single T-Shirt, die in der Besetzung Allison, Mauldin und Gordon Payne aufgenommen und von Holly-Fan Paul McCartney produziert worden war, relativ oft im US-amerikanischen Radio gespielt.

Diskografie[Bearbeiten]

  • The Chirping Crickets (1957)
  • Still In Style - Their Complete Brunswick/Coral Recordings 1959-1974 (P 1992)
  • In Style With the Crickets (1960)
  • Ravin' On - From California To Clovis 1961-1963 (P 1991)
  • Bobby Vee Meets the Crickets (1962)
  • Something Old, Something New (1963)
  • California Sun (1964)
  • Rock Reflections (1971)
  • Remnants (1973)
  • Bubblegum, Pop, Ballads & Boogie (1973)
  • Long Way from Lubbock (1975)
  • Back in Style (1975)
  • T Shirt (1989)
  • Double Exposure (1993)
  • Cover to Cover (1995)
  • The Original (1996)
  • Rockin (2000)
  • Crickets & Their Buddies (2004)
  • Mike Berry & The Crickets (2005)

Weblinks[Bearbeiten]