The Final Cut – Dein Tod ist erst der Anfang
| Filmdaten | |
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| Deutscher Titel | The Final Cut – Dein Tod ist erst der Anfang |
| Originaltitel | The Final Cut |
| Produktionsland | Kanada, Deutschland |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2004 |
| Länge | 95 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | Omar Naim |
| Drehbuch | Omar Naim |
| Produktion | Nick Wechsler |
| Musik | Brian Tyler |
| Kamera | Tak Fujimoto |
| Schnitt | Dede Allen, Robert Brakey |
| Besetzung | |
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The Final Cut – Dein Tod ist erst der Anfang ist ein kanadischer Science-Fiction-Thriller von Omar Naim aus dem Jahr 2004.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Der Final Cut ist der letzte Schritt bei der Produktion eines Films. Für Alan Hakman gehört diese Technik zu seiner täglichen Arbeit bei der Firma „Zoe Technologies“. Aber er bearbeitet keine Spielfilme, sondern die Erlebnisse individueller Personen. Diese wurden während des gesamten Lebens eines Menschen auf einem vor der Geburt im Gehirn implantierten organischen Mikrochip gespeichert. Nach dem Tod betätigt sich Hakman als Cutter und stellt aus den Aufnahmen eine Art Spielfilm zusammen, der den Angehörigen zur Erinnerung dient und als so genannte „Rememory“ bei der Trauerfeier zur Beisetzung uraufgeführt wird.
Für Cutter gelten drei Regeln:
- Ein Cutter darf Zoe-Filmmaterial weder verkaufen noch weitergeben.
- Ein Cutter darf kein Zoe-Implantat haben.
- Ein Cutter darf kein Zoe-Filmmaterial aus verschiedenen Leben zu einer Rememory zusammenschneiden.
Die Technik der Zoe-Implantate ist jedoch umstritten, weil sie einen deutlichen Eingriff in die Privatsphäre des Verstorbenen ermöglicht. Welche Gefahren dabei lauern, erfährt Hakman, als er das Bio-Implantat Charles Bannisters, des verstorbenen Gründers der Firma „Zoe Technologies“, zur Erstellung eines „Rememory“-Films erhält. Eine Untergrundorganisation, die sich unter der Führung von Fletcher, einem ehemaligen Cutter, gegen die „Zoe-Implantate“ ausspricht, setzt alles daran, das intime Material des Verstorbenen, der als Anwalt umstritten war, zu erhalten.
Als Hakmans Freundin Delila das Material des Zoe-Implantats ihres verstorbenen Ex-Freunds bei Hakman findet, zerstört sie in rasender Wut das „Guillotine“ genannte Schnitt- und Mischpult, wobei zugleich das Zoe-Material des verstorbenen Bannisters vernichtet wird.
Hakman hat ebenfalls ein Zoe-Implantat eingesetzt bekommen. Dies konnten ihm seine Eltern jedoch nicht mehr mitteilen, da sie bei einem Unfall vor seinem 21. Geburtstag verstarben. Da Hakman mit seinem Zoe-Implantat die inzwischen zerstörten Aufnahmen Bannisters gesehen hat, rückt er ins Interesse der Untergrundorganisation, die in Hakmans Zoe-Implantat die letzte Möglichkeit sieht, an die zerstörten Aufzeichnungen Bannisters zu gelangen, diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, Geheimnisse des Zoe-Konzerns aufzudecken und diesen somit in den Ruin zu treiben. Hakman gerät dadurch in akute Gefahr.
Als Hakman auf dem Friedhof das Grab von Louis Hunt, einem Freund aus seiner Kindheit, besucht, wird er von Fletcher und einem Gehilfen aufgesucht und durch einen Schuss niedergestreckt. Sie entnehmen sein Zoe-Implantat, um es gegen den Hersteller „Zoe Technologies“ einzusetzen.
[Bearbeiten] Kritiken
William Arnold lobte am 15. Oktober 2004 im Seattle Post-Intelligencer die „Darstellung und den eindrucksvollen optischen Stil“ („steady performances and impressive visual style“).
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- Nominierung für den Goldenen Bär 2004
- Nominierung beim Catalonian International Film Festival 2004
- Nominierung beim Sitges Filmfestival 2004
- Drehbuchpreis beim Deauville American Film Festival 2004
[Bearbeiten] Hintergrund
Der Film wurde im Zeitraum von Juni 2003 bis August 2003 gedreht.[1] Am Eröffnungswochenende wurden in den USA mit 117 Kopien Einnahmen in Höhe von 226.296 US-Dollar verzeichnet.[1] Der Film spielte in den US-amerikanischen Kinos etwas über eine halbe Million US-Dollar ein, damit schaffte er es nicht in die deutschen Kinos, ist aber als Leih- bzw. Kauf-DVD in Deutschland erhältlich. Am 11. Februar 2004 wurde er bei der Berlinale gezeigt.[2] Die Erstausstrahlung im deutschsprachigen Fernsehen erfolgte am 20. Oktober 2009 im ZDF.
In einer Szene ist ein Zug zu sehen, hierbei handelt es sich um eine Berliner S-Bahn der Linie S7 Richtung Bahnhof Ahrensfelde auf dem Bahnhof Berlin Alexanderplatz.
In der Szene, in der Hakman eine Kneipe betritt, um eine Waffe zu kaufen, ist der Filmregisseur Omar Naim bei einem Cameo-Auftritt für etwa zwei Sekunden als sitzender Gast zu sehen.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b Dreh- und Besuchsdaten laut Internet Movie Database
- ↑ Premierendaten laut Internet Movie Database
[Bearbeiten] Weblinks
- The Final Cut – Dein Tod ist erst der Anfang in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Sammlung von Kritiken zu The Final Cut – Dein Tod ist erst der Anfang bei Rotten Tomatoes (englisch)