The Jayhawks

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Hollywood Town Hall
  US 192 27.02.1993 (2 Wo.)
Tomorrow the Green Grass
  US 92 04.03.1995 (9 Wo.)
Sound of Lies
  US 112 10.05.1997 (1 Wo.)
Smile
  US 129 27.05.2000 (2 Wo.)
Rainy Day Music
  US 51 26.04.2003 (6 Wo.)
Music from the North Country - The Jayhawks Anthology
  US 71 25.07.2009 (1 Wo.)
The Jayhawks
  US 123 05.06.2010 (1 Wo.)
Mockingbird Time
  US 38 08.10.2011 (… Wo.)

The Jayhawks sind eine US-amerikanische Alternative-Country-Band.

Biografie[Bearbeiten]

Die Band fand sich 1985 in Minnesota zusammen. Die Gründungsmitglieder waren Mark Olson (akustische Gitarre und Gesang), Gary Louris (E-Gitarre und Gesang), Marc Perlman (Bass) und Thad Spencer (Drums). Ihr selbstbetiteltes Debütalbum erschien 1986. Mehr Popularität erreichten sie mit Blue Earth 1987. Zu dieser Zeit zeigte die von Olson geschriebene Musik sehr starke Einflüsse von Rootsrock und Country.

Auf ihrem 1992er Album Hollywood Town Hall, das vorrangig im Pachyderm Recording Studio aufgenommen wurde, beteiligte sich Louris weitaus stärker an der Entstehung der Songs. Das Album war sehr erfolgreich und gilt heute als eines der klassischen Alben des Alternative Country. Die Band tourte ausgiebig und nahm dann das Album Tomorrow The Green Grass (1995) auf. Die Produktion war sehr teuer und die Absätze der Platte blieben hinter den Erwartungen zurück. Zu den bekannten Stücken des Albums gehört „Miss Williams' Guitar“ (ein Liebeslied an Olsons damalige Geliebte und heutige Ehefrau, die Musikerin Victoria Williams).

1995 verließ Olson die Band, um mehr Zeit mit Williams zu verbringen. Sie gründeten später die Band Original Harmony Ridge Creekdippers. Die Jayhawks nahmen weiter auf, spielten aber die folk- und rootsorientierteren Songs von Olson nicht mehr. Auf Sound of Lies (1997) verfasste Louris fast alle Lieder. Der Einfluss von geradlinigem Rock im ironischen „Big Star“, Psychedelia, akustischen Elementen z. B. im Titelstück und sogar einige Dubelemente wurden vermischt, während die Country-Orientierung des Anfangs in den Hintergrund trat.

Smile (2000), von Bob Ezrin produziert, war eher ein Pop-Album, was manchen der alten Fans nicht gefiel. In der New York Times wurde das Album gut besprochen, die Zeitung spielte jedoch mit der Überschrift darauf an, dass die Band weitgehend unbemerkt blieb: „What if you made a classic and no one cared?“ („Wie ist es, einen Klassiker zu machen, und es interessiert niemanden?“) Der Song „I'm Gonna Make You Love Me“ wurde für eine Ralph Lauren Werbung benutzt und auch in dem Film All Over the Guy (2001).

Rainy Day Music (2003), das bisher letzte Album der Band, war wieder wenig produziert und akustisch, wie in den Songs „Tailspin“, „Stumbling Through the Dark“, „You Look So Young“. Stephen McCarthy, Ex-Mitglied der Long Ryders kam zur Band und spielte Pedal Steel, Lap Steel und Banjo auf dem Album sowie E-Gitarre bei Liveshows.

Olson und Louris tourten 2005 als „From the Jayhawks: An Evening with Mark Olson & Gary Louris, Together Again“.

Diskografie[Bearbeiten]

  • The Jayhawks (1985) (auch als Bunkhouse Tapes bekannt)
  • Blue Earth (1986, wieder veröffentlicht 2003)
  • Hollywood Town Hall (1992)
  • Tomorrow the Green Grass (1995)
  • Sound of Lies (1997)
  • Smile (2000)
  • Rainy Day Music (2003)
  • Live from the Women's Club (Vol. 1 und 2)
  • Music from the North Country - The Jayhawks Anthology (2009)
  • The Jayhawks (2010) (auch als Bunkhouse Tapes bekannt, Wiederveröffentlichung "Digitally Remastered")
  • Tomorrow the Green Grass (Legacy Edition) (2011) (Doppel-CD: Digitally Remastered + The Mystery Demos)
  • Mockingbird Time (2011)

Quellen[Bearbeiten]

  1. US-Charthistorie

Weblinks[Bearbeiten]