The Legend of Zelda (1986)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
The Legend of Zelda
Zelda old logo.svg
Originaltitel ゼルダの伝説
Transkription Zeruda no densetsu
Entwickler
Publisher Nintendo
Mitwirkende (Auswahl)
Erstveröffent-
lichung
FDS:
JapanJapan 21. Februar 1986
NES:
JapanJapan 19. Februar 1988
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 22. August 1987
EuropaEuropa 27. November 1987
VC:
JapanJapan 2. Dezember 2006
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 19. November 2006
EuropaEuropa 8. Dezember 2006
Plattform FDS, NES, GBA, NGC, VC
Genre Action-Adventure
Thematik Fantasy
Spielmodus Einzelspieler
Medium Spielmodul / DVD-ROM / Download
Sprache Japanisch, Englisch
Altersfreigabe
USK ab 6 freigegeben
USK ab 0 freigegeben
PEGI ab 7+ Jahren empfohlen
PEGI ab 3+ Jahren empfohlen

The Legend of Zelda (jap. ゼルダの伝説, Zeruda no densetsu, wörtlich: Die Legende von Zelda, auch THE HYRULE FANTASY ゼルダの伝説, The Hyrule Fantasy: Zeruda no densetsu) ist ein Videospiel für das Nintendo Entertainment System und der erste Teil der The-Legend-of-Zelda-Reihe. Es erschien 1986 in Japan und 1987 im restlichen Vertriebsraum. Ungewöhnlich ist die goldene Farbe des Spielmoduls. Es wurde 2003 auf einer Spielesammlung für Nintendo GameCube, 2004 für den GBA und 2007 für die Virtual Console wiederveröffentlicht. Das Spiel verkaufte sich rund 6,5 Millionen Mal.

Handlung[Bearbeiten]

Ganon – ehemals Gannon geschrieben –, Prinz der Dunkelheit, dringt in das Königreich Hyrule ein und raubt das Triforce-Fragment der Kraft. Um zu verhindern, dass Ganon ein weiteres Fragment erringen und somit weiter an Macht gewinnen kann, zerbricht Prinzessin Zelda das Triforce-Fragment der Weisheit in acht Teile und verteilt diese über das ganze Land, bevor Ganon sie in einen Kerker einsperrt. Der junge Link muss alle acht Triforce-Teile finden und vereinen, um mit dessen Macht die Prinzessin zu befreien.

Spielmechanik[Bearbeiten]

Mit Schwert und Schild ausgerüstet bewegt sich Link in einer Oberwelt, die der Spieler aus der Vogelperspektive sieht. Diese ist in 128 gleich große Zellen aufgeteilt, die jeweils den ganzen Bildschirm ausfüllen. Verlässt die Spielfigur den Bildschirmrand, wechselt das Bild in die benachbarte Zelle. Von dieser Oberwelt aus gelangt Link über teils versteckte Eingänge in verschiedene Labyrinthe (Dungeons). Ein markantes Merkmal des Spiels ist das Finden (in der Regel in Labyrinthen) und Benutzen von Ausrüstungsgegenständen, welche auch zur Interaktion mit der Umgebung genutzt werden können. So ist es beispielsweise möglich, sich mit Bomben alternative Wege in den Labyrinthen zu schaffen, mit einer Leiter Flüsse zu überqueren oder Sträucher mit einer Fackel zu verbrennen. Jeder der Dungeons bis auf den finalen neunten beinhaltet eines der acht Triforceteile, die jedoch jeweils von einem individuellen Endgegner beschützt werden.

Neuerungen[Bearbeiten]

Goldenes Spielmodul (NES)

The Legend of Zelda war das erste Videospiel außerhalb Japans, das über eine Batterie in der Spielkassette verfügte (das allererste Spiel war Dragon Slayer für das Super Cassette Vision von Epoch). Dadurch war es erstmals bei einer Videospielkonsole möglich, Spielstände dauerhaft abzuspeichern. Zum ersten Mal war durch die offene Welt auch nichtlineares Gameplay möglich. The Legend of Zelda war das erste NES-Spiel mit einem Inventarsystem, in dem Spieler verschiedene Gegenstände auswählen konnten, um mit diesen Rätsel zu lösen.

Die Musik von The Legend of Zelda wurde in vielen späteren Teilen der Serie verwendet.

BS Zelda[Bearbeiten]

Im August 1995 veröffentlichte Nintendo in Japan eine überarbeitete Version des ursprünglichen Legend of Zelda von 1986. Es wurde als Serie über das Satellitenfernsehen ausgestrahlt, und konnte mit Hilfe des Modems Satellaview auf dem japanischen SNES (Super Famicon) gespielt werden. Die Grafik und die Klangeffekte wurden dabei von der Konsole erzeugt, während die Hintergrundmusik und die Stimme des Erzählers über Satellit eingespielt wurden.
Jede Woche war ein anderes Labyrinth zugänglich, und der Spieler hatte jeweils nur eine Stunde Zeit, um ihn zu bezwingen. Passend zu den Beschreibungen und den Hinweisen des Erzählers wurden außerdem spezielle Ereignisse ausgelöst, z. B. tauchten dann verschiedene Bonus-Gegenstände auf, oder der Spieler wurde zeitweilig unverwundbar.
Diese erste Serie wurde bis Ende des Jahres bzw. Anfang 1996 ausgestrahlt, im April 1997 folgte dann unter dem Titel Legend of Zelda - Kodai no Sekiban eine Fortsetzung, die auf dem dritten Teil (The Legend of Zelda: A Link to the Past) basierte.
Beide Serien wurden später auch noch 2 bis 3 Mal wiederholt.

Neuveröffentlichungen[Bearbeiten]

Am 1. September 2011 erschien The Legend of Zelda im Rahmen des sogenannten Botschafter-Programmes für den 3DS, wo es durch den eShop heruntergeladen werden kann. Durch das Botschafter-Programm bot Nintendo 3DS-Erstkäufern 20 Gratis-Spiele an, davon zehn für das NES und zehn für den Game Boy Advance. Damit reagierte Nintendo auf die starke Preissenkung des 3DS, die am 12. August erfolgte.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://kyoto-report.wikidot.com/the-legend-of-zelda-credits
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatNintendo 3DS: Alle Details zum Botschafter-Programm! bei videogameszone.de. Abgerufen am 5. September 2011.