Liars

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Liars
Sänger Angus Andrew, 2008 in New York
Sänger Angus Andrew, 2008 in New York
Allgemeine Informationen
Genre(s) Post-Punk, Noise-Rock
Gründung 2000
Aktuelle Besetzung
Gesang, E-Bass
Angus Andrew
Gitarre
Aaron Hemphill
Schlagzeug
Julian Gross

Die Liars sind eine im Jahr 2000 gegründete Rockband aus New York City, deren Musik als experimentell beschrieben werden kann.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Liars wurden von dem australischen Sänger Angus Andrew und Gitarrist Aaron Hemphill in New York gegründet, nachdem beide zuvor in Kalifornien studiert hatten. Über eine Anzeige lernten sie Ron Albertson (Schlagzeug) und Pat Noecker (Bass) kennen, die die Formation fortan vervollständigten. In dieser Besetzung wurde das 2001 veröffentlichte Debütalbum They Threw Us All in a Trench and Stuck a Monument on Top eingespielt, das auf überwiegend positive Kritikerresonanz stieß.[1] In der New York Times wurde der Stil dieses Albums als „dissonanterFunk-Punk bezeichnet.[2]

2002 verließen Albertson und Noecker die Gruppe, hinzu kam der Schlagzeuger Julian Gross. Die Liars veröffentlichten 2004 auf Mute Records das von David Andrew Sitek (Gitarrist von TV on the Radio) produzierte Album They Were Wrong, So We Drowned, das zwiespältig aufgenommen und von einem Teil der Kritiker als unhörbar eingestuft wurde,[3] im Internetmagazin Pitchfork Media wurde der Begriff „sadistisch“ zur Beschreibung der Musik herangezogen.[4] Bei They Were Wrong... handelt es sich um ein Konzeptalbum, dessen Thema Hexen beziehungsweise die Walpurgisnacht ist.

Anschließend zog die Band nach Berlin um und arbeitete dort am 2006 veröffentlichten dritten Album Drum's Not Dead, dem im Guardian bescheinigt wurde, gleichzeitig experimenteller und zugänglicher zu sein als der Vorgänger.[5] Bereits im darauffolgenden Jahr folgte mit Liars das vierte Album.

Auf Tour war die Band bisher unter anderem mit Interpol, Sonic Youth, Blues Explosion, Radiohead, den Yeah Yeah Yeahs und den Blood Brothers.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben

  • 2001 They Threw Us All in a Trench and Stuck a Monument on Top (Blast First)
  • 2004 They Were Wrong, So We Drowned (Mute Records)
  • 2006 Drum's Not Dead (Mute)
  • 2007 Liars (Mute)
  • 2010 Sisterworld (Mute)
  • 2012 WIXIW (Mute)
  • 2014 Mess (Mute)

Singles/EPs

  • 2002 Fins To Make Us More Fish-Like, 10" (Blast First/Mute)
  • 2002 We No Longer Knew Who We Were, 12" (Sound Virus/Hand Held Heart)
  • 2003 Atheists, Reconsider, 12" Split mit Oneida (VersionCity Records)
  • 2004 There´s always Room On The Broom, 10" (Mute)
  • 2006 It Fit When I Was a Kid (Mute)
  • 2006 The Other Side of Mt. Heart Attack (Mute)
  • 2007 Plaster Casts Of Everything (Mute)
  • 2007 House Clouds (Mute)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. They Threw Us... bei Metacritic (77 von 100, 21 einbezogene Kritiken; Stand: 14. Juli 2008)
  2. Jon Pareles: Albums That Bring the Noise, NY Times vom 16. Februar 2004
  3. Nochmal Metacritic, für „unhörbar“ siehe ganz unten bei Spin
  4. Eric Carr: Liars: They Were Wrong So We DrownedVorlage:Webarchiv/Wartung/Nummerierte_Parameter, Pitchfork Media, 24. Februar 2004
  5. Leonie Cooper: Liars, Drum's Not Dead, Guardian, 17. Februar 2006

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Liars – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien