The Lost Vikings

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The Lost Vikings
Studio Silicon & Synapse
Publisher Interplay Entertainment
Erstveröffent-
lichung
1992 (SNES)
Plattform SNES, Amiga, DOS, Mega Drive, CD³², Game Boy Advance
Genre Jump ’n’ Run
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Gamecontroller, Tastatur
Systemvor-
aussetzungen
DOS
  • 386er CPU
  • 1 MB RAM
  • 2 MB Festplattenplatz
  • Diskettenlaufwerk
Medium Diskette, CD-ROM, Steckmodul, Download
Sprache Englisch

The Lost Vikings ist ein Computerspiel des amerikanischen Spieleentwicklers Silicon & Synapse (heute: Blizzard Entertainment). Die Spiele vermischt Elemente der Genres Jump ’n’ Run, Denkspiel und Adventure. Es kam erstmals 1992 für die Spielkonsole Super Nintendo Entertainment System auf den Markt, später auch für PCs und weitere Spielkonsolen. 1996 erschien ein Nachfolger namens Norse by Norse West: The Return of the Lost Vikings.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der erste Teil erschien im Jahre 1992, veröffentlicht unter Blizzards früherer Unternehmensbezeichnung Silicon & Synapse durch den amerikanischen Publisher Interplay Entertainment. Darin werden die drei Wikinger Erik, Baleog und Olaf aus ihrem Heimatdorf auf das Raumschiff des Außerirdischen Tomator entführt, der im Universum fremdartige Spezies sammelt, um sie in seiner Galerie auszustellen. Den Wikingern gelingt die Flucht, allerdings müssen sie sich nun durch verschiedene Welten den Weg nach Hause suchen.

Der Spieler steuert abwechselnd einen der drei Hauptcharaktere mit ihren unterschiedlichen, exklusiven Fähigkeiten, um mit allen gemeinsam das Ende der genretypisch zweidimensionalen Levels zu erreichen. Dabei verfügt Baleog über Schwert und Bogen, Olaf über einen Schild und Erik kann springen und durch Rammen brüchige Wände zum Einsturz bringen. Die Wikinger müssen stets zusammenarbeiten, um die Aufgaben und Rätsel lösen zu können. Stirbt einer von ihnen, ist der Level nicht mehr zu schaffen.

Versionen[Bearbeiten]

The Lost Vikings erschien ursprünglich für SNES und wurde anschließend auf zahlreiche weitere Plattformen portiert. Eine Neuauflage des Spiels erschien 2003 für den Game Boy Advance. 2014 stellt Blizzard eine auf modernen PCs lauffähige Version kostenfrei zur Verfügung.[1] Das Spiel erschien (je nach System) auf Diskette, CD-ROM oder Steckmodul für die folgenden Systeme (chronologische Reihenfolge):

System Veröffentlichungsjahr Datenträger
Super Nintendo Entertainment System (SNES) 1992 Steckmodul
Amiga 1993 Diskette
PC 1993 Diskette
Sega Mega Drive/Sega Genesis 1993 Steckmodul
Amiga CD³² 1994 CD-ROM
Game Boy Advance 2003 Steckmodul

Rezeption[Bearbeiten]

Das Spiel gilt auf dem SNES als eines der besten Knobelspiele, die je für diese Konsole erschienen sind, und war wirtschaftlich sehr erfolgreich.

Die drei Wikinger Baleog, Erik und Olaf wurden mehrfach in anderen Blizzardspielen referenziert. In World of Warcraft haben sie einen Gastauftritt als NPCs in der Instanz Uldaman erscheinen. Baleog gibt dabei auch eine Quest. Im Strategiespiel Starcraft II wurde ein Easteregg versteckt, bei welchem der Spieler durch Benutzen eines Computers ein Arcadespiel aufrufen kann, das auf The Lost Vikings anspielt.[2] Im MOBA-Spiel Heroes of the Storm wurden die Lost Vikings als spielbarer Held eingefügt.[3]

Norse by Norse West: The Return of the Lost Vikings[Bearbeiten]

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Der Nachfolger von The Lost Vikings erschien im Jahr 1996 ebenfalls im Stil eines zweidimensionalen Jump ’n’ Run. Der größte Unterschied zum Vorgänger besteht aus zwei zusätzlichen Figuren, einem Wolf und einem Drachen. Diese verfügen über weitergehende Fähigkeiten und kommen je nach Level als Ersatz für einen der drei Wikinger zum Einsatz.

Das Spiel erschien (je nach System) auf CD-ROM oder Steckmodul für die folgenden Systeme:

System Veröffentlichungsjahr Datenträger
PC 1996 CD-ROM
Sony PlayStation 1997 CD-ROM
Sega Saturn 1997 CD-ROM
Super Nintendo Entertainment System (SNES) 1997 Steckmodul

Die Systemvoraussetzungen für die PC-Version waren:

  • Pentium 60
  • 16 MB RAM
  • 4 MB Festplattenplatz
  • CD-Laufwerk
  • SVGA-Grafikkarte

Wissenswertes[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Spiegel Online: Spiele-Klassiker gratis: Blizzard verschenkt „The Lost Vikings“, Artikel vom 5. Mai 2014, abgerufen am 6. Mai 2014.
  2. Beschreibung des Eastereggs bei gameports.net
  3. Heroes of the Storm-Beta-Update bringt die Lost Vikings
  4. Beschreibung des Eastereggs bei gameports.net