The Meters

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The Meters war eine US-amerikanische Funk-Band aus New Orleans, die überwiegend durch ihre Instrumentaltitel bekannt wurde.

Biografie[Bearbeiten]

Offiziell heute als The FUNKY Meters bezeichnet, gelten sie als instrumentale Wegbereiter des Funk. Die Band wurde 1965 vom Keyboarder Art Neville (* 17. Dezember 1937 in New Orleans; später Neville Brothers) gegründet. Weitere Gründungsmitglieder waren der Bassist George Porter Jr. (* 26. Dezember 1947 in New Orleans), Joseph (Zigaboo) Modeliste (Schlagzeug; * 28. Dezember 1948 in New Orleans) und Leo Nocentelli (Gitarre; * 15. Juni 1946 in New Orleans).

Die von Allen Toussaint entdeckte Funk-Band spielte zunächst als Begleitband bei Live- und Studio-Auftritten von Fats Domino, Lee Dorsey, Chris Kenner, Earl King oder Betty Harris und anderen Interpreten der New Orleans-Szene, bevor sie einen eigenen Plattenvertrag bei Josie Records erhielt.

Meters - Sophisticated Cissy

Die zunächst nicht veröffentlichte LP Sunday Under Covers With The Meters wurde im Jazz-City-Tonstudio von Cosimo Matassa im Januar 1968 aufgenommen. Im November 1968 erschien mit der Single Sophisticated Cissy der typische, stark synkopierte „funky“ Instrumentalsound, den die Band fortan kaum noch variierte. Während ihn die R&B-Charts an # 7 notierten, brachte es der ungewöhnliche Sound in den Pop-Charts lediglich auf # 34. Cissy Strut gelangte als Nachfolgesingle schon im März 1969 sogar bis auf # 7 R&B (# 23 Pop). Die Songkonstruktion war eine gelungene, erdige Mischung des urigen Souls von Booker T. & the MG's mit Stilelementen aus den Hits von Sly & the Family Stone.

Im Mai 1969 war Zeit für die erste offizielle LP The Meters, die eine weitere Konsolidierung des Funk-Sounds präsentierte. Hierauf war Ease Back enthalten, das im Juli 1969 als Single ausgekoppelt wurde. Schon im Dezember 1969 kam die zweite LP unter dem Titel Look-Ka Py Py auf den Markt. Nun war deutlich, dass sich die Meters zu einer LP-Band spezialisierten, zumal ihre Single-Auskopplungen nicht mehr in die Top-10 der R&B-Charts gelangten. Im Juni 1970 erschien ihre dritte LP Struttin’, wie alle Vorläufer aufgenommen bei Cosimo Matassa und produziert von Allen Toussaint.

Die Meters wirkten außerdem auf Alben von Dr. John, Robert Palmer (Sneakin' Sally Through The Alley), King Biscuit Boy, Lee Dorsey, Allen Toussaint und Paul McCartney und Wings mit. Ihr stilprägender Sound ist hier deutlich wahrnehmbar. Insbesondere bei Dr. John's Erfolg In the Right Place (März 1973) kommt die Zusammenarbeit zwischen Mac Rebennack, Toussaint und den Meters zum Ausdruck.

Im Jahre 1972 wechselten sie zu Warner Brothers, ab 1974 waren sie bei Reprise. Hier erschien im Juli 1975 mit Fire on the Bayou – wiederum von Toussaint produziert – ihr erfolgreichstes Album.

Die Band löste sich 1977 offiziell auf, ab 1989 kam es zu diversen Reunion-Konzerten. 2013 holte Trombone Shorty alle Musiker ins Studio, um mit ihnen den Klassiker „Be My Lady“ für sein Album Say This to Say That aufzunehmen.[1]. The Meters geniessen heute unter Musikfreunden Kultstatus.

Diskografie[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • Sophisticated Sissy (Josie 1001), November 1968
  • Cissy Strut (Josie 1005), März 1969
  • Ease Back (Josie 1008), Juli 1969
  • Dry Spell (Josie 1013), Oktober 1969
  • Look-Ka Py Py (Josie 1015), November 1969
  • Chicken Strut (Josie 1018), März 1970
  • Hand Clapping Song (Josie 1021), Mai 1970
  • A Message From The Meters (Josie 1021), August 1970
  • Stretch Your Rubber Band (Josie 1026), Dezember 1970
  • Doodle Oop (Josie 1029), Mai 1971
  • Good Old Funky Music (Josie 1031), November 1971
  • Africa (Reprise 1307), 1974
  • They All Ask'd For You (Reprise 1338), 1975
  • Mardi Gras Mambo (Sansu 1015), 1976

LPs[Bearbeiten]

  • The Meters (Josie 4010), Juni 1969
  • Look-Ka Py Py (Josie 4011), Januar 1970
  • Struttin' (Josie 4012), Juli 1970
  • Cabbage Alley 1972 (Reprise)
  • Rejuvenation 1974 (Reprise)
  • Cissy Strut 1974 (Island)
  • Fire on The Bayou 1975 (Reprise)
  • Best of The Meters 1975 (Josie)
  • Trickbag 1976 (Reprise)
  • New Directions 1977 (Warner)
  • Good Old Funky Music 1979 (Pye)
  • Second Line Strut 1980 (Charly)
  • Here Come The Metermen ? ?
  • The Meters At Rozy's ? (RGA)
  • Funky Miracle ? (Charly)
  • The Meters Jam 1972 (Rounder)
  • Live on the queen mary 1992
  • Uptown Rulers (Live 1975) 1992 (Rhino)
  • The Original Funkmasters 1992 (Charly)
  • Fundamentally Funky 1994 (Charly)
  • Crescent City Groove 1994
  • Fundemantally Funk 1994
  • Funkify Your Life 1995 (Rhino)
  • Kickback (new)
  • Funky Good Time: Live at Moonwalker, Vol. 1 2002
  • Fiyo at the Fillmore, Vol. 1 (live)
  • Message from The Meters 2004

Literatur[Bearbeiten]

  • Stambler, Irwin: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. 3. überarbeitete Auflage, New York City, New York: St. Martin’s Press, 1989, S. 462f – ISBN 0-312-02573-4

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Trombone Shortys funk(en)sprühender dritter Geniestreich (JazzEcho)