The Oxford Classical Dictionary

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

The Oxford Classical Dictionary (OCD) ist ein einbändiges altertumswissenschaftliches Fachlexikon.

Die Einträge sind in der Regel relativ knapp gehalten, dafür aber von ausgewiesenen Experten verfasst. Das OCD (in der 4. Aufl.) ist relativ aktuell, in der Regel wird auch weiterführende Literatur aufgeführt. Das OCD genießt international einen hervorragenden Ruf und deckt fast das gesamte Spektrum der Alten Geschichte ab: Von der Politischen Geschichte bis zur Religionsgeschichte und mythologischen Figuren. Allerdings sind teilweise deutliche Blindstellen im Bereich der Spätantike auszumachen, die kaum berücksichtigt wird.

Die erste Auflage wurde 1949 publiziert, 1970 folgte eine überarbeitete Ausgabe, die von Nicholas G. L. Hammond und Howard Hayes Scullard herausgegeben wurde. Die 3. Auflage wurde 1996 von Simon Hornblower und Anthony Spawforth herausgegeben, wobei der Umfang auf über 1600 Seiten angewachsen ist. Diese Ausgabe erschien 2003 in einer leicht überarbeiteten Fassung. 2012 erschien die 4. Auflage. In dieser wurden mehrere Artikel überarbeitet und aktualisiert, außerdem wurden einige neue Lemmata aufgenommen.

Die 3. Auflage erschien auch als CD-ROM und ist in einer inhaltlich deutlich abgespeckten und abgewandelten Form (dafür aber auch deutlich günstiger) als The Oxford Companion to Classical Civilization erhältlich.

Ausgaben[Bearbeiten]

  • The Oxford Classical Dictionary. Hrsg. von Simon Hornblower und Antony Spawforth. 4. Aufl. Oxford University Press, Oxford/New York 2012, ISBN 978-0199545568.

Weblinks[Bearbeiten]