The Rascals

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Dieser Artikel befasst sich mit der US-amerikanischen Soulband The Rascals. Für die englische Indie-Rockband, siehe The Rascals (englische Band).
The Rascals
Allgemeine Informationen
Genre(s) Soul, Pop
Gründung 1964 als Felix & the Escorts
Auflösung 1972
Gründungsmitglieder
Felix Cavaliere
Gesang, Gitarre
Eddie Brigati (bis 1970)
Gitarre, Bass, Gesang
Gene Cornish (bis 1971)
Dino Danelli
Letzte Besetzung
Gesang, Klavier,
Elektronische Orgel
Felix Cavaliere
Gitarre
Buzz Feiten (ab 1970)
Bass
Robert Popwell (ab 1971)
Schlagzeug
Dino Danelli
Ann Sutton (ab 1971)
Backing Vocals
Molly Holt (ab 1971)

The Rascals (zuvor The Young Rascals) waren eine US-amerikanische Soul und Pop-Band, die vor allem in den 1960er Jahren populär war.

1964 spielten Felix Cavaliere, Gene Cornish, Eddie Brigati und Dino Danelli in der Clubband Felix & the Escorts. Nachdem im selben Jahr Sid Bernstein ihr Manager geworden war, nannten sie sich The Young Rascals. Dank Bernstein bekamen die Young Rascals einen Vertrag bei Atlantic Records und konnten schon 1965 im Vorprogramm der Beatles auftreten.

Bereits ihr Debüt-Album The Young Rascals aus dem Jahre 1966 kam bis Platz 15 der US-Charts und notierte 84 Wochen in den Charts.[1] Auf dem Album waren noch ausschließlich Cover-Versionen von Songs anderer Interpreten zu hören. Doch schon die nächsten Erfolge boten größtenteils Material, das Cavaliere und Brigati verfasst hatten. Zwischen 1966 und 1968 wurden viele Young-Rascals-Songs zu großen Hits, die bekanntesten unter ihnen sind wohl Good Lovin' (1966)[2], Groovin, A girl like you ' [3](1967)[4] und People Got To Be Free[5] (1968). 1968 erfolgte dann auch die Verkürzung des Band-Namens zu The Rascals.

Trotz erfahrener Studio-Gäste, wie King Curtis, Chuck Rainey und David Newman erhielt das 1969er Doppelalbum Freedom Suite miserable Kritiken. Nach dem 1971er Album Search and Nearness verließen Brigati und Cornish daraufhin die Rascals, die 1971 zu Columbia Records wechselten. Als Ersatz kamen Howard "Buzz" Feiten und Robert Popwell sowie die Sängerinnen Ann Sutton und Molly Holt. Doch es lief nicht gut in der neuen Besetzung, bereits nach zwei weiteren LP-Veröffentlichungen löste sich die Band 1972 auf.

1988 kam es zu einer Reunion der Rascals mit Cavaliere, Danelli und Cornish, aus der jedoch nur einige wenige Konzerte hervorgingen. Schließlich entstanden 1989 gerichtliche Auseinandersetzungen um die Rechte für den Bandnamen: Danelli und Cornish verklagten Cavaliere, der seine neue Band wieder The Young Rascals nennen wollte. Das Gericht entschied, dass Danelli und Cornish sich von nun an The New Rascals nennen dürfen, während sich Cavaliere mit Formerly Of The Young Rascals begnügen musste. Der Erfolg vor Gericht brachte Danelli und Cornish jedoch nicht das Geringste, da es zu keiner Platten-Veröffentlichung der New Rascals kam.

1997 wurden die (Young) Rascals in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen[6].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Whitburn, Joel: Top Pop Albums 1955-1996. Menomonee Falls, Wisconsin: Record Research Ltd., 1996, S. 640
  2. Nähere Informationen zu dem Titel siehe: Bronson, Fred: The Billboard Book of Number One Hits. 3. überarbeitete und erweiterte Aufl. New York City, New York: Billboard Publications, 1992, S. 197
  3. Bronson, Fred: The Billboard Book of Number One Hits. 3. überarbeitete und erweiterte Aufl. New York City, New York: Billboard Publications, 1992, S. 224
  4. Groovin' war der einzige Hit der Rascals in Deutschland, die Single erreichte 1967 Platz 20; Ehnert, Günter (Hrsg.): Hit Bilanz. Deutsche Chart Singles 1956-1980. Hamburg: Taurus Press, 1990, S. 222
  5. Text und Musik von Felix Cavaliere und Eddie Brigati; US-Katalognummer: Atlantic 2537. Nähere Informationen zu dem Song in: Bronson, Fred: The Billboard Book of Number One Hits. 3. überarbeitete und erweiterte Aufl. New York City, New York: Billboard Publications, 1992, S. 245
  6. Rock and Roll Hall of Fame The (Young) Rascals in der Rock and Roll Hall of Fame

Literatur[Bearbeiten]

  • Stambler, Irwin: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. überarbeitete Auflage, New York Citry, New York: St. Martin’s Press, 1989, S. 552-554