The Roots
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| The Roots | |
|---|---|
The Roots live in Toronto (2007) |
|
| Gründung | 1987 |
| Genre | Alternative Hip-Hop, Jazz Rap |
| Website | theroots.com |
| Gründungsmitglieder | |
| Rap | Black Thought |
| Schlagzeug | ?uestlove |
| Aktuelle Besetzung | |
| Keyboard | Kamal Gray |
| Gitarre | Captain Kirk Douglas |
| Perkussion | F. Knuckles |
| Rap | Black Thought |
| Schlagzeug | ?uestlove |
| E-Bass | Owen Biddle |
| Sousaphon | Damon „Tuba Gooding Jr.“ Bryson |
| Ehemalige Mitglieder | |
| E-Bass | Ben Kenney |
| Rap | Dice Raw |
| Beatbox | Rahzel |
| Keyboard | Scott Storch |
| Beatbox | Scratch |
| E-Bass | Hub |
| Rap | Malik B. |
| Gesang, Gitarre | Martin Luther |
The Roots sind eine US-amerikanische Hip-Hop-Band, die 1987 in Philadelphia gegründet wurde. Sie nennen ihren Stil „Organic Hip-Hop“. Dieser bestand anfangs aus einem Mix aus Jazz und Rap. Gegen Ende der 90er entwickelten sie sich jedoch mehr in Richtung Neo Soul und experimentieren seit dem neuen Jahrtausend auch mit verschiedenen anderen Stilen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Anfänge und Mitglieder
The Roots wurden gegründet vom Rapper Black Thought (eigentlich Tariq Trotter) und dem Schlagzeuger ?uestlove (auch „Questlove“, eigentlich Ahmir Khalib Thompson), die sich auf einer Kunsthochschule in Philadelphia kennen gelernt hatten. Zuerst bestand ihre Musik nur aus Rap und Percussion, da sie sich keine Ausrüstung leisten konnten. Zusammen mit dem Bassisten Leonard „Hub“ Hubbard und dem Rapper Malik B. machten sie auf der Straße Musik und verdienten so ihr Geld. Weitere Mitglieder sind zurzeit Kamal Gray (Keyboard), Freddie Knuckles (Percussion), Kirk Douglas (Gitarre) und seit kurzem Damon Bryson (Sousaphon). Hubbard verließ die Band 2007 und wurde durch Owen Biddle ersetzt. Malik B. musste The Roots Anfang der 2000er (vermutlich wegen Drogenmissbrauch) verlassen - seit 2006 arbeitet er aber wieder mit der Band zusammen.
[Bearbeiten] Werdegang
1993 erschien ihr erstes Album Organix, von der Öffentlichkeit damals noch weitgehend unbemerkt. Mit Do You Want More?!!!??! erweiterten sie 1995 ihren Bekanntheitsgrad und mit Illadelph Halflife schafften sie innerhalb der Szene ein Jahr darauf den Durchbruch, was wohl auf den nicht mehr durchgängig live eingespielten Sound und die Hinzunahme bekannter Gastmusiker (Common, D'Angelo, Q-Tip) zurückzuführen ist. Zu dieser Zeit bestand die Band auch aus den beiden Vocal Percussionisten Rahzel und Scratch, dagegen entschied sich der damals noch unbekannte Produzent Scott Storch, der auf den ersten beiden Alben der Roots Keyboard spielte, seine eigene Karriere zu verfolgen.
Ihre Single You Got Me mit Erykah Badu aus dem Album Things Fall Apart wurde international zum kommerziellen Erfolg, zudem gewannen sie den Grammy für die beste Rap-Performance 2000. Ähnlich erfolgreich war 2003 der Rock-Crossoversong The Seed (2.0) zusammen mit Cody ChesnuTT, dessen Original The Seed sie damit coverten. Der Song ist unter anderem am Anfang des Films Collateral und auf dem dazugehörigen Soundtrack zu hören.
Im Jahre 2005 wurden sie von Jay-Z, auf dessen Unplugged-Album sie spielten, für sein Label Def Jam unter Vertrag genommen. Dort veröffentlichten sie 2006 Game Theory, dessen Sound weitaus unkommerzieller klang als der eingängige des Vorgängers The Tipping Point, weshalb es von den Kritikern überwiegend positiver aufgenommen wurde.[1] Das 8. Studioalbum der Roots mit dem Titel Rising Down erschien am 29. April 2008 und klingt vom Sound her noch düsterer und von den Texten her noch politischer als der bereits in diese Richtung tendierende Vorgänger. Aufgrund dieses Konzepts ist in den USA die Single Birthday Girl featuring Patrick Stump von Fall Out Boy nicht auf dem Album enthalten.[2][3] Zudem werden unter anderem Common, Mos Def, Talib Kweli, Styles P, Jazzy Jeff und Saigon gefeatured. In der Juni-Ausgabe des deutschen Hip-Hop-Magazins Juice wurde Rising Down zum „Album des Monats” gekürt.
[Bearbeiten] Diskografie
[Bearbeiten] Alben
- 1993: Organix
- 1995: Do You Want More?!!!??!
- 1996: Illadelph Halflife
- 1999: Things Fall Apart
- 1999: The Roots Come Alive (Live-Album)
- 2002: Phrenology
- 2004: The Tipping Point
- 2006: Game Theory
- 2008: Rising Down
[Bearbeiten] EPs und Kompilationen
- 1994: From The Ground Up
- 1999: The Legendary
- 2005: Homegrown Vol.1 (Best Of-Album)
- 2005: Homegrown Vol.2 (Best Of-Album)
- 2006: Pre-Game (EP nur auf iTunes)
- 2006: The Best of The Roots (Mixtape)
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- Grammy Awards
- 2000: Auszeichnung für Best Rap Performance By A Duo Or Group – „You Got Me” (featuring Erykah Badu and Eve)[1]
- 2002: Nominiert für Best Rap Album – „Phrenology”
- 2004: Nominiert für Best Urban/Alternative Performance, nominiert für Best Rap Performance By A Duo Or Group – „Don't Say Nuthin'”
- 2007: Nominiert für Best Rap Album – Game Theory, nominiert für Best Rap Performance By A Duo Or Group – "Don't Feel Right"
- MTV Video Music Awards
- 2003: Nominiert für den MTV2 Award – "The Seed 2.0"
- mtvU Woodie Awards
- 2004: Nominiert für Road Woodie und Welcome Back Woodie
- BET Awards
- 2005: Nominiert für Best Group
- NAACP Image Awards
- 2005: Nominiert für Outstanding Duo or Group
- 2007: Auszeichnung für Outstanding Duo or Group
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Webseite
- The Roots bei laut.de
- The Roots bei Discogs (englisch)
- The Roots im All Music Guide
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ rapreviews.com: Rezension von Game Theory
- ↑ "The Roots Bump 'Birthday' From New Album", 8. April 2008
- ↑ "The Roots Vs. Def Jam, As Each Album Goes By, The Risk Of Annihilation Becomes Closer", 29. April 2008

